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Süper Lig

  • 10. März 2014
  • • 19:00
  • • Hüseyin Avni Aker Stadyumu, Trabzon
  • Schiedsrichter: B. Yildirim
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ENDE
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Aufgeheizte Stimmung auf und abseits des Platzes

Süper Lig: Spielabbruch in Trabzon beim Duell mit Fenerbahce

Aufgeheizte Stimmung auf und abseits des Platzes

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Zwischen Trabzonspor und Fenerbahce ging es gleich hoch her, allerdings nicht nur auf dem Platz. Der Schiedsrichter brach die Partie noch vor der Pause ab.

Trabzon. Die Süper Lig-Partie zwischen Trabzonspor und Fenerbahce wurde kurz vor der Halbzeit abgebrochen. Nach unzähligen Störungen durch das Publikum verließ Schiedsrichter Bülent Yildirim gegen Ende der ersten Hälfte das Feld und brach die Partie beim Stand von 0:1 ab. Trotz der feindseligen Atmosphäre waren die Gäste zuvor in der 23. Minute durch Emmanuel Emenike in Führung gegangen.

Es ist kaum in Worte zu fassen, mit welcher Feindseligkeit Fenerbahce in Trabzon empfangen wurde. Aufgrund der gemeinsamen Vorgeschichte - beide Vereine streiten sich noch immer öffentlich über die Meisterschaft aus der Saison 2010/2011 - war bereits im Vorfeld eine hitzige Atmosphäre erwartet worden, doch die Geschehnisse übertrafen alle Befürchtungen.

Vom Anpfiff weg flogen immer wieder Gegenstände und Feuerwerkskörper auf das Spielfeld, schon in den ersten fünf Minuten musste Schiedsrichter Bülent Yildirim die Parte zweimal unterbrechen. Nachdem Fener dann mit der ersten Torchance in der 23. Minute durch Emmanuel Emenike in Führung ging, wurde die Stimmung noch explosiver.

Feuerwerkskörper sorgen für Spielabbruch

Die Partie musste so häufig unterbrochen werden, dass auf die erste Halbzeit zehn Minuten Nachspielzeit draufgelegt wurden. Als sich gegen Ende der Nachspielzeit die Atmosphäre noch immer nicht beruhigt hatte und vor einem Eckball ein weiterer Feuerwerkskörper unmittelbar neben Fener-Keeper Volkan Demirel landete, verließen Schiedsrichter Yildirim und die Fener-Spieler gemeinsam das Feld. Dies war gleichbedeutend mit dem Abbruch der Partie.

Trabzon-Präsident Ibrahim Haciosmanoglu, der sich in die Schiedsrichterkabine begab und von Yildirim über seine Entscheidung unterrichtet wurde, kommentierte die Vorfälle wie folgt: "Was immer unsere Strafe ist, werden wir akzeptieren."

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