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FA Cup

  • 18. Februar 2012
  • • 18:15
  • • Stadium of Light, Sunderland
  • Schiedsrichter: H. Webb
  • • Zuschauer: 26042
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ENDE
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Sunderland gelingt die Revanche für Niederlage gegen Arsenal

Sunderland gelingt die Revanche für Niederlage gegen Arsenal

Getty

Arsenal hatte sich viel vorgenommen, enttäuschte jedoch auf ganzer Linie. Sunderland verteidigte clever, sorgte mit Kontern zudem für viel Gefahr.

Sunderland. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche kreuzten sich die Wege von AFC Sunderland und Arsenal FC, am frühen Samstagabend in der fünften Runde des FA-Cups. Die Begegnung zwischen den beiden Kontrahenten stand ganz im Schatten der Champions League-Klatsche Arsenals beim AC Mailand, die für viel Unruhe im Umfeld der „Gunners“ gesorgt hatte. Die Londoner brannten auf Wiedergutmachung für das Debakel am Mittwoch, Sunderland wollte sich für die Niederlage vor einer Woche in der Liga rehabilitieren. Am Ende revanchierte sich Sunderland erfolgreich für die Pleite und besiegte die Truppe von Arsene Wenger verdient mit 2:0.

Sunderland greift früh an

Sunderland begann druckvoller, setzte mit frühem Pressing Arsenal unter Druck, das kaum einmal über die Mittellinie hinauskam. Hinzu kam der verletzungsbedingte Ausfall von Youngster Coquelin, der durch Squillaci ersetzt wurde. Arsenal fand weiterhin überhaupt nicht ins Spiel, dagegen zielte Sunderland-Angreifer Sessegnon nur knapp oben rechts vorbei (10.). Vermaelen konnte in letzter Sekunde vor Larsson klären (19.)

Nach 25 Minuten ein unverändertes Bild, Torszenen blieben Mangelware und Sunderland agierte druckvoller, wenn auch die letzte Konsequenz in den Aktionen der „Black Cats“ fehlte.  Nach knapp einer halben Stunde kam Arsenal gefährlich vor das Tor von Sunderland-Keeper Mignolet, van Persie steckte durch auf Gervinho, der nach einem Haken im Strafraum abzog und Mignolet zu einer Glanzparade zwang.

Van Persie kriegt keinen Elfmeter

Kurze Zeit später der nächste Aufreger: Van Persie wurde im Strafraum von O’Shea am Fuß getroffen und ging zu Boden. Schiedsrichter Howard Webb zeigte jedoch nicht auf den Punkt, ein Elfmeter wäre aber zumindest diskussionswürdig gewesen. Die Chancen schienen wie ein Weckruf zu wirken, Arsenal wurde mutiger und konnte sich aus der Umklammerung Sunderlands mehr und mehr lösen.

Richardson-Knaller beschert Sunderland die Führung

Dann die kalte Dusche für Arsenal: Djorou sorgte mit einem unnötigen Foul in Strafraumnähe für Aufregung, den Freistoß (40.) brachte der agile Larsson scharf vors Tor. Zwar konnte die Arsenal-Defensive noch mit Mühe klären, der Nachschuss fiel aber Kieran Richardson vor die Füße, der vom linken Strafraumeck abzog und den Ball neben den rechten Pfosten ins Tor knallte. Die Führung für Sunderland!

Kurz vor der Pause hätte Sunderland fast noch erhöht. Zum wiederholten Male leitete Larsson über die rechte Seite einen Angriff ein und flankte das Spielgerät hoch und weit vor den Kasten von Fabianski, aber gleich zwei Sunderland-Angreifern gelang es nicht, den Ball am Polen vorbei ins Tor zu bugsieren, sodass der Ball im Toraus landete und Arsenal sich mit viel Mühe in die Halbzeit rettete.

Doppelwechsel bei Arsenal

Arsenal schien sich in der Pause viel vorgenommen zu haben, der zweite Spielabschnitt begann ausgeglichen. Auch Arsene Wenger versuchte von der Seitenlinie Einfluss zu nehmen, sein Doppelwechsel (53.) war ein Zeichen in Richtung Offensive. Rosicky und Walcott ersetzten Squillaci und den angeschlagenen Ramsey. Von Offensive war jedoch zunächst nicht viel zu sehen, beide Mannschaften schenkten sich nichts, es kam zu vielen Unterbrechungen.

Oxlaide-Chamberlain trifft ins eigene Tor

Sunderland beschränkte sich mit zunehmender Spieldauer aufs Verteidigen, Arsenal suchte sein Heil in der Offensive. Dann aber die Entscheidung: Arsenal verlor am gegnerischen Strafraum den Ball, Sessegnon startete mit dem Spielgerät am Fuß in Höhe der Mittellinie zum Sololauf und bediente den mitgelaufenen Larsson. Dessen Schuss landete fast im Tor, Oxlaide-Chamberlain bugsierte den Ball beim Klärungsversuch dann endgültig über die Linie.

Arsenal hat keine Antwort

Die Reaktion Arsenals blieb aus, Sunderland schien dem dritten Tor näher als die Londoner dem ersten Treffer. Auch Rosicky brachte nicht die erhoffte Kreativität ins Spiel, stattdessen blieb das Team von Ex-Celtic-Trainer Martin O'Neill über Konter gefährlich. Am Ende ein verdienter Erfolg für die noch vor einer Woche Unterlegenen.

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