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2. Bundesliga

  • 15. September 2013
  • • 13:30
  • • Stadion am Laubenweg, Fürth
  • Schiedsrichter: R. Kempter
  • • Zuschauer: 10315
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Union Berlin darf nach dem Sieg in Ingolstadt über die Tabellenführung jubeln

Zweite Fußball-Bundesliga: Greuther Fürth verliert erstmals - Union Berlin neuer Spitzenreiter

Union Berlin darf nach dem Sieg in Ingolstadt über die Tabellenführung jubeln

Getty Images

Überraschung im Frankenland, Tabellenführung für die Eisernen und kein Sieger zwischen Düsseldorf und Dresden. So liefen die Sonntagspartien der Zweiten Fußball-Bundesliga.

Frankfurt/Main. Führungswechsel im Unterhaus: Die SpVgg Greuther Fürth hat am siebten Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga ihren Nimbus der Unbezwingbarkeit verloren und die Spitzenposition an Union Berlin abgeben müssen. Der Bundesliga-Absteiger kassierte nach einer ganz schwachen Leistung mit dem 0:2 (0:2) gegen den VfL Bochum seine erste Saisonniederlage.

Zeitgleich nutzten die "Eisernen" den Ausrutscher durch ein 1:0 (0:0) beim FC Ingolstadt aus und liegen nun aufgrund der mehr erzielten Tore an der Spitze. Im dritten Spiel des Tages kam Fortuna Düsseldorf vor heimischer Kulisse gegen das in dieser Spielzeit noch sieglose Dynamo Dresden nur zu einem 1:1 (1:0).

In Fürth verlieh die frühe Führung von Piotr Cwielong (3.) der Bochumer Elf von Trainer Peter Neururer Sicherheit. Der Japaner Yusuke Tasaka (25.) erhöhte für den VfL durch einen sehenswerten Schlenzer auf 2:0, musste aber wenig später rot-gefährdet ausgetauscht werden.

Kleeblätter mit Schwächen

Weil die Gäste vor 10.315 Zuschauern äußerst selbstbewusst und ballsicher auftraten, waren die enttäuschenden Franken nicht in der Lage, dem Spiel nach den Gegentreffern noch eine Wende zu geben. Ganz im Gegenteil: Mit gezielten Gegenstößen deckten die nun drittplatzierten Bochumer immer wieder Schwächen im Spiel der Kleeblätter auf. 

Vor 5909 Zuschauern schoss Sören Brandy in Ingolstadt nur drei Minuten nach Wiederbeginn den Treffer des Tages. Der 28 Jahre alte Stürmer war nach einer präzisen Kopfballvorlage von Christian Stuff erfolgreich. In der Folge scheuten die ohne drei verletzte Stammspieler angereisten Gäste das letzte Risiko und dominierten die Partie gegen das neue Tabellenschlusslicht dennoch weitgehend mühelos.

In Düsseldorf rettete Tobias Müller vor 35.947 Zuschauern durch seinen verdienten Ausgleichstreffer in der 82. Minute den Einstand des neuen Dresdner Trainers Olaf Janßen. Die Hausherren agierten nach der Führung durch Oliver Fink (18.) vor allem in der Defensive oftmals zu nachlässig.
 

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