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UEFA Champions League

  • 7. November 2012
  • • 20:45
  • • Estádio AXA, Braga
  • Schiedsrichter: F. Brych
  • • Zuschauer: 15388
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ENDE
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Furioses Ende in Braga: Manchester United dreht die Partie spät

Furioses Ende in Braga: Manchester United dreht die Partie spät

Getty Images

In einer fußballerisch trostlosen Partie gewann Manchester United bei Sporting Braga mit 3:1. Die Truppe von Sir Alex Ferguson drehte die Partie in den letzten zehn Minuten.

Braga. Die weiße Weste von Manchester United hat weiter Bestand. Bei Sporting Braga gewann das Team von Trainer Sir Alex Ferguson mit 3:1, hinterließ dabei aber einen rätselhaft schwachen Eindruck. Braga agierte zunächst zu passiv und profitierte dann von einer Elfmeterentscheidung - Alan verwandelte sicher. Nach knapp einer Stunde wurde das Spiel wegen eines Flutlichtausfalls unterbrochen. Nach etwa zehn Minuten Pause ging es weiter. In der Schlussphase schlug dann die Stunde von United. Erst glich Robin van Persie aus, dann verwandelte Wayne Rooney einen Strafstoß zum Sieg. Hernandez besorgte den 3:1-Endstand.

Micael trifft den Pfosten

Nach kurzweiligem Beginn mit ein paar ungefährlicheren Torszenen geriet das Spiel Stück für Stück ins Stocken, was vor allem an den Gästen von der Insel lag. Uninspiriert und ideenlos präsentierte sich das Team von Sir Alex Ferguson, Brage wirkte wenigstens bemüht. Dies äußerte sich zunächst nur in mehr Ballbesitz, später aber auch in den Torgelegenheiten. Die größte vergab Micael, der nach knapp einer Stunde nach einer Hereingabe nur den Pfosten traf.

United 45 Minuten lang uninspiriert

Die erste Halbzeit ist so aufgrund der Ereignislosigkeit schnell zusammengefasst. Braga wollte, war aber nicht mutig genug, um die kraftlosen Gäste entschlossener zu attackieren. Zu sehr spielte wohl auch der große Name mit in die Karten. Braga hatte nichtsdestotrotz die größte Chance, doch Micael traf nur den Pfosten. Von United gab es aus den ersten 45 Minuten einen Torschuss zu vermelden - Nanis Versuch war allerdings harmlos.

Alan zimmert den Strafstoß ins tor

Direkt nach der Pause kam dann aber die vorzeitige Erlösung für die Gastgeber. Nach einer zweifelhaften Szene zwischen Evra und Custodio im Strafraum der Gäste entschied Schiedsrichter Brych auf Elfmeter. Den folgenden Strafstoß verwandelte Alan mit Wucht und ohne Gnade platziert ins obere Toreck - 1:0!



Licht aus, Licht an

Was folgte, war nur allzu ungewöhnlich für Champions League-Verhältnisse. Nicht nur im Offensivspiel der Gäste, auch im Stadion der Gastgeber gingen die Lichter aus - und das nicht nur sprichwörtlich. Wegen eines Flutlichtdefekts musste der deutsche Schiedsrichter Felix Brych die Partie für etwa zehn Minuten unterbrechen. Die Spieler wurden in die Katakomben geschickt, die Auswechselspieler machten sich derweil warm. Nach Behebung des Defekts kehrten die Akteure zurück.

Aus 0:1 mach 3:1

Bis zur 80. Minute konnte United auch weiterhin das Tempo nicht erhöhen, sondern schob den Ball uninspiriert durch die eigenen Reihen. Dann stellte sich innerhalb weniger Minuten alles auf den Kopf: Robin van Persie nutzte eine Giggs-Vorlage und überlistete Torwart Beto - der Ausgleich! Doch damit nicht genug. In der Folge wurde Rooney im Strafraum zu Fall gebracht - den folgenden Strafstoß verwandelte er selbst mit Wucht. Spiel gedreht. Den späten Schlusspunkt zum 1:3 setzte Hernandez.

Das Fazit ist schnell gezogen: United gab sich 80 Minuten lang damit zufrieden, absolut nichts fürs Spiel zu tun, um dann mit gnadenloser Effizienz den kompletten Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Braga war über weite Strecken das bessere Team. United hatte drei Torchancen und erzielte drei Tore. Dass alle drei Treffer in den Schlussminuten fielen, macht das Ganze nur ironischer.

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