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Bundesliga

  • 13. April 2013
  • • 15:30
  • • Trolli ARENA, Fürth
  • Schiedsrichter: M. Fritz
  • • Zuschauer: 18000
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Borussia Dortmund: Pflichtaufgabe bei Greuther Fürth nach Champions-League-Wunder

Der BVB hat die Qualifikation zur Champions League fast schon sicher, ebenso ist der Abstieg der Gastgeber schon so gut wie beschlossen. Beide Teams können also frei aufspielen.

Fürth. Im Rahmen des 29. Bundesliga-Spieltages empfängt die SpVgg Greuther Fürth am Samstag Borussia Dortmund. Am Tabellenplatz des designierten Absteigers wird sich in dieser Saison wohl noch ebenso wenig ändern wie an dem des Champions-League-Halbfinalisten. So ist vor dem Duell zwischen dem 18. und dem Zweiten die spannendste Frage, wie frisch sich Jürgen Klopps Mannen nach dem Wunder gegen Malaga präsentieren.

„Werden in Topverfassung sein“

Es war wohl einer der mitreißendsten Abende der Vereinsgeschichte, an Spannung kaum zu überbieten, ebenso an Emotionalität – das 3:2 der Borussia am Dienstagabend wird wohl keiner der Beteiligten jemals vergessen. Umso schwerer ist es nun, nach dem ersten Champions-League-Halbfinaleinzug seit 15 Jahren die Konzentration auf das Duell mit den Fürthern hochzuhalten.

„Wir gehen das professionell an“, versprach Roman Weidenfeller gegenüber dem kicker und ergänzte: „Bis Samstag werden wir wieder in einer Topverfassung sein.“

Inwiefern der Schlussmann Wort hält, wird sich am Samstag zeigen. Mit den Fürthern steht - zumindest tabellarisch und bezüglich mehrerer Statistiken – eine einfache Aufgabe an.

Lewandowski mit mehr Toren als Fürth

Das Team von Frank Kramer ist als Aufsteiger auf dem besten Weg zurück in die 2. Bundesliga. Die „Kleeblätter“ gewannen vor heimischer Kulisse noch keines ihrer 14 Heimspiele, sammelten dabei nur kümmerliche vier Punkte. Dazu hat das Team erhebliche Schwächen im Abschluss. In den bisher 28 Saisonspielen erzielte die Mannschaft nur 18 Tore – Dortmunds Top-Torjäger Robert Lewandowski kommt allein auf drei Treffer mehr.

Immerhin besserte sich dies seit der Übernahme durch Kramer ein bisschen. In den drei Spielen unter dem Coach, der in der Hinrunde schon mit Hoffenheim gegen Dortmund spielte (und 1:3 verlor), erzielte das Team vier Tore. Dazu trat sie so auf, wie sie von den Fans, dem Vorstand und nicht zuletzt auch dem neutralen Beobachter gesehen werden möchte: offensiv, mit schnellem Direktspiel, mutig.

Der designierte Absteiger wird sich also, Stand jetzt, würdevoll aus der 1. Bundesliga verabschieden, um dann so schnell wie möglich den Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen.

Kramers Torhüter-Rotation

So frei sie in den letzten Partien auch aufspielen können, ein Heimsieg ist gewiss noch etwas, dass die Mannschaft um jeden Preis erreichen möchte. Denn eine komplette Saison ohne Erfolg vor eigenem Publikum wäre einmalig im deutschen Profifußball.

Gegen den BVB, mit dem man sich bisher viermal duellierte (ein Sieg, drei Niederlagen), wird das Tor wieder von Wolfgang Hesl gehütet. Der Coach hatte für die Position angekündigt, beiden potentiellen Kandidaten je zwei Spiele hintereinander zu gönnen, um dann wieder zu tauschen.

In der Viererkette wird es mindestens eine Umstellung geben: der wegen einer Gelb-Rot-Sperre fehlende Matthias Zimmermann wird wohl durch Bernd Nehrig ersetzt. Mergim Mavraj ist wegen muskulärer Probleme noch fraglich.

Davor ist jedoch mit keiner Umstellung zu rechnen, auch wenn Kramer Überraschungen nicht ausschließt. Vorstellbare Alternativen wären Jung-Bin Park, József Varga und Heinrich Schmidtgal. Letzterer ist jedoch nur dann eine Option, wenn er rechtzeitig fit wird.

Hummels soll Rhythmus finden

Aufseiten der Gäste ist ebenfalls mit dem einen oder anderen Wechsel zu rechnen. Lukasz Piszczek, der seit Langem mit einer lädierten Hüfte spielt, wird wohl am ehesten eine Pause bekommen. Allrounder Kevin Großkreutz könnte ihn vertreten.

Auch der Siegtorschütze vom Dienstag, Felipe Santana, wird wohl auf der Bank Platz nehmen. Der Brasilianer soll jedoch nicht geschont werden, vielmehr soll Mats Hummels die Chance erhalten, nach seiner Verletzung wieder einen Rhythmus zu finden. Mit seiner überragenden Spieleröffnung, der defensiven Klasse und seinen Führungsqualitäten ist der Nationalspieler für den BVB im Champions-League-Halbfinale nicht zu ersetzen.

Im zentralen Mittelfeld könnte Sebastian Kehl wieder für Sven Bender starten, auch der Wechsel von Ilkay Gündogan zu Nuri Sahin ist nicht abwegig. Davor könnte wieder der junge Jonas Hofmann, der schon am letzten Wochenende in der Startelf stand und zu überzeugen wusste, beginnen.



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Kader
1Wolfgang HeslTor
3Lasse SobiechAbwehr
18Abdul Rahman BabaAbwehr
15Thomas KleineAbwehr
8Stephan FürstnerMittelfeld
7Edgar PribMittelfeld
13Thanos PetsosMittelfeld
23Sercan SararerMittelfeld
-József VargaMittelfeld
36Felix KlausAngriff
-Nikola DjurdjicAngriff
20Max GrünTor
7Bernd NehrigMittelfeld
13Milorad PekovicMittelfeld
17Thomas PledlMittelfeld
35Florian TrinksMittelfeld
6Johannes GeisMittelfeld
-Ilir AzemiMittelfeld
Das Duell
Wolfgang Hesl
Wolfgang Hesl
Position: Tor
Trikotnummer: 1
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Auf den Schlussmann wird einiges zukommen. In der laufenden Saison bewies er jedoch schon mehrfach, dass er knifflige Situationen zu seinen Gunsten entscheiden kann.
Robert Lewandowski
Robert Lewandowski
Position: Angriff
Trikotnummer: 7
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Der Top-Stürmer der Bundesliga traf bei seinen letzten zehn Liga-Einsätzen immer. Es spricht nur weniges dafür, dass er seine Serie gegen die Fürther nicht fortsetzen wird.
Der Tipp
Beide Mannschaften werden offensiv und voller Spielfreude agieren. Dies wird den Gästen unter dem Strich mehr entgegen kommen, weil sich ihnen so mehr Räume bieten und die Fürther im Abschluss keine Quantensprünge mehr machen.
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