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UEFA Champions League

  • 20. August 2013
  • • 17:00
  • • Astana Arena, Astana
  • Schiedsrichter: P. Kralovec
  • • Zuschauer: 20000
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Mario Balotelli will mit dem AC Mailand in die Champions League

Mailand, Lyon, Zenit: Die Champions-League-Playoffs im Roundup

Mario Balotelli will mit dem AC Mailand in die Champions League

Getty Images

Wer schafft es in die Champions-League-Gruppenphase? Der AC Mailand spielt gegen PSV Einhoven um die sportliche Zukunft. Weitere große Name sind in den Playoffs gefordert.

Mailand. Am Dienstag stehen die ersten fünf Hinspiel-Begegnungen der Champions-League-Playoffs an. Der AC Milan spielt in Eindhoven um die sportliche Zukunft, Olympique Lyon hat mit Real Sociedad eine harte Nuss zu knacken. Zenit St. Petersburg reist zu Pacos de Ferreira und Celtic nach Kasachstan.

Schachtjor Karaganda - Celtic Glasgow (Dienstag, 17 Uhr)

Celtic hat eine undankbare Aufgabe erwischt. Die Schotten müssen über 6000 Kilometer Flugstrecke auf sich nehmen, um im Südosten der kasachischen Hauptstadt Astana anzutreten. Dass man die Exoten aber auch sportlich ernst nehmen muss, bewiesen sie in der zweiten Qualifikationsrunde, als überraschend BATE Borissow ausgeschaltet wurde. Die Weißrussen waren 2012/13 das einzige Team, das den späteren Triple-Sieger Bayern schlagen konnte. Gegen Korce aus Albanien machte Karaganda dann den Einzug in die Playoffs locker perfekt.

Die Hoops gehen trotzdem als Favorit in die beiden Duelle. In der letzten Champions-League-Saison war erst im Achtelfinale Schluss. Unvergessen: Der historische 2:1-Sieg über den großen FC Barcelona am 7. November 2012, der sogar Edel-Fan Rod Stewart die Tränen in die Augen trieb. In die schottische Liga ist das Team von Coach Neil Lennon standesgemäß mit zwei Siegen gestartet. Aber: Die 3. Quali-Runde lief alles andere als glatt. Gegen IF Elfsborg aus Schweden quälte sich Celtic mit 1:0 und 0:0 weiter.

PSV Eindhoven - AC Mailand (Dienstag, 20:45 Uhr)

Wenn der PSV Eindhoven den AC Milan empfängt, umweht das Philips-Stadion schon von den Namen her ein Hauch Königsklasse. Die beiden Spitzenvereine sind oft gesehene Gäste in der Champions League, haben aber schon bessere Zeiten erlebt. Die Gastgeber haben seit der Saison 2008/09 nicht mehr den Einzug in die Gruppenphase geschafft und mussten im Sommer die Leistungsträger Marcelo, Kevin Strootman, Dries Mertens, Jeremain Lens und Erik Pieters ziehen lassen.

Mit Adam Maher kam allerdings ein Offensivjuwel aus Alkmaar - und in der Liga läuft es: Drei Spiele, drei Siege und 11:2 Tore bedeuten die Tabellenführung. "Es wird schwer für Milan, weil PSV ein junges Team hat, viele Wege geht und offensiv agiert", warnt Mark van Bommel, der einst für beide Klubs spielte. In der Lombardei läuft man allerdings auch nicht Gefahr, das Duell auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Ein Jahr ohne Champions League kommt für einen Spitzenklub beinahe einem Abstieg gleich", so Milan-Vize Adriano Galliani, der ein Weiterkommen für "überlebenswichtig" hält. Die Rossoneri sind noch nicht im Ligarhythmus, also nutzte man das Wochenende für ein Warmschießen. Mit 11:0 wurde Serie-D-Klub FBC Derthona abgeschossen. Wichtigste Erkenntnis: Mario Balotelli ist nach Knieproblemen wieder fit und schnürte einen Doppelpack.

