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2. Bundesliga

  • 22. Februar 2014
  • • 13:00
  • • Allianz-Arena, München
  • Schiedsrichter: T. Schriever
  • • Zuschauer: 13800
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Der Karlsruher SC träumt vom Aufstieg in die Bundesliga

2. Bundesliga: Paderborn patzt, Karlsruhe siegt und ist Dritter

Der Karlsruher SC träumt vom Aufstieg in die Bundesliga

Bongarts

Im Aufstiegskampf der zweiten Liga wird es noch richtig spannend! Nach dem Patzer des SC Paderborn und dem Sieg des KSC geht es oben nun noch enger zu.

München. Patzer des SC Paderborn, Fortsetzung der Erfolgsserie für den Karlsruher SC: In den Samstagsspielen verpassten die Ostwestfalen aus Paderborn durch ein 2:2 (2:0) bei 1860 München den sechsten Dreier in Folge und den Sprung auf Platz zwei. Der KSC siegte zu Hause gegen den SV Sandhausen mit 2:1 (0:0)und ist jetzt Tabellendritter.

Daniel Bierofka (81.) und Yuya Osako (86.) trafen in München für die Löwen. Die Tore für Paderborn vor 13.800 Zuschauern erzielten Mario Vrancic (5.) und Alban Meha (18.) per direktem Freistoß.

Nach der schnellen Führung bestimmten die Gäste in der Allianz Arena klar das Geschehen. Die Mannschaft wirkte ideenreicher und zweikampfstärker als die Sechziger, die große Probleme hatten, die Paderborner überhaupt mit ihrer zögerlichen Spielweise in Gefahr zu bringen. Der SCP ließ über weite Strecken Ball und Gegner laufen. Erst am Ende bäumte sich München auf und kam zum nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich.

Die Treffer für den Ex-Bundesligisten aus Karlsruhe erzielten Dominic Peitz (51.) und Rouwen Hennings (79., Foulelfmeter). Sandhausens Florian Hübner (73.) sah wegen einer angeblichen Tätlichkeit eine äußerst umstrittene Rote Karte. Dennoch kamen die Gäste noch zum Anschlusstreffer durch Nicky Adler (87.).

In Karlsruhe entwickelte sich in der ersten Halbzeit das typische Geplänkel zweier defensivstarker Mannschaften. Keine Tore, kaum Chancen oder aufregende Szenen sahen die 13.322 Zuschauer - insgesamt also eine Begegnung auf sehr schwachem Niveau. Das Spiel fand somit in erster Linie zwischen den beiden Strafräumen statt. Nicht einmal Standardsituationen sorgten für Gefahr.

Nach dem Wiederanpfiff wirkte der Treffer von Peitz wie eine Initialzündung. Plötzlich nahm die Partie Fahrt auf. Bei einem Konter hätte der KSC für die Vorentscheidung sorgen können, doch Selcuk Alibaz vertändelte den Ball kläglich (54.). Das hätte sich beinahe gerächt, denn Sandhausen drängte auf den Ausgleich. Glück hatten die Gastgeber, als Marco Thiede gleich zweimal an Karlsruhes Torhüter Dirk Orlishausen scheiterte.

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