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Premier League

  • 12. Januar 2013
  • • 16:00
  • • Britannia Stadium, Stoke-on-Trent, Staffordshire
  • Schiedsrichter: A. Marriner
  • • Zuschauer: 27348
0
ENDE
4

Chelsea zerschlägt die Potters: Stokes Serie ist gerissen

Samstag empfing Stoke City den FC Chelsea. Robert Huth und sein Team hofften auf den Ausbau der Heimserie, während die Blues scharf auf Platz drei waren. 4:0 siegten die Londoner.

Stoke-on-Trent. Stoke City empfing am 22. Spieltag der Premier-League-Saison 2012/13 den FC Chelsea. Die Favoritenrolle war klar vergeben, aber Stoke ist immer ein schwieriger Rasen. So machten die Gastgeber den Londonern das Leben schwer. In der 47. Minute traf Jonathan Walters per Eigentor zur Führung der Gäste. Das Schauspiel wiederholte sich in der 63. Minute. Kurz danach legte Frank Lampard vom Punkt für die Gäste nach. Eden Hazard besiegelte die Schmach der Gastgeber eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Traumtor aus 30 Metern.

Wahnsinnig schleppend begann die Partie im Britannia. Letztendlich waren es zwei Fouls an Charlie Adam, die kurioserweise auch den Startschuss des Spiel bedeuteten. Viele Torchancen konnten sich die Teams in der ersten Viertelstunde nicht herausspielen. Demba Ba stach direkt zu Beginn nach Fehlpass von Whelan in die Box, wo er gestoppt werden konnte. Auf der anderen Seite vergab Jones nach zehn Minuten um Haaresbreite.

Dauerdruck von Stoke, CFC kommt

Anschließend konnte Stoke sich Chelsea regelrecht zurechtlegen. Die Blues hatten absolut keinen Zugriff auf das Geschehen, während die Potters Ecke um Ecke rausspielten. Letztendlich fehlte die Präzision bei den Hausherren, weswegen trotz absoluter Feldüberlegenheit kaum eine nennenswerte Chance dabei heraussprang. Spätestens mit Lampards Chance nach 28 Minuten kam langsam die Wende. Demba Ba schickte Frank Lampard in die Box, wo er aus kurzer Distanz abschloss, aber Begovic heldenhaft abwehren konnte.

Walters, der Pechvogel

Ein großer Aufreger folgte noch einmal in der 36. Minute, als Demba Ba das Laufduell gegen Huth gewann und aus kürzester Distanz wieder Begovic testete, der den ball ins Zentrum abwehren konnte. Dort wollte Ramires gerade zum Nachschuss ansetzen, als Etherington fair, aber robust von der Seite reingrätschte. Ramires konnte weiterspielen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit musste Walters dann das 1:0 für Chelsea markieren, als er nach einer Flanke von Hazard zum klärenden Kopfball ansetzte und aus anderthalb Metern über dem Boden den Ball nicht über die Latte bekam. Das war eine glückliche Führung für Chelsea!



Packender Beginn

Vor allem Chelsea startete in den ersten Minuten der zweiten Hälfte klasse durch, die großen Torchancen blieben aber auch nach dem Seitenwechsel aus. Nach etwa zehn Minuten kamen die Gastgeber wieder zu sich und erhöhten den Druck. Doch auch im zweiten Durchgang wollte der Ball nicht recht den Mitspieler finden. Durch diese fehlende Präzision vermasselten sich die Potters viele Möglichkeiten. Einen Aufreger gab es in der 60. Minute, als Etherington im Strafraum fiel. Der Schiedsrichter zeigte bereits auf den Punkt, wurde aber von der Linienrichterin berichtigt, da Etherington beim Zuspiel von Charlie Adam im Abseits gestanden hatte.

Tor und gleich noch eines

Jonathan Walters blieb das Pech treu: In der 63. Minute erhöhte er wieder per Kopf für Chelsea auf 2:0. Im Zweikampf mit Chelsea schien dem Stoke-Spieler erneut keine andere Möglichkeit zu bleiben, als den Ball ins eigene Netz zu bringen. Nur vier Minuten später erhöhte Frank Lampard vom Punkt auf 3:0, nachdem Robert Huth von hinten Juan Mata auf die Schulter griff und der Spanier zu Boden ging. Mit dieser Führung im Rücken ging Chelsea locker und energisch in die Schlussphase des Spiels, in der auch Fernando Torres noch eingreifen durfte.

Hazard mit dem Hammer

Eine Viertelstunde vor Schluss holte Eden Hazard den Hammer raus, als er aus 30 Metern traf und Ryan Shawcross mit dem Schopf noch so eben den Ball in den Knick lenkte. Begovic war absolut machtlos und Chelsea feierte sich für eine letztendlich sauber gespielte Auswärtspartie bei den heimstarken Potters. Ein Jahr hatte Stoke nun nicht mehr zu Hause verloren, die Serie war zerrissen und zerschlagen von der glänzenden Effektivität der Blues. In der 90. Minute konnte Walters, der Pechvogel des Tages, noch einmal für Wiedergutmachung sorgen, aber einen Elfmeter in letzter Minute setzte er an die Latte. Das war das Sinnbild dieses Spiels von Stoke. Es sollte scheinbar nicht sein.

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