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UEFA Europa League

  • 6. Dezember 2012
  • • 19:00
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: K. Blom
  • • Zuschauer: 15550
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Stuttgart verliert zu Hause, darf aber dennoch feiern

Stuttgart verliert zu Hause, darf aber dennoch feiern

Getty

Der VfB Stuttgart verliert gegen Molde FK, kann aber dennoch den Einzug in die nächste Runde feiern. Allerdings boten die Schwaben eine schwache Leistung.

Stuttgart. Für den VfB Stuttgart ging es im letzten Gruppenspiel der Europa League um das Überwintern im europäischen Wettbewerb. Gegen Molde FK zählte für die Schwaben nur der Sieg. Mit den drei Punkten wären die Stuttgarter sicher in der nächsten Runde.

Vor dem Spiel lagen die Schwaben auf dem zweiten Platz in der Gruppe E und hatten alles selbst in der Hand. Mit einem Sieg in der heimischen Mercedes-Benz-Arena wäre ihnen das Überwintern im Europapokal nicht mehr zu nehmen gewesen. Wenn die Stuttgarter nun Punkte lassen würden, wäre das parallel laufenden Spiel zwischen dem FC Kopenhagen und Steaua Bukarest umso spannender. Im Falle einer Stuttgarter Niederlage dürfte Kopenhagen auf keinen Fall gewinnen.

Drei Wechsel auf beiden Seiten

Vor dem wichtigen Spiel wechselte Bruno Labbadia auf drei Positionen. Tasci, Kuzmanovic und Boka fielen aus und wurden von Maza, Torun und Molinaro ersetzt. Auch Moldes Coach Solskjaer nahm drei Wechsel vor gegenüber dem letzten Spiel vor: Angan, Odegard und Diouf ersetzen Vatshaugh, Hestad und Chima. In Norwegen ist übrigens seit dem 22. November Winterpause.

Der VfB legte gut los und Traore tat viel auf seiner linken Seite für das Spiel. Die erste Möglichkeit des Spiels hatte hingegen Molde. Auf einmal kam Ulreich weit raus und
wurde im Strafraum von Angan umkurvt. Die Flanke in die Mitte landete allerdings bei Niedermeier, der die Kugel aus der Gefahrenzone köpfen konnte (13.). Nur zwei Minuten später überlief Berget die gesamte VfB-Defensive und lief alleine auf den Keeper zu. Doch Ulreich blieb lange stehen und konnte die Chance zur Ecke klären. Der anschließende Kopfball von Angan ging knapp am Pfosten vorbei.



Gegentor kurz vor der Pause

In der 39. Minute hatte der eingewechselte Harnik die größte Chance für den VfB. Der Ball kam nach einem Fehlpass zu Ibisevic. Der stand schon relativ blank, bewies aber Übersicht und legte noch einmal ab auf Harnik. Der konnte sich aussuchen, was er macht, wurde dann aber vom Torwart abgeblockt. Kurz vor der Pause dann der Schock: Nach einem Freistoß des VfB ging es ganz schnell. David Angan lief alleine auf Ulreich zu (35 Meter). Den ersten Versuch konnte Ulreich noch abwehren. Dann rutschte der Ball aber unter seinem Arm durch und lag frei. Den zweiten Versuch konnte Angan dann verwerten.

Die Schwaben kamen gut aus der Pause. Traore brachte den Ball nach innen und nach einem Gewusel im Strafraum fand Okazaki den Abschluss. Der Keeper konnte aber zur Ecke klären. Diese wurde von Gentner verlängert und Harnik hatte seine nächste gute Chance. Aus kurzer Distanz scheiterte er aber freistehend am Keeper. Die Schwaben hatten zwar anschließend mehr Ballbesitz, konnten diesen aber nicht in Tore ummünzen. Vor allem im Abschluss fehlte die Konzentration.

Heiße Schlussphase ohne Tore

In der zweiten Halbzeit war es aber immer wieder Harnik, der beteiligt war, wenn es gefährlich wurde. So war es auch in der 59. Minute. Okazaki legte den Ball in die Mitte, Ibisevic ließ das Spielgerät für Harnik durch und der scheiterte mal wieder am Keeper, der zur Ecke klären konnte. Insgesamt boten die Schwaben eine enttäuschende Leistung, auch wenn gerade in der Schlussphase viel Pech in den Abschlüsen dabei war (Ibisevic (79./82.)/ Harnik (81.)). In eben dieser Schlussphase hatten die Schwaben einige gute Möglichkeiten, konnten davon aber keine nutzen.

Aufgrund des Unentschiedens im Spiel zwischen dem FC Kopenhagen und Steaua Bukarest dürfen die Stuttgarter aber dennoch feiern. Sie haben trotz der Niederlage gegen den norwegischen Meister die nächste Runde erreicht.

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