thumbnail Hallo,
Live

2. Bundesliga

  • 1. Februar 2013
  • • 18:00
  • • Glücksgas stadion, Dresden
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 23353
0
ENDE
0

Union fegt Sandhausen weg, Bochum verschenkt zweimal die Führung

Union fegt Sandhausen weg, Bochum verschenkt zweimal die Führung

Getty Images

In einem starken Heimspiel konnte Union Berlin gegen Sandhausen souverän drei Punkte holen. Bochum und Aalen lieferten sich ein hitziges Duell, Dresden und MSV trennten sich 0:0.

Berlin. Fußball-Zweitligist Union Berlin hat seine eindrucksvolle Aufholjagd auch nach der Winterpause fortgesetzt. Das Team von Trainer Uwe Neuhaus startete mit einem lockeren 3:1 (2:0) gegen den SV Sandhausen ins neue Jahr und kletterte zumindest für eine Nacht auf den vierten Platz. Während die Berliner mit 30 Punkten vom Aufstieg träumen dürfen, bleibt der auswärts sieglose Liga-Neuling als Tabellen-17. in größter Abstiegsnot.

Simon Terodde (7.), Torsten Mattuschka (32./Handelfmeter) und Rückkehrer Baris Özbek (69.) sorgten bei einem Gegentor von Julian Schauerte (90.) für den Heimsieg der Berliner, die schon vor dem Anpfiff Grund zur Freunde hatten: Mit einem großen Feuerwerk weihte Union die neue Haupttribüne des Stadions an der Alten Försterei ein, das nun 21.704 Zuschauer fasst.

Auf dem Rasen war von einem Feuerwerk vor 17.532 Besuchern nur wenig zu sehen: Zu überlegen traten die Hausherren auf, zu harmlos agierte Sandhausen über die gesamte Spielzeit. Schon nach sechs Minuten legte Terodde mit einem Abstauber den Grundstein zum Sieg, Sandhausens Ju Tae Yun hatte zuvor einen Kopfball von Michael Parensen auf der Linie geklärt.
 
Özbek mit dem Traumeinstand

Ein umstrittener Handelfmeter sorgte vor der Pause für klare Verhältnisse, ehe Özbek ein Traum-Comeback gelang: Nach fünfeinhalb Jahren in der Türkei brauchte der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler ganze 104 Sekunden, um nach seiner Einwechslung mit seinem dritten Ballkontakt auf 3:0 zu erhöhen. Union knüpfte damit nahtlos an die Leistungen aus dem vergangenen Jahr an: Aus den letzten acht Spielen hatten die Köpenicker 15 von 24 Punkten geholt.

Beste Spieler bei Union waren Parensen und Terodde, bei Sandhausen überzeugte einzig Torschütze Schauerte.



Bochum versiebt die Führung

Der VfL Bochum hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Der ehemalige Bundesligist musste sich beim Aufsteiger VfR Aalen trotz zweimaliger Führung mit einem 2:2 (1:0) begnügen und bleibt als Tabellen-15. in der gefährdeten Region. Marc Rzatkowski (25.) und der von zahlreichen Bundesligisten umworbene Leon Goretzka (51.) trafen für die Gäste. Cidimar (47.) und Robert Lechleiter (71.) glichen für die Gastgeber, die den Rückstand auf den Relegationsplatz drei zumindest vorübergehend auf drei Punkte verkürzten, aus.

Auf dem schwer bespielbaren Rasen erwischte Aalen vor 5211 Zuschauern den besseren Start. Tim Kister (13.) und Lechleiter (24.) vergaben aber gute Möglichkeiten zur Führung. Besser machte es Rzatkowski, der bei der ersten VfL-Chance einen Schuss von Alexander Iaschwili per Hacke ins Tor verlängerte.
 
Ausgleich nach der Pause

Nach dem Wechsel gelang Aalen der schnelle Ausgleich. Dem Treffer von Cidimar ging allerdings ein Handspiel von Oliver Barth voraus. Doch Bochum zeigte sich nicht geschockt. Goretzka erzielte per Kopf sein drittes Saisontor. Aalen fand durch Lechleiters Abstauber aber erneut die richtige Antwort.

Bei Aalen überzeugte Torschütze Lechleiter, bei Bochum verdienten sich Rzatkowski und Paul Freier gute Noten.

Tor- und Trostlosigkeit in Dresden

Der Start in die zweite Amtszeit von Trainer Peter Pacult beim Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ist misslungen. Die Sachsen kamen im ersten Spiel nach der Rückkehr des Wieners gegen den Tabellennachbarn MSV Duisburg nicht über über 0:0 hinaus und bleiben in höchster Abstiegsnot.

Während Dresden nach nur einem Sieg in den letzten zwölf Spielen mit 17 Punkten weiter auf dem Relegationsplatz liegt, wahrten die Zebras auf Rang 14 den Fünf-Punkte-Abstand. Vor 23.353 Zuschauern waren die Gastgeber bemüht, bissen sich jedoch an der gut organisierten Defensive des MSV die Zähne aus.

MSV nutzt Chancen nicht

Die besseren Torchancen hatten sogar die Gäste aus dem Ruhrgebiet: Srdjan Baljak verfehlte schon in der zweiten Minute aus kurzer Distanz nur knapp das Tor. Dann scheiterte Dustin Bomheuer mit einem Kopfball an Dynamo-Torhüter Benjamin Kirsten. In der Schlussphase drängte der MSV auf den Sieg, bei der besten Chance durch einen Distanzschuss von Goran Sukalo (90.) war Kirsten aber auf dem Posten.

Die beiden Torhüter waren die besten Spieler, zudem gefiel MSV-Innenverteidiger Branimir Bajic.

EURE MEINUNG: Starker Auftakt von Union - Was wird aus Sandhausen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig