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Serie A

  • 12. Januar 2014
  • • 12:30
  • • Stadio Olimpico di Torino, Torino
  • Schiedsrichter: P. Valeri
  • • Zuschauer: 21258
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Serie A: Top-Teams siegen, Inter enttäuscht erneut

Der Tabellenführer schlägt auch Cagliari, die Roma bleibt Juventus jedoch auf den Fersen. Auch Neapel fuhr einen sicheren Dreier ein, Florenz hingegen stolpert.

Turin. Juventus Turin feierte am 19. Spieltag der Serie A einen 4:1-Sieg bei Cagliari Calcio. Der SSC Neapel schlug Hellas Verona klar, der AS Rom verzeichnete einen Kantersieg beim FC Genua. Der AC Florenz patzt beim FC Turin. Zum Abschluss des Spieltages enttäuschte Inter Mailand gegen Chievo Verona.

Cagliari Calcio - Juventus Turin 1:4 (1:1)

Tore: 1:0 Pinilla (21.), 1:1 Llorente (31.), 1:2 Marchisio (73.), 1:3 Llorente (76.), 1:4 Lichtsteiner (80.)

Rote Karte: Pinilla (87./Cagliari/Schiedsrichterbeleidigung)

Vor 4.500 Zuschauern im Stadio Sant Elia gab sich Cagliari lange als Spielverderber. Ohne ihren vor kurzem nach Rom abgegebenen Taktgeber Radja Nainggolan zogen sich die Spieler von Trainer Diego Lopez weit zurück und warteten gegen den Tabellenführer auf Konter.  Juventus hatte zwar mehr vom Spiel, doch die Gastgeber waren effektiv.

Im Anschluss an die erste Chance traf Mauricio Pinilla nach einer Ecke per Kopf. Juventus hatte anschließend sichtlich Probleme, kam aber in Person von Fernando Llorente noch vor der Pause zum glücklichen Ausgleich.  Die zweite Halbzeit gestaltete sich aufgrund der defensiven Spielweise Cagliaris zäh, ehe Antonio Conte ein goldenes Händchen bewies - und es klingelte innerhalb von sieben Minuten drei Mal.

Der Juve-Coach brachte Claudio Marchisio, der nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung per Distanzschuss traf. Cagliari musste nun offensiver agieren und geriert prompt noch höher in Rückstand, als Llorente zum zweiten Mal einnetzte und Stephan Lichtsteiner seine starke Leistung mit dem 4:1 krönte. Damit zieht Juve mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger AS Rom weiter einsam seine Kreise an der Tabellenspitze.

AS Roma – CFC Genua 4:0 (3:0)

Tore: 1:0 Florenzi (26.), 2:0 Totti (30.), 3:0 Maicon (43.), 4:0 Benatia (52.)

Gelb-Rot: Matuzalem (Genua/73.)

Nach dem ernüchternden 0:3 gegen Juventus in der Vorwoche rehabilitierte sich die Roma gegen Genau. Ohne den gesperrten Daniele de Rossi brachte ein Doppelschlag von Alessandro Florenzi und Francesco Totti die Giallorossi nach einer halben Stunde in Front. Kurz vor der Pause erhöhte Maicon gar auf 3:0 und sorgte so schon früh für die Vorentscheidung.

Viel zu schwach waren die Angriffsbemühungen der Gäste. Die Roma dominierte das Spiel fast über die gesamten 90 Minuten. Kurz nach dem Seitenwechsel traf Mehdi Benatia gar zum 4:0 und machte den Deckel auf die Partie. Genua ergab sich danach, die Roma verwaltete nur noch und brachte das Ergebnis über die Zeit.

Der AS Rom bleibt damit weiterhin Zweiter mit acht Punkten Rückstand auf Juventus Turin.

Hellas Verona - SSC Neapel 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 Mertens (27.), 0:2 Insigne (72.), 0:3 Dzemaili (76.)

Wie auch schon in den fünf Spielen zuvor gab sich der SSC Neapel gegen die Überraschungsmannschaft der Hinrunde keine Blöße und bleibt auch im sechsten aufeinanderfolgenden Ligaspiel unbesiegt.

Dabei erwischte Verona in beiden Halbzeiten den besseren Start und konnte Stürmerstar Luca Toni mehrfach gefährlich in Szene setzen. Die Drangphasen des Teams von Trainer Andrea Mandorlini verpufften allerdings ohne zählbaren Erfolg, sodass Neapel mit seinen kaltschnäuzig abgeschlossenen Kontern nie an den Rand einer Niederlage geriet.

Außenstürmer Dries Mertens brachte den Tabellendritten mit einem sehenswerten Schlenzer noch vor der Pause in Führung, in den letzten 20 Minuten der Partie besorgten der eingewechselte Lorenzo Insigne mit seinem ersten Saisontreffer und Blerim Dzemaili den 3:0-Endstand.
Während die Mannschaft von Rafa Benitez weiterhin Kurs auf den zweiten Rang hält, verpasste Verona die Chance, den Abstand zu den Verfolgern auf die internationalen Plätze zumindest nicht kleiner werden zu lassen.

FC Turin – AC Florenz 0:0

Tore:
 - 

Ein 0:0, das in der Tat keinen Treffer verdiente. Obwohl sich beide Mannschaften vor dem Spiel in starker Form präsentierten, glänzte die Partie höchstens durch übertriebene Härte. Erst kurz vor der Halbzeit erwachten beide Mannschaften ein wenig aus ihrer Lethargie.

So tauchte Turins Alessio Cerci nach Zuspiel des starken Barreto in der 42. Minute alleine vor Florenz-Keeper Neto auf, der den Schuss aus 15 Meter jedoch mit einer Glanztat parierte. Nur zwei Minuten später antwortete die Fiorentina, als Borja Valero nach Cuadrados Flanke das Außennetz traf.

Wer sich nach der Halbzeit auf einen offenen Schlagabtausch freute, wurde jedoch schnell enttäuscht. Erst kurz vor Schluss drehten die Hausherren nochmals ein wenig auf. Maggiorini verpasste zehn Minuten vor Schluss den Siegtreffer, als er den Ball nach einer Cerci-Flanke nur um Zentimeter am Pfosten vorbeigrätschte. Da beide Mannschaften auch in der Schlussphase wenig riskierten, blieb es schließlich beim enttäuschenden 0:0.

 

Inter Mailand - AC Chievo Verona 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Paloschi (8.), 1:1 Nagatomo (12.)

Eine 0:1-Niederlage in der Liga bei Lazio Rom, mit einer weiteren 0:1-Pleite bei Udinese Calcio aus dem Pokal ausgeschieden und nun lediglich ein 1:1 bei Abstiegskandidat Chievo Verona: Für Inter läuft es alles andere als rund.

Dabei begann die Mannschaft von Trainer Walter Mazzarri mit viel Elan, wurde aber eiskalt erwischt. Alberto Paloschi wurde im Strafraum nicht angegriffen, legte sich den Ball zurecht und versenkte zur Führung für die Gäste. Zwar glich Yuto Nagatomo kurz darauf nach Vorarbeit von Ricardo Alvarez aus, anschließend zeigten die Hausherren allerdings eine recht dürftige Vorstellung. Sie hatten zwar mehr Ballbesitz, wussten aber zu oft nichts damit anzufangen und kamen kaum zu guten Chancen.

So ging das defensiv geschickt agierende Chievo, das zuletzt sieben Mal in Folge gegen Inter im Giuseppe-Meazza-Stadion verloren hatte, mit einem Punkt nach Hause. Inter belegt den fünften Platz, Verona ist 16. und hat einen Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

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