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Primera Division

  • 3. Februar 2013
  • • 19:00
  • • Estadio de Mestalla, Valencia
  • Schiedsrichter: José Luis González González
  • • Zuschauer: 45000
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Der FC Valencia lehrte den FC Barcelona beim 1:1 das Fürchten

Der FC Valencia lehrte den FC Barcelona beim 1:1 das Fürchten

Getty

Der Clasico hatte dann doch mehr Kraft gekostet, als man vermutet hatte. Einen Tag nachdem sich Real nicht nur schwer tat, sondern verlor, war auch Barca saft- und kraftlos.

Valencia. Am Sonntagabend trafen in Valencia der Tabellenerste und der Tabellensiebte der spanischen Primera Division im Spiel des FC Valencia gegen den FC Barcelona im Mestalla Stadion aufeinander. Nachdem am Samstag bereits Real Madrid Feder ließ, lag es an Barca, den Vorsprung auf den Erzrivalen komfortabel auszubauen. Doch auch Barca war recht kraftlos und musste sich mit einem Punkt beim 1:1 zufrieden geben.

Großes Gedränge im Mittelfeld

Wie die Aufstellung von Valencia verriet, wurde es sehr eng im Mittelfeld. Trotzdem beherrschte es Barca sehr gut, das enge Mittelfeld schnell zu überbrücken und bewegt sich anfangs der Partie gut nach vorne. Nach einer guten Viertelstunde konnte sich Valencia dann aber besser sortieren und brachte von sich aus Angriffe nach vorne. Mehr und mehr schafften es die Hausherren, Druck gegen die Katalanen aufzubauen. Das lag auch daran, dass Pique nicht wirklich gut mit Soldado zurecht kam.

Valencia mit der Führung, Barca gleicht aus

Und der Druck, den Valencia aufbaute, zahlte sich aus. Nach einem Freistoß bekam Barca den Ball nicht weg und Pique brachte mit einem unglücklichen Kopfball Ever in Schussposition. Der machte das eiskalt und brachte sein Team in der 33. Minute nicht unverdient in Führung. Doch lange konnte sich Valencia nicht an der Führung erfreuen. Ganze fünf Minuten nach dem Treffer konterte Barca und Pereira stellte sich sehr holzig gegen Pedro an. Der Fuchs ließ sich die Chance nicht entgehen und fiel entsprechend im Alves-Stil – sehr theatralisch. Aber der Schiedsrichter zögerte nicht und gab Elfmeter – vertretbar. Messi machte es sehr souverän und mit Wucht wie auch vollem Risiko in den Winkel – Ausgleich zum 1:1. Danach geschah nicht allzu viel und so ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

Valencia mit Druck aus der Kabine

Valencia hatte den Ausgleich gut verdaut und kam druckvoll aus der Kabine. So war es nicht verwunderlich, dass ihnen die erste Möglichkeit gehörte. In der 50. Minute war es Soldado, der sich gefährlich zeigte, aber das Tor verfehlte. Fünf Minuten später war es Messi, der Cesc wunderbar einsetzte, doch der wurde leicht angedrängt und traf nur das Außennetz. Insgesamt war aber Valencia zu dem Zeitpunkt sehr aktiv.

Valencia sicherte nach hinten ab und war vorne sehr aktiv

Soldado sorgte immer wieder für Gefahr, wenn schnell nach vorne gespielt wurde und er zog aus jeder sich bietenden Position gnadenlos ab – doch nicht mit dem entsprechenden Schussglück. In der 68. Minute ließ der Ex-Realspieler Canales aufhorchen, der aus halblinker Position drauf hielt. Da musste Valdes alles aufbieten, dass der Ball nicht in den Winkel flatterte. In der 77. Minute hatte der eingewechselte Villa nach Vorbereitung Alves die Chance zur Führung, aber er setzte den Ball am Tor vorbei. Barca kam zwar in der Schlussphase nochmals stärker auf, aber Valencia verteidigte den einen Punkt mit dem Mute der Tüchtigen. In der Schlussminute hielt Valdes dann gleich zwei tausendprozentige Chancen und rettete so Barca den Punkt. So blieb es nach 90 Minuten beim mehr als redlich verdienten Punkt für die Hausherren.

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