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Europameisterschaft

  • 23. Juni 2012
  • • 20:45
  • • Donbass Arena, Donets'k
  • Schiedsrichter: N. Rizzoli
  • • Zuschauer: 47000
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ENDE
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Spanien eliminiert Frankreich souverän

Cristiano Ronaldo und Portugal blickten gespannt nach Donezk und erlebten keine Überraschung. Spanien setzte sich souverän mit 2:0 gegen Frankreich durch.

Donezk. Bei der Europameisterschaft 2012 geht es endlich in die heiße Phase! Deutschland und Portugal hatten sich das Ticket für das Halbfinale bereits gesichert, nun zog Spanien nach einem souveränen 2:0-Sieg gegen Frankreich nach.

Xabi Alonso stellt früh die Weichen

Das Spiel begann, wie man es von den Spaniern gewohnt ist. Ungewöhnlich war, dass Fernando Torres auf der einen Seite und Samir Nasri auf der anderen auf der Bank Platz nehmen mussten. Cesc Fabregas forderte in der sechsten Minute wohl zu Unrecht einen Elfmeter nach einem Zweikampf mit Laurent Koscielny. Der 25-Jährige vom FC Barcelona hatte in dieser Anfangsphase viel Platz, seine Flanken und Zuspiele fanden jedoch zunächst nicht ihr Ziel (10., 11.).

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Die Franzosen brauchten eine gute Viertelstunde, um richtig ins Spiel zu kommen. Florent Malouda und Franck Ribery kombinierten eifrig und schön, konnten sich jedoch keine klare Torchance herausspielen (16.). Das tat im Gegenzug die „Furia Roja“: Jordi Alba setzte sich auf der linken Außenbahn stark in Szene und spielte von der Grundlinie eine starke Flanke in den Strafraum, die Xabi Alonso souverän per Kopf ins lange Eck verwertete (19.).

Frankreich befreit sich leicht, Spanien erspielt Chancen

Die Spanier verloren die Kontrolle auch im Anschluss nicht und erarbeiteten sich weitere Strafraumszenen, gefährliche Torschüsse auf den Kasten von Hugo Lloris kamen dabei jedoch nicht rum. Auf der Gegenseite wurden die Franzosen mit einem Freistoß von Yohan Cabaye (31.) und einer Ecke, die Iker Casillas nicht festhielt (32.), erstmals gefährlich.



Die Franzosen konnte sich tatsächlich zeitweise dank der Vorstöße von Ribery befreien, doch richtige Abschlussmöglichkeiten kamen dennoch nicht zu Stande. Auf der anderen Seite ließ Fabregas ein weiteres Mal sein Können mit einem starken Lupfer auf Iniesta aufblitzen (38.), bevor Pique nach der darauf folgenden Ecke mutterseelenallein zum Kopfball kam, aber weit über den gegnerischen Kasten zog (39.). Es blieb bei der verdienten 1:0-Führung zur Pause.

Frankreich wird dank Ribery stärker...

Es änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts an der Spielausrichtung, doch Frankreich erarbeitete sich wieder vereinzelt Strafraumszenen durch gute Kombinationen. Sergio Ramos konnte Ribery nach einer solchen noch gerade abdrängen (52.). Der Akteur vom FC Bayern München sorgte auch für die nächste gefährliche Aktion der Franzosen. Diesmal setzte er sich gegen Arbeloa durch und bediente Debuchy, der seinen Kopfball zentral über die Latte setzte (60.).

...aber Spanien trifft auf Portugal

Alles ging über Ribery! Der 29-Jährige entwischte seinem Gegenspieler und spielte erst an der Grundlinie nach innen. Casillas hatte das Leder erst im Nachfassen sicher (71.). Die Spanier gingen anschließend nur noch selten ein Risiko ein und beschränkten sich ungewohnterweise auf das Halten des 1:0.

Der „Equipe Tricolore“ gelang es im Gegenzug nur selten, einen Angriff zu Ende zu spielen. In der 91. Minute traf Xabi Alonso nach einem Foul von Reveilleire an Pedro per Elfmeter zum 2:0-Endstand, mit dem sich die „Furia Roja“ für das Halbfinale gegen Portugal und den altbekannten Cristiano Ronaldo qualifizierte.

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