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DFB Pokal

  • 25. September 2013
  • • 20:30
  • • Merck-Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 17000
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Schalke jubelt in Darmstadt und ist unter den besten 16 im DFB-Pokal

DFB-Pokal: Schalke 04 ringt Favoritenschreck SV Darmstadt nieder

Schalke jubelt in Darmstadt und ist unter den besten 16 im DFB-Pokal

Bongarts

Nach langem Kampf entschied Schalke die Partie beim Drittligisten erst kurz vor dem Ende durch Max Meyer. Insgesamt aber ein verdienter Sieg für die Knappen.

Darmstadt. Der FC Schalke 04 hat einen weiteren Coup von Favoritenschreck SV Darmstadt 98 mit einem Kraftakt verhindert und ist ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Ohne ihren verletzten Anführer Kevin-Prince Boateng gewannen die Königsblauen beim Drittligisten 3:1 (1:1) und hielten die Lilien nach zähem Ringen in Schach. Darmstadt hatte in der ersten Runde im Elfmeterschießen Borussia Mönchengladbach ausgeschaltet. Die Schalker entgingen damit vier Tage nach dem 0:4 in der Liga gegen Bayern München dem nächsten Nackenschlag.

Kapitän Benedikt Höwedes mit einem Kopfballtor (58.) und Max Meyer per Flachschuss (86.) sicherten dem Favoriten den Einzug in die Runde der letzten 16. Der fünfmalige Cup-Sieger (zuletzt 2011) aus Gelsenkirchen hatte über weite Strecken das Spiel zwar klar im Griff gehabt und war durch einen Foulelfmeter von Jefferson Farfán auch in Führung (35.) gegangen, doch die Gastgeber kämpften verbissen um jeden Zentimeter Rasen und machten dem Champions-League-Teilnehmer das Leben enorm schwer. Im direkten Gegenzug nach dem 0:1 erzielte Hanno Behrens den Ausgleich (36.).

Schalke beginnt druckvoll 

Vor 17.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Böllenfalltor, darunter DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, begann der Tabellen-14. der Bundesliga hochkonzentriert und setzte die Gastgeber mit schnellem und schnörkellosem Kombinationsspiel zunächst unter Dauerdruck. Trotz des Fehlens ihrer angeschlagenen Stars - neben Boateng musste Trainer Jens Keller auch Nationalspieler Julian Draxler ersetzen (beide Kniebeschwerden) - waren die Schalker sichtlich bemüht, direkt für klare Verhältnisse zu sorgen.

Doch Tore blieben zunächst aus. Die beiden besten Möglichkeiten in der Anfangsphase vergab Farfán (6., 10.). Vor allem bei seiner ersten Möglichkeit, einem sehenswerten Volleyschuss aus spitzem Winkel, musste Jan Zimmermann sein ganzes Können aufbieten. Auch in der 22. Minute klärte Darmstadts Torwart in letzter Sekunde gegen Max Meyer.

Schalke legt vor, Darmstadt antwortet prompt 

Zwölf Minuten später kam Zimmermann gegen den heranstürmenden Farfán aber zu spät, holte den Schalker Angreifer im Strafraum von den Beinen und konnte von Glück sagen, für die Notbremse statt "Rot" nur die Gelbe Karte gesehen zu haben. Farfán verwandelte den Strafstoß sicher. Doch eine Schalker Unkonzentriertheit nutzten die Darmstädter postwendend zum Ausgleich. Dominik Stroh-Engel hatte einen Freistoß von Michael Stegmayer zu Behrens weitergeleitet, der Timo Hildebrand im Schalker Tor keine Chance ließ.

Youngster Meyer ersetzte gemeinsam mit Christian Clemens in der Kreativzentrale Boateng und Draxler, und das Duo zeigte mehrfach gute Ansätze. Angreifer Ádám Szalai stand nach überstandener Grippe in der Startelf, auf der Bank saß sicherheitshalber auch Altstar Gerald Asamoah.

Auch nach der Pause waren die Schalker fußballerisch haushoch überlegen, doch die Platzherren gingen in jedem Zweikampf an die Schmerzgrenze. Die Schalker mussten ihren ganzen Willen aufbringen, um das Team von Trainer Dirk Schuster im Griff zu behalten - was Höwedes beim 2:1 auch tat. Der Abwehrchef sprang im Strafraum höher als der größere Benjamin Gorka und wuchtete den Ball ins lange Eck. In der 74. Minute rettete Höwedes zudem in höchster Not gegen den einschussbereiten Stroh-Engel.


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