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DFB Pokal

  • 26. Oktober 2011
  • • 20:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: C. Leicher
  • • Zuschauer: 18200
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ENDE
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Locker, flockig: Der VfB Stuttgart spaziert in die dritte Runde des DFB-Pokals

Locker, flockig: Der VfB Stuttgart spaziert in die dritte Runde des DFB-Pokals

Bongarts

Souverän und ohne große Mühe hat der VfB Stuttgart den FSV Frankfurt ausgeschaltet. Schon früh sorgten die favorisierten Schwaben für klare Verhältnisse.

Stuttgart. Seit fünf Jahren hat es der VfB Stuttgart stets in die dritte Runde des DFB-Pokals geschafft und diese Serie hält weiter an: Die Elf von Bruno Labbadia setzte sich daheim gegen den FSV Frankfurtsouverän durch und zeigte von Beginn an auf, dass sie gewillt war, die Aufgabe gegen den Zweitligisten von Coach Hans-Jürgen Boysen Ernst zu nehmen. Nachwuchsstürmer Christoph Hemlein und Kapitän Cacau stellten bereits vor der Pause mit ihren Tore die Weichen auf Sieg.

Bauer und Hemlein in der Stuttgarter Startelf

Labbadia schickte die Gastgeber in einem offensiven 4-4-2 auf den Rasen der Mercedes-Benz-Arena. Die beiden Youngster Patrick Bauer und Christoph Hemlein erhielten ebenso eine Chance von Anfang an, wie Ibrahima Traore auf der linken Seite. Frankfurt lief im gewohnten 4-2-3-1 auf. HSV-Leihgabe Macauley Chrisantus war dabei die einzige Spitze, er sollte aus dem offensiven Mittelfeld von Vyacheslav Hleb, Zafar Yelen und Marco Gaus unterstützt werden.

Traumstart für die Hausherren


Der VfB legte vom Anpfiff weg den Vorwärtsgang ein und Martin Harnik gab bereits nach knapp 100 Sekunden den ersten Warnschuss auf den Kasten von FSV-Keeper Michael Langer ab. Das Stuttgarter Tempo blieb unvermindert hoch und wenig später wurden die Hausherren dafür auch belohnt. Cristian Molinaro und Ibrahima Traore spielen auf dem linken Flügel einen Doppelpass, der Italiener flankte maßgenau an den Fünf-Meter-Raum und Hemlein netzte eiskalt zum 1:0 ein (4.). Ein Start nach Maß also für den Favoriten, der in der Anfangsphase absolut dominant auftrat und um ein Haar durch einen Rechtsschuss von Traore auf 2:0 erhöht hätte (7.).

Cacau trifft aus kurzer Distanz

Die Frankfurter spielten dagegen sehr ängstlich und leisteten sich viele schnelle Ballverluste. Zudem wirkten die Außenverteidiger Nils Teixeira und Alexander Huber gegen die lauffreudigen Martin Harnik und Traore mehrfach überfordert. So fiel das 2:0 noch vor dem Pausentee wenig überraschend. Wieder hießen die Wegbereiter Molinaro und Traore, doch diesmal stocherte in der Mitte Cacau das Leder gegen den hilflosen Ex-VfBler Gledson in die Maschen (38.).



Traore mit dem Schlusspunkt

Frankfurt erwischte den besseren Start in Durchgang zwei und hatte prompt eine Großchance: Sven Ulreich musste einen abgefälschten Schuss von Chrisantus von der Linie kratzen, Joker Marc Gellgo scheiterte im Nachschuss am kurzen Pfosten (47.). Danach übernahm wieder der VfB das Kommando und kontrollierte die Begegnung. Nach Ballgewinnen kamen Labbadias Schützlinge mehrfach in aussichtsreiche Kontersituationen, die sie aber nicht konsequent genug ausspielten. Frankfurt hatte bis aus einen gefährlichen Yelen-Freistoß (66.) und eine Chrisantus-Direktabnahme (78.) offensiv ebenfalls nicht mehr viel zu bieten. Den Schlusspunkt setzte Traore, der nach Harniks feinem Zuspiel aus 13 Metern zum 3:0-Endstand vollstreckte (88.).

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