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WM-Qualifikation Nord- und Mittelamerika

  • 11. September 2013
  • • 02:00
  • • Columbus Crew Stadium, Columbus, Ohio
  • Schiedsrichter: C. Campbell
  • • Zuschauer: 23881
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Die USA darf mit Jürgen Klinsmann zur WM nach Brasilien

USA und Costa Rica für WM in Brasilien qualifiziert

Die USA darf mit Jürgen Klinsmann zur WM nach Brasilien

Getty Images

Die Nacht zum Montag bringt Klarheit in der Nord- und Mittelamerika-Qualifikation. Klinsis US-Boys sind genauso für Brasilien qualifiziert wie Costa Rica. Mexiko muss bangen.

Washington. Großer Erfolg für Jürgen Klinsmann und die US-Nationalmannschaft: Der frühere Bundestrainer hat mit seiner Auswahl vorzeitig das Ticket für die Weltmeisterschaft 2014 gelöst. Mexiko hingegen steht nach dem 0:2-Pleite am Abgrund. Durch ist auch Costa Rica - den Zentralamerikanern reichte ein Punkt bei Winnie Schäfers Heimpremiere für Jamaika.

Hinter den USA und Costa Rica hat Honduras nach dem 2:2 in Panama als Dritter mit elf Punkten sehr gute Chancen, sich direkt für Brasilien zu qualifizieren. Dahinter folgen Panama und Mexiko gleichauf (8 Punkte) auf den Plätzen vier und fünf vor Schlusslicht Jamaika (4). Der Viertplatzierte muss in die Relegation gegen Ozeanien-Vertreter Neuseeland.

USA - Mexiko 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Johnson (49.), 2:0 Donovan (78.)

Bes. Vorkommnisse: Dempsey verschießt Elfmeter (90.)

Das Team von Jürgen Klinsmann zeigte sich vier Tage nach der 1:3-Pleite in Costa Rica (erste Niederlage nach zwölf Siegen in Folge) deutlich formverbessert und ging in der 49. Minute durch Eddie Johnson in Führung. Der Stürmer der Seattle Sounders stieg bei einer Ecke von Clint Dempsey am höchsten und köpfte zur verdienten Führung ein (49.) - dabei profitierte der 29-Jährige von einem Patzer von Mexikos Torhüter Jose Corona, der an Freund und Feind bei seinem Rettungsversuch vorbeisegelte.

Für die Entscheidung sorgte der Ex-Münchner Landon Donovan. Aus kurzer Distanz drückte der 31-Jährige eine Hereingabe über die Linie (78.). "Ich bin so stolz auf dieses Team, das so hart gearbeitet hat. Jeder hat sich die Teilnahme wirklich verdient", sagte Donovan.

Der Sieg für die US-Boys hätte noch höher ausfallen können. Allerdings vergab Dempsey, anders als noch bei seinem 100. Länderspiel am Samstag gegen Costa Rica, in der Schlussminute vom Punkt. Das änderte aber nichts mehr an den Fakten.

Die USA konnte sich als Tabellenführer zum siebten Mal en suite für die Endrunde qualifizieren. "Es war ein intensives Spiel, aber alle wollten diesen Erfolg unbedingt", jubelte Klinsmann. Für Mexiko ist dagegen der Effekt der Trainerentlassung nach der Honduras-Pleite (1:2) verpufft. Die Qualifikation ist zwei Spieltage vor Schluss als Vorletzter in akuter Gefahr.

Jamaika - Costa Rica 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Brenes (73.), 1:1 Anderson (90.+2)

In Kingston feierte Schäfer seine Heimpremiere als Jamaika-Trainer und blieb auch im zweiten Spiel ungeschlagen. Dabei sah es lange nach der ersten Pleite für den 63-Jährigen aus. Costa Ricas Randall Brenes profitierte von einem kapitalen Patzer von Schlussmann Donovan Ricketts, der dem 30-Jährigen den Ball in die Füße spielte. Brenes schob überlegt zur Führung ein (73.).

Praktisch mit dem Schlusspfiff konnte der Karibikstaat jedoch ausgleichen. Jermain Christopher Anderson verwertete einen langen Ball aus dem Halbfeld kurz vor dem gegnerischen Kasten mit der Sohle zum 1:1 (90.+2).

Trotz des späten Punktverlustes steht Costa Rica endgültig als WM-Teilnehmer fest. Jamaika hingegen bleibt Schlusslicht und hat bei vier Zählern Rückstand auf Rang vier nur noch theoretische Chancen auf das Ticket für Brasilien.

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