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Bundesliga

  • 1. Dezember 2012
  • • 15:30
  • • Trolli ARENA, Fürth
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 17443
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ENDE
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Stuttgart siegt sehr glücklich mit 1:0 gegen Fürth

Stuttgart siegt sehr glücklich mit 1:0 gegen Fürth

Getty

Es war ein Duell der Gegensätze. Europahoffnung gegen die pure Abstiegsangst oder auch Heimschwäche gegen Auswärtsstärke. Am Ende siegte der VfB glücklich mit 1:0.

Fürth. Greuther Fürth spielt nicht schlecht, hält immer gegen die größeren Teams mit, doch es fehlt immer das letzte Prozentpünktchen, um sich auch zu belohnen. So war es auch am Samstag. Die Elf von Mike Büskens unterlag dem dezimierten VfB Stuttgart unglücklich mit 0:1.

Grün raus, Hesl rein

Gleich zu Beginn überraschte Mike Büskens auf der Torhüterposition, denn Max Grün musste auf der Bank Platz nehmen und Wolfgang Hesl kam zu seinem Debüt für die Franken. Es sei aber keine Entscheidung gegen Max, sondern eine für Wolfgang und für einen neuen Impuls, wie der Coach vor der Partie am Sky-Mikrofon erklärte. Die Stimmung zu Anpfiff war erneut sehr gedämpft. Auch die Fans in der Trolli-Arena waren zu Beginn sehr ruhig, denn auch in Fürth protestierten sie die ersten zwölf Minuten und zwölf Sekunden mit Stille.



Glück bei den Kleeblättern

Ohne die Lautstärke der Fans blieb auch das Spiel zuerst sehr ruhig. Nach einer Viertelstunde gab es noch keine echten Chancen auf beiden Seiten. Die Hausherren, als auch die Gäste waren bemüht, doch nicht gefährlich genug. Sie reagierten zwanglos und auch die favorisierten Schwaben guckten erst einmal, was die Büskenself zu zeigen hatte. In der 22. Minute brachte Hajnal den Ball von rechts ins Zentrum, Ibisevic nahm ihn überragend an, doch Fürths Kleine brachte ihn im Strafraum zu Fall. Die Pfeife von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer ertönte aber nicht. Ganz klar war das Glück bis hierher bei den Kleeblättern.

Ibisevic schießt Elfer, Hesl hält, aber Okazaki ist hellwach

Auf der anderen Seite hatte Prib zwölf Minute später eine riesige Chance. Eine Hereingabe von Nöthe schaffte Prib vor dem Tor nicht zu kontrollieren und zirkelte die Kugel nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Beide Mannschaften standen defensiv kompakt und sicher, sodass es eigentlich unwahrscheinlich schien, dass bald ein Ball im Netz zappeln würde. Doch kurz vor der Pause zeigte Kinhöfer auf den Punkt im Fürther Strafraum. Mavraj holte Ibisevic zuvor unglücklich von den Beinen und der Gefoulte trat entgegen der ungeschriebenen Regel selbst an. Die berühmte Weisheit trifft in dieser Spielzeit auf den Bosnier mehr als zu. Gegen Wolfsburg verschossen und auch gegen Fürth trifft er nur den Mann, doch Okazaki war hellwach und köpfte den Abpraller ins Netz und zum 1:0-Pausenstand für die Gäste.



Rot für Tasci

Gleich nach Wiederanpfiff ging es munter im Stuttgarter Strafraum los. Bernd Nehrig brachte den Ball rein, Stieber hielt einfach drauf, doch Ulreich hielt ebenso gut. Die Abpraller springen in den Abwehrrudel des VfB und an den Pfosten. Hier war das Glück nicht mehr bei den Kleeblättern. In der 53. Minute wurde es ruppig in der Trolli-Arena. Tasci holte Pekovic von den Beinen und Kinhöfer zog entschlossen den Roten Karton! Die Stuttgarter protestierten, doch alles half nichts. Sie mussten mehr als 30 Minuten in Unterzahl spielen. Nach dem Platzverweis kam Feuer in die Partie. Gab es bis dahin keine Verwarnungen, zog der Unparteiische innerhalb weniger Minuten sechs Gelbe und einmal Rot.

Überzahl macht sich nicht bezahlt

Das Spiel sollte auch weiterhin ruppig bleiben. Die Atmosphäre war angespannt und aufgeheizt im Frankenland. Die Überzahl der Hausherren machte sich nicht so recht bezahlt. Sie kamen immer wieder vor das Stuttgarter Tor, doch es mangelte an der Kaltschnäuzigkeit, auch mal die Kugel reinzuhauen. Die Büskens-Männer spielten gut, zeigten Kampfgeist und hätten ein Tor mehr als verdient gewesen, doch es fehlte vielleicht die Erfahrung, so ein Spiel zu drehen oder zumindest einen Punkt zu holen.

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