Olympique Lyon - Real Sociedad (Dienstag, 20:45 Uhr)

Wiedersehen nach zehn Jahren im Stade Gerland. Es war die Saison 2003/04, als die Basken das erste und einzige Mal in die Königsklasse einzogen und im Achtelfinale am damaligen französischen Serienmeister Lyon scheiterten. Lyon sammelte national noch bis 2008 fleißig Titel, doch dann ging es schleichend bergab. 2010 noch im Champions-League-Halbfinale gegen die Bayern, war die beiden Jahre darauf im Achtelfinale Schluss. Im vergangenen Jahr reichte es nicht mal mehr für die Gruppenphase.

Und die Franzosen verlieren Leistungsträger um Leistungsträger. In diesem Sommer gingen Lisandro Lopez, Dejan Lovren und endgültig auch Michel Bastos. Ein Lichtblick ist die Liga. Zwei Spiele und zwei Siege machen Lyon zum Spitzenreiter - vor Monaco und PSG.

Ging es bei OL zuletzt eher nach unten, dürfen sich die Spanier aus San Sebastian getrost als Aufsteiger des letzten Jahres sehen. Im Schatten von Real und Barca spielte Real Sociedad einen fantastischen Angriffsfußball und holte sich verdient Platz vier. Von den Leistungsträgern ging nur Asier Illaramendi für stolze 30 Millionen Euro nach Madrid. Dafür wurde Esteban Granero verpflichtet. Es dürfte also ein Duell auf Augenhöhe werden.

Pacos de Ferreira - Zenit St. Petersburg (Dienstag, 20:45 Uhr)

Kleine Brötchen gegen das ganz große Geld: Pacos de Ferreira gegen Zenit ist ein Duell der Gegensätze. Die Millionentruppe aus Russland ist gegen die Portugiesen der klare Favorit. Bei den Bibern, wie die Pacos-Elf wegen der Holzindustrie-Vergangenheit der 7000-Einwohner-Gemeinde im Norden genannt wird, ist der Trainer der Star. Costinha, Champions-League-Sieger 2004 als Spieler mit Porto, führte den Klub aus dem Mittelfeld der Liga auf Platz drei - vor Braga und Sporting. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Zenit hingegen kennt die große Fußballwelt. Der UEFA-Cup-Sieger von 2008 wurde nur Vizemeister - eine Enttäuschung angesichts von Investitionen von fast 100 Millionen Euro im Sommer 2012 in Spieler wie Hulk oder Axel Witsel. In diesem Sommer saß das Geld nicht mehr so locker beim Führungsgespann Luciano Spalletti und Dietmar Beiersdorfer, trotzdem ist Zenit gut aufgestellt. Die Dänen von Nordsjaelland wurden in der 3. Runde mit 1:0 und 5:0 weggefegt.

Viktoria Pilsen - NK Maribor (Dienstag, 20:45 Uhr)

Viktoria Pilsen strebt den zweiten Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse nach 2011/12 an. Damals sprang in einer Gruppe mit Barca, Milan und Borissow ein achtbarer dritter Platz heraus. Und Pilsen ist gut in die Saison in der tschechischen Liga gestartet. Nach fünf Spielen steht der Meister mit 13 Punkten an der Spitze. Gegen den Dauerrivalen Sparta Prag riss aber durch ein 0:0 zuletzt die Serie von vier Siegen für das Team um den von Freiburg umworbenen Vladimir Darida.

Maribor setzte sich bisher gegen die Inselkicker vom FC Birkirkara (Malta) und APOEL Nikosia (Zypern) durch. Der slowenische Serienmeister liegt in der Liga nach fünf Spielen verlustpunktfrei an der Spitze und will nun ebenfalls die zweite CL-Teilnahme nach 1999/00 unter dem späteren Cottbus-Coach Bojan Prasnikar. Der aktuelle Macher bei Maribor ist Nationalheld Zlatko Zahovic. Der frühere Mittelfeldstar ist seit 2007 Manager und hofft in den Playoffs auf "eine großartige Belohnung für die Anstrengungen des Vereins".

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