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Bundesliga

  • 22. Februar 2014
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: R. Hartmann
  • • Zuschauer: 45700
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ENDE
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Situation dramatisch: Stuttgart kassierte siebte Pleite in Folge

Auch gegen die Hertha holten die Schwaben keinen Punkt. Der Effekt des Trainerwechsels ist schon lange verpufft – und es geht immer schneller in den Tabellenkeller.

Stuttgart. Die Krise bei Bundesligist VfB Stuttgart hat eine historische Dimension erreicht. Gegen Hertha BSC verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Schneider mit 1:2 (1:1)und zum siebten Mal nacheinander. Damit stellte der VfB den Vereinsnegativrekord aus der Saison 1986/87 ein und auch die Luft für den Coach wird immer dünner.

Die Berliner setzen dagegen ihre bemerkenswerte Spielzeit fort und schnuppern an den Europapokalplätzen. Sandro Wagner (88.) erzielte das Siegtor für den Hauptstadt-Klub. Wagner sah wenig später die Gelb-Rote Karte (90.+2).

Früher Rückstand für den VfB

Frühzeitig mussten die Stuttgarter, die bis Ende März nur noch gegen unmittelbare Konkurrenten spielen, einen erneuten Rückschlag verkraften. Nach einem schweren Fehler von Arthur Boka legte Adrian Ramos kurz zurück auf den aufgerückten Lewan Kobiaschwilli (5.), der mit rechts flach ins linke Eck zu seinem ersten Saisontor traf. In der 45. Minute machte dann Boka ebenso mit dem ersten Saisontreffer mit einem fulminanten Linksschuss zum 1:1 seinen Patzer wieder wett.

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Berlin hatte gegen zunächst verunsichert und ängstlich auftretende Stuttgarter von Beginn an die Spielkontrolle. Ruhig und abgeklärt baute die Hertha ihre Angriffe auf, weitgehend ungestört vom VfB, der sich fast bis in die eigene Hälfte zurückzog und erst gegen Ende des ersten Durchgangs mutiger agierte.

Beinahe in jeder Aktion war anfangs die Krise der Schwaben sichtbar. Ob in der Defensive, wo der VfB in nahezu jeder der wenigen Drucksituation wackelte, und auch in der Offensive, wo die gut organisierten Hauptstädter sich kaum einmal überraschenden Ideen gegenübersahen. Die Schneider-Elf war lange nicht imstande, die Ausfälle von Kapitän Christian Gentner (Muskelfaserriss), Vedad Ibisevic und Moritz Leitner (beide gesperrt) zu kompensieren.

Hertha verwaltet

Die Elf von Trainer Jos Luhukay, die kurzfristig auf Per-Ciljan Skjelbred (Grippe) verzichten musste, versäumte es allerdings mit zunehmender Spielzeit, ihre Aktionen konsequent zu Ende zu spielen und verwaltete lediglich den Vorsprung. Auch Torjäger Ramos (29.) vergab eine aussichtsreiche Gelegenheit leichtfertig, als er sich für einen letztlich unpräzisen Schlenzer entschied, statt einen der mitgelaufenen Kollegen zu bedienen.

Gefährdet war die knappe Führung dennoch nur bei einem Schuss von Martin Harnik (11.), den Keeper Thomas Kraft parierte und einer Eingabe von Daniel Schwaab, die Rani Khedira (40.) verpasste. Dann aber wehrte Kraft einen Eckball von Alexandru Maxim ungenügend mit der Faust in die Mitte ab - genau vor die Füße von Boka.

Mehr Tempo nach dem Seitenwechsel

Nach der Pause legten beide Teams an Tempo zu. Die Hertha suchte wieder zielstrebiger den Weg nach vorne, der VfB hielt mit großem Einsatz dagegen und attackierte auch entschlossener. Bei einem Schuss von Timo Werner (58.) hatten die Berliner Glück, dass Schiedsrichter Robert Hartmann das Handspiel im Strafraum von Hajime Hosogai nicht als unnatürliche Bewegung interpretierte. Bis zum Ende gaben sich beide nicht mit dem Punkt zufrieden, der VfB besaß mit Harnik (74.) eine weitere Chance.

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