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Coppa Italia

  • 9. Januar 2014
  • • 21:00
  • • Stadio Communale Friuli, Udine
  • Schiedsrichter: G. Calvarese
  • • Zuschauer: 6242
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ENDE
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Coppa Italia: Roma gibt sich keine Blöße - Inter ist raus

Coppa Italia: Roma gibt sich keine Blöße - Inter ist raus

Getty Images

Die Römer setzten sich gegen Sampdoria durch - ein Treffer in der Anfangsphase reicht zum Weiterkommen. Für Inter ist dagegen im Achtelfinale bereits Endstation.

Rom. Der AS Rom gab sich in der Coppa Italia keine Blöße und besiegte Sampdoria Genua knapp mit 1:0. Udinese Calcio bejubelte dank Maicousel einen 1:0-Erfolg gegen Inter Mailand. Tagszuvor hatte sich der AC Florenz in einem schwachen Spiel ungefährdet für die nächste Runde qualifiziert. 

Udinese Calcio - Inter Mailand  1:0 (1:0)

Tore: 1:0 Maicosuel (32.)

Im Vergleich zu den letzten Spielen der Serie A rotierten beide Trainer vor der Partie munter durch. Francesco Guidolin, Trainer von Udinese Calcio, brachte fünf, sein Gegenüber Walter Mazzarri gar acht neue Spieler. Darunter Diego Milito, der allerdings einen rabenschwarzen Tag erwischte. Der Außenseiter aus Udinese, der unter anderem ohne Antonio di Natale startete, begann gleichermaßen aggressiv wie konzentriert.

Vor allem Maicosuel zeigte in einer der Partie, die sich durch ein äußerst überschaubares Niveau auszeichnete, eine ansprechende Leistung. Der Favorit aus Mailand hingegen präsentierte sich erschreckend schwach und konnte in der ersten halben Stunde keine einzige Torchance für sich verbuchen.

Dank der couragierten Spielweise ging Udinese mit 1:0 in Führung. Der Brasilianer Allan fand auf dem rechten Flügel Nico Lopez, der an seinem Gegenspieler vorbeizog und den Ball butterweich in die Mitte brachte. Maicosuel musste lediglich den Fuß zum verdienten Führungstreffer hinhalten. Kurz vor der Halbzeit mussten die Fans der Hausherren dann zwar kurz zittern, ein Ball des früheren Stuttgarters Zdravko Kuzmanovic entwickelte sich zum Aluminiumtreffer, doch mehr war von Inter in Halbzeit eins nicht zu sehen.

Die Pausenansprache von Mazzarri hatte es wohl in sich, denn in der zweiten Halbzeit beteiligte sich seine Mannschaft aktiver am Spielgeschehen. Wirklich zwingend wurde es dabei allerdings nur äußerst selten. Im Gegenzug boten sich Udinese vermehrt Räume zum Kontern, die teils hochkarätigen Chancen konnten jedoch nicht genutzt werden.  In einer erschreckend schwachen Partie geht der Sieg am Ende in Ordnung. In der nächsten Runde bedarf es jedoch definitiv einer Leistungssteigerung.

AS Rom – Sampdoria Genua 1:0 (1:0)

Tore: 1:0 Torosidis (6.)

Vor zwei Tagen absolvierte Radja Nainggolan noch seinen Medizincheck bei der Roma, gegen Sampdoria Genua stand er schon in der Startelf. Der zentrale Mittelfeldspieler wirkte dennoch perfekt eingespielt, band sich immer wieder in Angriffe mit ein und fügte sich gut in das Mittelfeld zusammen mit Daniele de Rossi ein.

Beim frühen Führungstreffer waren es allerdings andere, die auf sich aufmerksam machten. Linksverteidiger Dodo flankte in die Mitte, dort scheiterte Vasilis Torosidis zuerst am Pfosten, vollendete dann aber doch zur Führung (6.). Die Roma begann nun allerdings nicht damit, die Führung zu verwalten, sondern wollte schnell das zweite Tor erzielen. Immer wieder war es Gäste-Keeper Vincenzo Fiorillo, der einen höheren Rückstand verhinderte.

Auch die zweite Halbzeit war geprägt durch den Tabellenzweiten der Serie A,  lediglich die letzte Konsequenz fehlte vor dem Tor. So blieb es trotz zahlreicher Chancen beim knappen 1:0-Sieg, der den Römern zum Viertelfinaleinzug reicht.

AC Florenz - Chievo Verona 2:0

Tore: 1:0 Joaquin (29.), 2:0 Rebic (45.)

Der AC Florenz musste auch im Achtelfinale der Coppa Italia auf Nationalspieler Mario Gomez, der erneut nur auf der Tribüne platznehmen konnte, verzichten. Da mit Giuseppe Rossi auch der beste Knipser der Serie A verletzungsbedingt passen musste, rechnete sich Chievo-Trainer Eugenio Corini durchaus Chancen auf die Runde der letzten Acht aus. Der Außenseiter aus Verona präsentierte sich dementsprechend bissig. Das disziplinierte Auftreten sowie die defensive Ausrichtung sorgten dafür, dass es in den ersten 20 Minuten zu keiner echten Torchance kam.

Wirklich brenzlig wurde es lediglich nach Unsicherheiten von Gäste-Torhüter Marco Silvestri. Der 22-Jährige hatte vor allem nach Standardsituationen teils erhebliche Probleme. Beim Führungstreffer durch einen satten Linksschuss von Joaquin, der von der Strafraumgrenze abzog, war er allerdings schuldlos. Mit dem Vorsprung im Rücken bekam Florenz das Spiel nachfolgend endgültig in den Griff. 

Entlastungsangriffe suchte man vergebens und es kam wie es kommen musste: Mit dem Halbzeitpfiff sorgte Ante Rebic nach einem Lattenknaller von Borja Valero per Kopfballabstauber für die 2:0-Halbzeitführung.

Nach der Pause nahmen die Hausherren sichtlich das Tempo aus der Partie, die anschließend eher vor sich hinplätscherte. Als Gernnaro Sardo für eine Schwalbe die gelb-rote Karte sah, war das Spiel endgültig gelaufen. Einziger Wermutstropfen dürfte der Platzverweis von Massimo Ambrosini sein,  der nach wiederholtem Foulspiel ebenfalls mit Gelb-Rot frühzeitig unter die Dusche durfte. Nach dem ebenso verdienten wie ungefährdeten Sieg trifft Florenz nun im Viertelfinale auf den Sieger der Paarung Catania Calcio gegen den AC Siena.

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