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DFB Pokal

  • 26. Oktober 2011
  • • 20:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: C. Leicher
  • • Zuschauer: 18200
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Überraschungsspezialist Hans-Jürgen Boysen will mit dem FSV Frankfurt den VfB Stuttgart stürzen

Überraschungsspezialist Hans-Jürgen Boysen will mit dem FSV Frankfurt den VfB Stuttgart stürzen

Bongarts

Frankfurts Coach Hans-Jürgen Boysen weiß, wie man im Pokal dem Favoriten ein Bein stellt. Das soll auch ein hochmotivierter VfB Stuttgart zu spüren bekommen.

Stuttgart/Frankfurt. Mit dem 2:2 beim 1. FC Nürnberg am Wochenende war Bruno Labbadia so gar nicht einverstanden. Eine gehörige Portion Glück hatte den VfB Stuttgart nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit in Franken vor einer Auswärtsniederlage bewahrt und der Coach strich seinen Schützlingen kurzerhand den freien Sonntag. Am Mittwoch wird es für die Stuttgarter kein Unentschieden geben, denn gegen den FSV Frankfurt muss in der zweiten Runde des DFB-Pokals spätestens nach einem Elfmeterschießen ein Sieger gefunden werden.

Klare Rollenverteilung

Daheim gegen einen Zweitligisten, da sind die Rollen klar verteilt: Stuttgart ist haushoher Favorit, der FSV geht als Underdog, der nichts zu verlieren hat, in die Begegnung. Der VfB tat sich allerdings bereits in der ersten Runde gegen den SV Wehen Wiesbaden bemerkenswert schwer und siegte durch einen Kuzmanovic-Treffer knapp mit 2:1 gegen den Drittligisten. Die Frankfurter mussten sogar in die Verlängerung und schossen erst dort einen standesgemäßen 5:1-Erfolg gegen die Kickers Emden heraus.

„Ihre Motivation darf nicht größer als unsere sein“

„Wir gehen in die Partie, als ob es ein Endspiel wäre, denn ohne, dass wir die Hürde FSV nehmen, ist auch das Finale in Berlin nicht möglich. Wir wollen unbedingt weiterkommen, denn das ist ein wunderschöner Wettbewerb. Die Motivation beim Zweitligisten Frankfurt ist sicherlich groß, gegen uns eine Überraschung zu schaffen. Sie darf aber nicht größer sein, als unsere Motivation. Wir sind der Favorit, wollen in die nächste Runde, und dafür werden wir auch etwas tun“, stellte Bruno Labbadia im Vorfeld bereits klar. Den Schlendrian will er bei der Pflichtaufgabe bei keinem seiner Spieler sehen.



 Boka oder Molinaro auf links?

Personell werden bei den Gastgebern keine Experimente erwartet. Labbadia setzt weiter auf seine 4-2-3-1-Formation, der er bereits in den letzten Wochen vertraute. Einziges Fragezeichen ist die Besetzung des Linksverteidigerpostens. Hier fällt die Entscheidung zwischen Artur Boka und Cristian Molinaro. Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen musste mit seiner Mannschaft im Unterhaus zuletzt zwei Pleiten in Folge einstecken. Die etatmäßige Nummer zwei wird, wie schon in der ersten Pokalrunde, zwischen die Pfosten rücken und der Einsatz von Stürmer Momar N’Diaye ist noch ungewiss.

Boysen kennt sich mit Überraschungen aus


Boysen hat schon so seine Erfahrungen mit Pokalüberraschungen gemacht. Als Trainer von Kickers Offenbach kickte er vor fünf Jahren den 1. FC Köln aus dem Wettbewerb (3:1) und 1995 bezwang er mit dem SV Sandhausen  ausgerechnet den VfB Stuttgart (15:14 nach Elfmeterschießen). Eine erneute Sensation hält er für machbar: „Wir brauchen dafür Selbstbewusstsein und Leidenschaft gegen einen sehr sehr starken Erstligisten. Aber wir wissen auch, was DFB-Pokal bedeutet. Wir wollen, versuchen, den Stuttgartern das Leben nicht leicht zu machen, am liebsten natürlich die Sensation schaffen. Dazu brauchen wir eine überragende Defensive. Es wird dann funktionieren, wenn bei uns alles stimmt und der VfB mit dem Gefühl in das Spiel geht, uns im Vorbeigehen schlagen zu können.“

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Redaktionstipp

Der VfB ist durch die schwache erste Halbzeit in Nürnberg gewarnt und wird gegen den Zweitligisten die Weichen früh auf das Weiterkommen stellen.

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

VfB Stuttgart

FSV Frankfurt

Siege
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0
Siege

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