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Bundesliga

  • 25. Oktober 2013
  • • 20:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: G. Winkmann
  • • Zuschauer: 48460
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Sieht seiner neuen Aufgabe optimistisch entgegen

Verbeek gelassen: "Guter Plan" soll beim Club die Wende bringen

Sieht seiner neuen Aufgabe optimistisch entgegen

PROSHOTS

Nürnbergs neuer Trainer fiebert seinem Debüt entgegen: Im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart soll er die Franken zum ersten Sieg in dieser Saison führen.

Stuttgart/Nürnberg. Drei Einheiten und viele Gespräche für ein Ziel: Der neue Trainer Gertjan Verbeek soll dem sieglosen 1. FC Nürnberg bei seiner Bundesliga-Premiere die Wende und den ersten Dreier der Saison bringen. Der 51 Jahre alte Niederländer ist vor dem schweren Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Freitag (20.30 Uhr) bemüht, beim verunsicherten Club Aufbruchstimmung zu erzeugen.

"Ich habe einen guten ersten Eindruck von der Mannschaft und bin sehr zufrieden mit den ersten Tagen. Wir wollen in Stuttgart gewinnen, dazu brauchen wir einen guten Plan", sagte Verbeek am Donnerstag, zwei Tage nach seiner Vorstellung als Nachfolger von Michael Wiesinger beim neunmaligen deutschen Meister.

Sein Erfolgsplan, um "von den untersten Regionen wegzubleiben", sieht nach bisher sechs Unentschieden in neun Ligaspielen und dem blamablen Erstrundenaus im Pokal folgendermaßen aus: "Wir müssen defensiv die Kontrolle gewinnen, aber auch den Weg nach vorne suchen. Dann wird auch das Selbstvertrauen zurückkehren."

"Eine Art Grundoptimismus"


Seinem Einstand in Deutschland sieht Verbeek gelassen entgegen: "Vor dem Spiel wird eine gewisse Spannung und Nervosität bei mir kommen. Das ist normal. Mir ist aber nicht bange." Er könne am Spielfeldrand "schon explodieren. Aber ich werde älter und weiser", fügte Verbeek mit einem Lächeln an.

Sportvorstand Martin Bader will die Erwartung an den neuen Coach nicht zu groß werden lassen. "Nach neun Spielen ohne Sieg wird die Mannschaft auch nach den ersten Einheiten unter Gertjan nicht vor Selbstvertrauen strotzen", sagte er. Bader verspürt aber schon "eine Art Grundoptimismus" im Verein, auch wenn dort allen klar sei, "dass das ein zäher Ritt bis zur Winterpause wird".

Auf diesem Ritt will Verbeek, der bis zu seinem Einstand beim VfB nur drei Einheiten zur Verfügung hatte, "ein bisschen was ändern". So kündigte er an, dass Robert Mak und Josip Drmic sowie Marvin Plattenhardt in Stuttgart beginnen werden. Für Routinier Javier Pinola bleibt deshalb nur die Bank.

Der Club, bei dem Torwart Raphael Schäfer sein 250. Bundesligaspiel bestreitet, kann zudem auf die wiedergenesenen Daniel Ginczek und Markus Feulner zurückgreifen. Angreifer Ginczek, der sich vor knapp vier Wochen einen Zehenbruch zugezogen hatte, dürfte sogar beginnen. Suspendiert bleiben vorerst Hanno Balitsch und Timo Gebhart, Alexander Esswein fällt verletzt aus.

Stuttgart mit Siegeswillen

Beim seit sechs Spielen ungeschlagenen VfB steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Verteidiger Gotoku Sakai (muskuläre Probleme). Sicher fehlt der gesperrte Antonio Rüdiger. Dafür kehrt Torwart Sven Ulreich nach seiner Verletzung am Handgelenk wohl ins Team zurück. Der 25-Jährige trainiert seit Montag schmerzfrei, die Ärzte haben grünes Licht gegeben.

Gegen Nürnberg erhoffen sich die Schwaben nach zuletzt zwei Unentschieden einen Dreier. Überhaupt hätten es "mehr Siege sein müssen", unterstrich Kapitän Christian Gentner im kicker. "Zwei bis vier Punkte fehlen", meinte Gentner. Beim Club sind es noch einige mehr.

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1. FC Nürnberg

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