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Bundesliga

  • 29. März 2014
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: M. Weiner
  • • Zuschauer: 59500
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Dortmund jubelt über Sieg gegen leidende Stuttgarter

Reus-Dreierpack: Lage für VfB Stuttgart dramatisch

Dortmund jubelt über Sieg gegen leidende Stuttgarter

AFP

Die Schwaben müssen den nächsten Rückschlag einstecken und verlieren nach einer 2:0-Führung gegen Borussia Dortmund.

Stuttgart. Marco Reus ist zum Albtraum des akut abstiegsbedrohten VfB Stuttgart geworden und lässt Borussia Dortmund etwas zuversichtlicher auf das Champions-League-Duell mit Real Madrid schauen. Nach einem 0:2-Rückstand des BVB bei den zunächst ganz starken Schwaben drehte der Nationalspieler das Spiel mit drei Toren im Alleingang zum 3:2 (1:2). Dortmund verdrängte in der Tabelle seinen Erzrivalen Schalke 04 wieder vom zweiten Platz, für den Vorletzten Stuttgart wird die Lage dramatisch.

Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Huub Stevens eine leidenschaftliche Vorstellung gezeigt. Christian Gentner (9.) und Martin Harnik (19.) mit seinem siebten Saisontor bestraften die anfangs behäbige BVB-Elf von Jürgen Klopp in dessen 300. Bundesliga-Spiel als Trainer. Dann schlug die Stunde von Reus, der den Anschlusstreffer erzielte (30.), einen Foulelfmeter zum Ausgleich verwandelte (68.) und in der 82. Minute zum Sieg traf. Vor dem 2:2 hatte Stuttgarts Georg Niedermeier nach einer Notbremse an Robert Lewandowski die Rote Karte gesehen (67.).

Dortmund zu Beginn mit Problemen

Der VfB begann vor 59.500 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena wie von Verantwortlichen und Fans ("Kampf bis zum Schluss!") gefordert: bissig und aggressiv. Dortmund behagte diese Spielweise nicht, der BVB hatte große Mühe beim Spielaufbau. Vor dem 0:1 sah sich Oliver Kirch, der den zunächst geschonten Nuri Sahin vertrat, mangels Anspielmöglichkeit zu einem Rückpass gezwungen - dieser geriet zur Steilvorlage für Gentner, der alleine vor Torwart Roman Weidenfeller vollstreckte.

Stuttgart zog sich nach dem Führungstor zurück und lauerte auf Gegenstöße, weshalb der Gast ins Spiel kam. Kevin Großkreutz, der auf der rechten Abwehrseite den angeschlagenen Lukasz Piszczek vertrat, zwang VfB-Keeper Sven Ulreich zu einer ersten guten Parade (14.). Kurz darauf machte sich Stuttgarts jetzt abwartende Taktik bezahlt, als Harnik nach feiner Vorarbeit von Ibrahima Traoré aus vier Metern ungehindert einschoss.

In der Folge erarbeitete sich Dortmund gegen weiter giftige Stuttgarter ein deutliches Übergewicht. Das 1:2 durch Reus nach klugem Pass von Jonas Hofmann war die logische Folge. Sekunden nach dem Anschluss hätte Henrich Mchitarjan ausgleichen müssen, doch Ulreich parierte stark mit dem Fuß. Kurz vor der Pause warf sich Georg Niedermeier in einen Schuss von Reus, der wohl sein Ziel gefunden hätte.

Grudzinski muss Weiner ersetzen

Stuttgart kam nun nur selten vor das gegnerische Tor. Glück hatte der VfB, als der bis dahin blasse Lewandowski Anfang der zweiten Halbzeit den rechten Pfosten traf (56.). Dortmund spielte nun zwar überlegen, zu oft aber fahrig und wenig überlegt. Klopp reagierte, er brachte Sahin für den schwachen Kirch und Pierre-Emerick Aubameyang für den überspielt wirkenden Mkhitaryan (60.). Doch es war erneut Reus, der nach Niedermeiers Schulter-Zupfer gegen Lewandowski zum Ausgleich traf.

Kuriosität am Rande: In der Schlussviertelstunde stand das Spiel unter der Leitung von Norbert Grudzinski. Der Assistent sprang für Referee Michael Weiner ein, der sich verletzt hatte.

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