thumbnail Hallo,
Live

DFB Pokal

  • 19. Dezember 2012
  • • 20:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 27500
2
ENDE
1

DFB-Pokal: VfB Stuttgart schlägt tapfere Kölner

DFB-Pokal: VfB Stuttgart schlägt tapfere Kölner

Getty Images

Der VfB Stuttgart steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Gegen starke Kölner reicht den Schwaben am Ende eine durchschnittliche Leistung für einen knappen 2:1-Sieg.

Stuttgart. Das letzte Spiel des Jahres stand auf den Programm. Im Achtelfinale des DFB-Pokals gng es nochmal heiß her. Der VfB Stuttgart ging als klarer Favorit in das Spiel gegen den 1. FC Köln. Am Ende taten sich die Schwaben sehr schwer und siegten gegen tapfere Domstädter mit 2:1.

Zu Beginn nicht viel los

Die Anfangsminuten verliefen ereignislos. Während der VfB versuchte, über schnelles Kombinationsspiel zum Erfolg zu kommen, standen die Domstädter in der Defensive sehr sicher und hatten Ibisevic, Harnik und Co. stets unter Kontrolle. Und so kam es, dass der VfB im Mittelfeld zwar ordentlich kombinierte, in letzter Konsequenz aber zu ungefährlich blieb. Auf der anderen Seite mussten die Schwaben außerdem aufpassen, dass die schnellen Konter der Rheinländer nicht zum Gegentor führten.

Gentner ganz allen gelassen

Und so mussten die Zuschauer schleßlich bis zur 31. Minute warten - und es war auch noch eine Standardsituation. Traores Ecke landete genau vor den Füßen von Christian Gentner. Der VfB-Kapitän wurde von Adam Matuschyk völlig aus den Augen gelassen und vollendete trocken zur 1:0-Führung. Thomas Kessler, im FC-Tor, war chancenlos.

Ibsevic aus elf Metern

Nun war der VfB am Drücker und übernahm immer mehr das Spielgeschehen. Okazaki hatte nach einem klasse Zuspiel von Landsmann Sakai das 2:0 auf dem Fuß, donnerte das Leder jedoch weit über den Kasten (34.). Wenig später wurden die Schwaben dann aber zum zweiten Mal belohnt. Nach einem unglücklichen Handspiel von Hector im Strafraum, entschied Schiedsrichter Aytekin zurecht auf Strafstoß. Ibisevic schnappte sich das Leder und verwandelte sicher zum 2:0 (36.).



Köln wird stärker

Der FC zeigte im zweiten Durchgang jedoch, dass man sich nicht aufgeben wollte. Besonders Daniel Royer und Christian Clemens treibten ihre Mannschaft immer wieder nach vorne und setzten die VfB-Defensive gehörig unter Druck. Jajalo hatte die erste gute Chance, scheiterte jedoch mit seinem Schuss aus der Distanz (54.). In der Folgezeit kämpften die Kölner zwar aufopferungsvoll, Torchancen blieben jedoch weiterhin Mangelware.

Clemens ist da - nur noch 2:1

Erst in der Schlussphase wurde es dann nochmal brenzlig. Ujah hatte den Ball plötzlich auf dem Fuß und stand völlig alleine vor Ulreich. Der VfB-Schlussmann blieb jedoch cool und luchste dem Nigerianer die Kugel ab (72.). Der FC riskierte nun aber immer mehr und belagerte fast das schon das VfB-Gehäuse. Nach einem starken Pass von Royer landete der Ball dann bei Clemens. Der 21-Jährige stand frei vor Ulreich und vollendete zum 1:2 (81.).

Labbadia kann durchatmen

In den Schlussminuten war nochmal Spannung drin, der Augsleichstreffer für tapfere Kölner wollte aber nicht mehr fallen. Stattdessen konnte Bruno Labbadia nach Spielschluss durchatmen - der VfB ist im Viertelfinale des DFB-Pokals.

Ein bisschen Pause

Beide Teams dürfen nun n die verdienten Feiertage gehen und ein bisschen Abstand vom Fußball gewinnen. Weiter geht es für die Schwaben dann wieder ab Mitte Januar. Der VfB muss am 19. Januar zum Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg reisen. In der 2. Bundesliga geht es am ersten Februarwochenende wieder los. Der 1. FC Köln empfängt dann das Team von Erzgebirge Aue.

EURE MEINUNG: Was sagt ihr zu dem Spiel?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig