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Bundesliga

  • 5. April 2014
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 58500
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Freiburgs Oliver Sorg grätscht Christian Gentner vom VfB Stuttgart im Bundesliga-Spiel um

Schwacher VfB dank Maxim und Harnik mit wichtigem Sieg im Derby

Freiburgs Oliver Sorg grätscht Christian Gentner vom VfB Stuttgart im Bundesliga-Spiel um

Bongarts

Zum zweiten Mal gelang dem VfB unter dem neuen Trainer ein Dreier. Mit dem Sieg pirschten sich die Gastgeber in der Tabelle an die Gäste weiter heran.

Stuttgart. Dem VfB Stuttgart ist im Abstiegskampf der Bundesliga dank Joker Alexandru Maxim ein ganz wichtiger Sieg gelungen. Im baden-württembergischen Derby gewann das Team von Trainer Huub Stevens gegen den SC Freiburg trotz einer über weite Strecken schwachen Vorstellung mit 2:0 (0:0)und verhinderte den Absturz auf einen direkten Abstiegsplatz. Dagegen verpasste der SC im Abstiegskampf eine Vorentscheidung und muss nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage (drei Siege) wieder zittern.

Nur noch zwei Punkte liegt Freiburg vor den Schwaben, für die die Lage im Kampf gegen den zweiten Abstieg nach 1975 jedoch nach wie vor bedrohlich ist. Deshalb war der zweite Sieg unter Stevens enorm wichtig. Der eingewechselte Maxim leitete den Dreier - erst den zweiten in den vergangenen 14 Spielen - mit seinem umjubelten Tor in der 69. Minute ein. Martin Harnik sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung.

Viele Fehler

Die erste Hälfte war vor 58.500 Zuschauern auf beiden Seiten von großer Nervosität und vielen Fehlern geprägt. Stuttgart hatte zwar mehr Ballbesitz, allerdings war im Offensivspiel der Schwaben viel zu wenig Bewegung, so dass die Gäste in der Defensive meist wenig Mühe hatten, die zaghaften VfB-Versuche abzuwehren. Von Torjäger Vedad Ibisevic war überhaupt nichts zu sehen.

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Die beste Chance vor dem Wechsel entsprang deshalb einem Weitschuss des bemühten Daniel Didavi, den SC-Keeper Oliver Baumann mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte lenken konnte (14.). Zudem konnte Antonio Rüdiger nach Didavi-Freistoß einen Kopfball in aussichtsreicher Position nicht richtig platzieren.

Auf der anderen Seite hatte auch Freiburg Mühe, die Räume zu nutzen. Zu oft kam der finale Pass nicht an oder es mangelte den Aktionen an Entschlossenheit, weshalb die Zuschauer viel Kampf und noch mehr Krampf zu sehen bekamen.

Wechsel bringen den Erfolg

Auch nach dem Wechsel legte sich die Verunsicherung beim VfB zunächst nicht. Die Schwaben schafften es kaum in Tornähe. Zu durchsichtig und ängstlich waren die meisten Aktionen angelegt. So konnte Freiburg erst einmal ohne große Mühe das Spiel kontrollieren und hatte durch Admir Mehmedi (56.) sogar die Chance zur Führung. Dessen Kopfball parierte Sven Ulreich jedoch.

Nach einer Stunde reagierte Stevens und brachte für den schwachen Ibisevic den jungen Timo Werner. Zudem kam Maxim für Didavi, der nach langer Verletzung noch nicht hundertprozentig fit ist. Eine Maßnahme, die sich kurz darauf auszahlen sollte. Nach Vorlage von Ibrahima Traoré schloss der Rumäne den ersten gelungenen Angriff des VfB aus kurzer Distanz ohne Mühe ab. Kurz darauf vergaben Martin Harnik und Werner jeweils nach Zuspiel von Traoré das 2:0. Auf der Gegenseite rettete Ulreich den VfB gleich mehrfach mit Glanzparaden, so zwei Mal gegen Matthias Ginter (77.) und gegen Mehmedi (81.).

Neben dem in der Schlussphase überragenden Ulreich überzeugte beim VfB allenfalls Traoré. Freiburg hatte in Fernandes seinen auffälligsten Akteur.

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