thumbnail Hallo,
Live

UEFA Europa League

  • 8. August 2013
  • • 20:20
  • • comtech-Arena, Aspach
  • Schiedsrichter: J. Valasek
  • • Zuschauer: 7000
0
ENDE
0

Gesamtergebnis 1 - 1, VfB Stuttgart siegt durch Auswärtstor-Regel

Ulreich rettet den VfB vor dem Ausscheiden

VfB Stuttgart setzt sich mit Mühe gegen Botev Plovdiv durch

Ulreich rettet den VfB vor dem Ausscheiden

Getty Images

Der VfB hat sich mit Müh' und Not in die Playoffs zur Europa League gerettet. Matchwinner für die Schwaben war eindeutig Sven Ulreich.

Großaspach. Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat mit großer Mühe die erste Hürde in der Qualifikation zur Europa League genommen. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia trennte sich von Botev Plovdiv aus Bulgarien nach einer phasenweise sehr schwachen Vorstellung mit 0:0. Nach dem 1:1 im Hinspiel vor einer Woche reichte das Remis den Schwaben dennoch zum schmeichelhaften Einzug in die Play-off-Spiele zur Gruppenphase. Die Begegnungen, die am Freitag in Nyon ausgelost werden, finden am 22. und 29. August statt.

Defensiv zuweilen schlecht organisiert

Stuttgart präsentierte sich vor dem Bundesliga-Auftakt am Sonntag beim FSV Mainz noch weit von seiner Bestform entfernt. In der Offensive waren Glanzlichter eine Rarität, defensiv wirkte der VfB zuweilen äußerst schlecht organisiert. Torhüter Sven Ulreich bewahrte seine Elf in einigen Situationen vor dem Rückstand und einem möglichen Ausscheiden, das die Aufbruchstimmung bei den Schwaben schon im Keim erstickt hätte.

Schwache Offensivarbeit des Mittelfelds

Der VfB begann vor 7500 stimmungsvollen Zuschauern in Großaspach nicht druckvoll genug, um den aggressiv und durchaus mutig auftretenden bulgarischen Tabellenführer in Bedrängnis zu bringen. Es blieb lange bei Offensivansätzen. Die Doppelspitze aus Cacau und Mohammed Abdellaoue war bei Plowdiws Verteidigern zumeist gut aufgehoben, allerdings fehlte auch aus dem Mittelfeld die präzise Zuarbeit.

Beste Chance von Niedermeier

Bezeichnend war, dass Abwehrspieler Georg Niedermeier (23.), der im zweiten Abschnitt mit einer Innenbandverletzung im linken Knie aus dem Spiel musste, per Kopf die lange Zeit beste Chance besaß. Torjäger Vedad Ibisevic, der alle bisherigen Pflichtspieltreffer der Schwaben erzielt hatte, ließ Trainer Labbadia aufgrund einer Sprunggelenksblessur zunächst auf der Bank. Erst in der 78. Minute kam der Bosnier für Abdellaoue.

Führung für Plovdiv wäre verdient gewesen

Die Schwächen im Stuttgarter Defensivverbund wussten die Gäste trotz ihres engagierten Auftritts aber nicht entscheidend zu nutzen. Eine Führung für Plowdiw wäre zwischenzeitlich durchaus verdient gewesen.

Nach der Pause wurden die Aktionen des VfB zunächst etwas zwingender. Die Einwechslung des Österreichers Martin Harnik brachte spürbaren Schwung. Die Steigerung der Schwaben hielt jedoch nicht lange an und die Fehler der ersten Halbzeit traten wieder vermehrt zu Tage. Großes Glück hatten die Stuttgarter, als ein Treffer von Boban Grncarow (74.) wegen Abseits nicht anerkannt wurde und Ulreich in der Nachspielzeit eine Glanzparade zeigte.

Bester Spieler: Sven Ulreich

Beste Spieler beim VfB waren Torhüter Ulreich und mit Abstrichen Kapitän Serdar Tasci. Bei Plowdiw wussten die Flügelspieler Todor Nedelew und Romario Kortzorg zu überzeugen.

EURE MEINUNG: Wie habt Ihr den VfB gesehen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig