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Primera Division

  • 4. Mai 2014
  • • 17:00
  • • Estadio Ciudad de Valencia, Valencia
  • Schiedsrichter: José Luis González González
  • • Zuschauer: 22156
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ENDE
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Sie jubelten zu selten: Nur 2:2 im eigenen Haus. Real Madrid lässt einen Big-Point liegen.

Real Madrid verpasst Big Point nach Atleticos Patzer

Sie jubelten zu selten: Nur 2:2 im eigenen Haus. Real Madrid lässt einen Big-Point liegen.

Getty Images

Sie hatten die Möglichkeit, viel Boden gut zu machen, doch sie vergaben die große Chance. Barca ließ Federn, Atletico patzte. Allerdings wusste Real Madrid es nicht auszunutzen.

Am 36. Spieltag der Primera Division rettete Real Madrid in der Nachspielzeit einen Punkt gegen den FC Valencia und schob sich damit wieder an den FC Barcelona und Atletico Madrid heran. Allerdings wäre für die Madrilen viel mehr drin gewesen, weil die unmittelbaren Kontrahenten zuvor patzten. Atletico hat am 36. Spieltag einen Rückschlag auf dem Weg zur ersten Meisterschaft seit 1996 erlitten. Bei UD Levante verloren die Rojiblancos mit 0:2 (0:1). Filipe Luis traf ins eigene Tor (7.), David Barral besorgte den Endstand (69.).

Real Madrid - FC Valencia 2:2 (0:1)

Tore: 0:1 Mathieu (44.), 1:1 Ramos (59.), 1:2 Parejo (65.), Ronaldo 2:2 (90.+2)

Er hat es wieder getan! Cristiano Ronaldo rettete Real Madrid mit einem Traumtor einen Punkt. Mit der Hacke besorgte der Portugiese in der Nachspielzeit den furiosen Schlusspunkt einer hochklassigen Begegnung und gleichzeitig den Ausgleich. Trotzdem kann Madrid nicht zufrieden sein. Nach den Patzern von Atletico und Barcelona wären die Königlichen mit einem Sieg auf drei Punkte herangerückt - bei einem Spiel weniger.

Real hatte schon die erste Viertelstunde der Partie dominiert, doch es waren die Gäste aus Valencia, die kurz vor der Pause in Führung gingen. Nach einer Parejo-Ecke stieg Jeremy Mathieu am höchsten und nickte per Kopf ein. In der zweiten Halbzeit setzten die Königlichen ihren Sturmlauf auf das Tor von Diego Alves fort, aber Reals Unvermögen im Abschluss und der bärenstarker Keeper hielten die Fledermäuse zunächst im Spiel.

In der 59. Minute gelang  Sergio Ramos schließlich per Kopf der Ausgleich. Nach einem Freistoß auf den zweiten Pfosten legte Cristiano Ronaldo mustergültig in die Mitte, wo Ramos frei einköpfen konnte. Aber Valencia spielte weiter offensiv und kam durch Parejos Flachschuss schon in der 65. zur erneuten Führung.

Real warf danach alles nach vorne und  wurde in der Nachspielzeit durch Ronaldo belohnt. Mit einem Spiel weniger als Atletico und Barcelona und fünf Punkten Rückstand auf die Spitze haben die Madrilenen weiterhin die Chance auf den Titel.

UD Levante - Atletico Madrid 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Luis (7./ET), 2:0 Barral (69.)

Atletico hat seinen Joker verzockt! Die Elf von Diego Costa braucht für die Meisterschaft noch sechs Punkte, will man nicht auf den Stadtrivalen Real schauen, hat aber bei Levante derer drei liegen gelassen. Rund 9.000 Atletico-Anhänger reisten nach Valencia, um ihre Mannschaft bei der vermeintlichen Pflichtaufgabe zu begleiten. Doch statt Jubel gab es lange Gesichter. Atletico muss zittern: Am letzten Spieltag geht es noch zu Barca.

Gerade als sich die Colchoneros im Estadio Ciudad de Valencia zu fangen schienen - Diego Costa verpasste einen Diego-Freistoß um Haaresbreite (65.), Keylor Navas kratzte einen Alderweireld-Schuss aus dem Winkel (67.) - schlug Levante zu und zerstörte die Träume der Mitgereisten. David Barral löste sich von Diego Godin und versenkte eine Victor-Flanke eiskalt (69.). Adrian vergab die Chance auf das 1:2 und traf nur noch den Pfosten (77.). Ein Schlussspurt blieb aus.

Costa mit Pech und Glück

Schon der Auftakt gestaltete sich katastrophal für Atletico. Filipe Luis sprang der Ball nach einer Ecke an die Brust und von dort ins eigene Tor - Thibaut Courtois war machtlos (7.). Nach 13 Minuten hätte Atletico zwingend ausgleichen müssen, doch Raul Garcia und David Villa vergaben im Doppelpack blank vor dem Tor. Wenig später wurde der völlig freie Costa fälschlicherweise wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Der Angreifer wirkte zunehmend genervt und leistete sich eine Tätlichkeit gegen Mohamed Sissoko, hatte aber Glück, dass Schiedsrichter Gonzales nicht hinsah (34.). Auch gegen Ende wandelte der Wahl-Spanier mit seinem Zweikampfverhalten stets am Rande des Platzverweises.

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