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UEFA Europa League

  • 22. November 2012
  • • 21:05
  • • Arena Naţională, Bucureşti
  • Schiedsrichter: M. Koukoulakis
  • • Zuschauer: 48430
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ENDE
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Stuttgart fegt Steaua mit einem 5:1-Sieg aus dem eigenen Stadion

Stuttgart fegt Steaua mit einem 5:1-Sieg aus dem eigenen Stadion

Bongarts

Der VfB Stuttgart wollte in Rumänien seine Auswärtsstärke auch in die Europa League übertragen? Bukarest jedenfalls sollte der dickste Brocken der Gruppe E sein.

Bukarest. Der VfB Stuttgart hatte sich am heutigen Donnerstag auswärts mit Steaua Bukarest aus Rumänien zu befassen und wollte die Weichen stellen, die Gruppe E der Europa League in Bezug auf die Tabellenführung offener als bisher zu gestalten. Helfen sollte den Stuttgartern die eigene Auswärtsstärke. Und wie die geholfen hat, kann man am 5:1-Sieg der Stuttgarter sehen.

Rot-weißes Feuerwerk in Bukarest

Die Stuttgarter entfachten ab dem Anpfiff ein wahres Feuerwerk und brachten ihre Auswärtsstärke ins Rennen – und das mit Erfolg. Bereits nach fünf Minuten klingelte es erstmals im Kasten von Steaua. Nach der zweiten Ecke durch Kuzmanovic war Tasci mit dem Kopf zur Stelle und machte die wichtige Führung. Nur dreizehn Minuten später war es wieder Kuzmanovic, der einen Standard gefährlich brachte. Den ließ Keeper Tatarusanu abklatschen und Harnik war mit dem Kopf da!

Schwäbisch-Japanischer Zauberabend

Danach kam sie, die Zeit von Sakai und Okazaki. In der 23. Minute lief das japanische Spielchen wie folgt ab: Okazaki auf links, sah Sakai, spielte ihn an und der fasste sich das Herz des Samurais und nagelte das Leder in die Maschen, dass es nur so krachte. Acht Minuten später waren die Vorzeichen umgekehrt: Sakai auf rechts, Flanke und da stand Okazaki auf links frei und machte das Tor mit Köpfchen. Fast mit Halbzeitpfiff wäre es beinahe Ibisevic gewesen, der auf eine 5:0-Auswärtsführung hätte erhöhen können, doch seinen Schuss hielt diesmal Keeper Tatarusanu – vielleicht wäre es besser gewesen, Gentner in der Mitte anzuspielen. Doch wer würde bei einer Führung mit vier Toren Vorsprung Eigensinn anprangern wollen? Mit dem Vorsprung ging es dann auch in die Pause.

Der VfB nahm etwas den Dampf raus

Es war klar, dass die Schwaben mit einer Führung von vier Toren im Rücken es etwas entspannter angehen lassen würden. Doch selbst auf dem Weg machten sie noch das fünfte Tor: In der 55. Minute musste Hajnal nach Vorarbeit Ibisevic eigentlich einnetzen, aber das Leder rutschte ihm über den Fuß. Glück, dass dann da Shinji Okazaki da war und aus wenigen Metern kompromisslos in Netz hämmerte. Steaua wollte den Ehrentreffer, aber sie mussten bis zur 83. Minute warten. Da passte Popa wunderbar quer zum eingewechselten Costea und der machte das ansehnlich – 1:5. Doch wer könnte aus dem Stuttgarter Team nicht mit dem Schönheitsfehler leben? Den Zauberfußball gab es immerhin rund 60 Minuten. Beim 5:1-Sieg ist es dann auch geblieben und das eröffnet dem VfB alle Chancen aufs Weiterkommen in die K.O.-Runde.

 

Und hier geht es zur Einzelkritik!


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