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DFB Pokal

  • 17. April 2013
  • • 20:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 59000
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ENDE
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Kampfduell: VfB Stuttgart steht nach 2:1 gegen den SC Freiburg im Pokalfinale

Kampfduell: VfB Stuttgart steht nach 2:1 gegen den SC Freiburg im Pokalfinale

Getty Images

Der VfB Stuttgart steht im Finale des DFB-Pokals. In einem intensiven Spiel, schlugen die Schwaben den SC Freiburg verdient mit 2:1 und treffen nun auf den FC Bayern München.

Stuttgart. Wer würde dem FC Bayern München ins Finale des DFB-Pokals folgen? Diese Frage beantworteten an diesem Abend der VfB Stuttgart und der SC Freiburg. Am Ende hatten die Gastgeber die Nase vorne und siegte mit 2:1. Weil die Münchner als deutscher Meister für die Champions League qualifiziert sind, dürfen die Stuttgarter als zweiter Pokalfinalist automatisch erneut an der Europa League teilnehmen.

Löw Augenzeuge eines Kampfspiels

Bundestrainer Joachim Löw erlebte als Augenzeuge in der mit 59.000 Zuschauern nicht ausverkauften Arena das erwartet intensive Spiel mit großer Leidenschaft auf beiden Seiten. Der VfB ging durch Arthur Boka früh in Führung (10.), Jan Rosenthal erzielte fast postwendend den Ausgleich (14.). Danach nutzte der starke Martin Harnik (28.) ein zwischenzeitliches leichtes Chaos im Strafraum der Freiburger - nicht die einzige entscheidende Szene, in der die Stuttgarter etwas präsenter und entschlossener waren. In der spannenden Schlussphase verteidigte der VfB mit großem Einsatz und ein bisschen Glück die Führung erfolgreich.

Stuttgart hatte zuletzt 2007 im Endspiel um den DFB-Pokal gestanden, eine Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft aber gegen den 1. FC Nürnberg verloren (2:3 n.V.). 1954, 1958 und zuletzt 1997 gegen Energie Cottbus gewannen die Schwaben den Pokal. Eine der zwei Niederlagen im Endspiel erlitt der VfB im Jahre 1986 - gegen den FC Bayern (2:5). Die Münchner hatten ihr Halbfinale am Dienstagabend deutlich mit 6:1 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Freiburg hatte erstmals im Halbfinale des DFB-Pokals gestanden.

Freiburg nicht belohnt

Die Gäste, in der Bundesliga Tabellenfünfter, hätten zu Beginn der zweiten Halbzeit noch deutlicher in Rückstand geraten können - der gute Christian Gentner aber schoss neben das Tor (50.), Vedad Ibisevic wurde von Freiburgs Torhüter Oliver Baumann gestoppt (54.). Danach drängte Freiburg auf den Ausgleich. Dem Sportclub fehlte bei seinen Offensivbemühungen aber oft der letzte, entscheidende Pass oder die Entschlossenheit beim Abschluss. Zudem rettete VfB-Torhüter Sven Ulreich glänzend bei einem Schuss von Max Kruse (71.).

Der VfB hatte trotz zwei Tagen weniger Vorbereitungszeit schon wesentlich entschlossener und zielstrebiger begonnen und schon nach fünf Minuten in Führung gehen können. Harnik scheiterte aber an Torhüter Baumann. Nur fünf Minuten später aber zeigte der enorme Druck, den der VfB zunächst aufbaute, auch Wirkung: Boka verwandelte nach glänzender Vorarbeit von Ibrahima Traoré.



Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia vertraute zu Beginn jener Formation, die er bereits am Sonntag beim 2:0 in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach auf den Platz geschickt hatte. Der VfB hatte nach dem Spiel noch ein Regenerationstraining absolviert und am Montag einen freien Tag eingelegt, um die kurze Ruhepause optimal zu nutzen. Am Ende war der VfB trotzdem erkennbar am Ende seiner Kräfte.

Bei Freiburg kehrte der zuletzt angeschlagene Rosenthal in die Anfangself zurück, ein Einsatz, der sich schnell auswirkte. Vier Minuten nach dem Rückstand lief der künftige Frankfurter bedrängt von Stuttgarts Torschütze Boka rund 30 Meter auf das VfB-Tor zu, seinen eindrucksvollen Sturmlauf schloss er mit einem präzisen Schuss ins lange Eck ab.

Harnik trifft mit Hilfe der Latte

Nach dem Ausgleich kämpften beide Mannschaften verbissen um jeden Ball, spielerische Akzente kamen etwas kurz. Doch erneut war der VfB in einer entscheidenden Situation präsenter: Nach Vorarbeit von Gentner flog ein Kopfball von Harnik von der Unterkante der Latte knapp hinter die Torlinie.

Freiburg wird bereits am kommenden Sonntag erneut in Stuttgart erwartet - dann zum Spiel des 30. Spieltags der Bundesliga.


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