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Bundesliga

  • 28. Oktober 2012
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 54840
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ENDE
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Gentner und Ibisevic schießen Stuttgart zum ersten Heimsieg

Kann Stuttgart die Glanzserie von der Frankfurter Eintracht stoppen? Oder schnappt sich die SGE den zweiten Tabellenplatz, den die Schalker halten, nach dem Spieltag zurück?

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hatte heute in der heimischen Mercedes-Benz-Arena die Überraschungsmannschaft der Saison Eintracht Frankfurt zu Gast. Gerade weil die Leistungskurve der Stuttgarter wieder nach oben zeigt, wollten sie natürlich auch die Position gegen frische Aufsteiger aus Frankfurt behaupten.

Frankfurt schon vor dem Anpfiff personell geschwächt

Bereits vor dem Pfiff von Schiedsrichter Gagelmann musste Frankfurt umbauen: Kapitän Schwegler verletzte sich beim Warmmachen, hatte muskuläre Probleme und musste durch Lanig ersetzt werden. Stuttgart begann sehr engagiert und versuchte, die Verteidigung der Frankfurter früh unter Druck zu setzen. Und das zahlte sich aus: In der sechsten Minute flankte Traore einen Abpraller nach innen. Anderson war zwar vor Ibisevic am Ball, lenkte aber nur zu Gentner ab, der aus rund fünf Metern trocken versenkte – 1:0 für die Stuttgarter! Stuttgart blieb danach am Drücker und versuchte, mit dem Tor im Rücken das Spiel zu machen. Frankfurt versuchte sich zwar, aber die Schwaben standen hinten sehr sicher und waren aufmerksam.

Frankfurt sehr bemüht gegenzuhalten

Es dauerte bis zur 25. Spielminute, ehe sich Frankfurt richtig gefährlich zeigte. Oczpika setzte sich auf links durch, flankte und Meier konnte den Ball nicht richtig drücken. Da zeigten sie sich, die Frankfurter. Doch sofort befreite sich Stuttgart wieder und drückte erneut gefährlich nach vorne. Dass die Eintracht nicht wie sonst ins Spiel kam, lag vor allen Dingen an den energisch spielenden Schwaben. Ein Treffer der Stuttgarter wurde in der 34. Minute wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben – korrekte aber knappe Entscheidung. Auch wenn Frankfurt sich hin und wieder zeigte, so verteidigten die Schwaben sehr klug und fuhren ihrerseits schnelle Konter. Kuriosum in der 39. Minute: Niedermeier prallte im Duell um den Ball mit Meier zusammen und spuckte sich danach einen Zahn in die Hand. Da ist der Zahnarztbesuch am morgigen Montag wohl Pflichtprogramm. Niedermeier ohne Zahn, Frankfurt dafür ohne Biss. So ging es dann mit dem knappen 1:0-Vorsprung für den VfB in die Pause.

Fulminanter Beginn des VfB

Bereits nach weniger als 60 Sekunden hätte es eigentlich wieder klingeln können: Harnik bekam den Ball, spielte sich hervorragend frei und zog vehement ab – krachend schlug das Leder an den Pfosten. Da wäre für Trapp nichts zu halten gewesen. Auch in der Folgzeit dominierten die Schwaben das Spielgeschehen vor den eigenen Zuschauern. Aber mit zunehmender Zeit kamen sie dann besser auf, die Frankfurter. So zeigte Aigner mit einem achten Distanzkracher, dass sie noch leben. Und auch Jung versuchte sich in der 60. Minute aus der Distanz – vergeblich, denn Ulreich hielt grandios. Doch auf sein Gegenpart Trap hielt sensationell, als Tasci in der 63. Minute beherzt abzog und dem Keeper alles abverlangte. Das war Rettung in höchster Not!

Messi-Meier mit dem Ausgleich

Und dann, in der 65. Minute, fiel er, der völlig überraschende Ausgleich. Aigner sah Meier und der stand auf fast identischer Position wie vorher Gentner – und macht aus dem Stand ein Sensationstor. Unhaltbar für Ulreich schlug das Ei fast im Winkel ein. Ein echtes Messitor. Stuttgart drückte danach wieder auf die Tube und versuchte, die Frankfurter wieder einzuschnüren. Erstaunlicherweise schlief das Spiel nach dem Ausgleich etwas ein und es sah aus, als wären beide Teams mit dem einen Punkt zufrieden. Großer Jubel dann in der 82. Minute bei Stuttgart, aber zu früh gefreut, denn Ibisevic stand bei seinem Treffer per Kopf klar im Abseits. Doch nur zwei Minuten später gab es dann kein Halten mehr: Ibisevic war in die Flanke von Harnik gesprintet und machte aus der Mitte des Strafraumes die verdiente Führung für die Stuttgarter! Dabei blieb es bis zum Abpfiff!


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