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Weltmeisterschaft

  • 15. Juni 2014
  • • 18:00
  • • Estádio Nacional de Brasília, Brasília, Distrito Federal
  • Schiedsrichter: R. Irmatov
  • • Zuschauer: 68351
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ENDE
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Hitzfeld warnt vor Ecuador: Erstes Finalspiel

Mit neun Bundesliga-Legionären im Aufgebot startet die Schweiz am Sonntag gegen Ecuador in die WM. Für Trainer Ottmar Hitzfeld ist es die letzte große Mission.

Brasilia. Tischtennis statt Training, Schwimmen statt Standards: Trainer-Routinier Ottmar Hitzfeld gönnte den Spielern der Schweizer Nationalmannschaft vor dem WM-Start in der Gruppe E am Sonntag (18.00 MESZ im LIVE!-Ticker bei Goal) in Brasilia gegen Ecuador noch einmal Ablenkung. Mit dem Abflug am Freitag in die brasilianische Hauptstadt zählte für den Erfolgstrainer auf seiner Abschiedstournee aber nur noch ein erfolgreicher Start ins Turnier.

"Für uns zählt momentan nur dieses Spiel. Natürlich sind die anderen Gegner im Hinterkopf. Aber Ecuador wird unser erstes Finalspiel", sagte der 65-Jährige und rief seiner mit neun Bundesliga-Legionären gespickten Mannschaft die besondere Bedeutung des Vergleichs mit den Südamerikanern in Erinnerung: "Ecuador ist ein Mitkonkurrent für die Achtelfinal-Qualifikation. Es ist entscheidend, gegen sie gut in die Gruppe zu starten."

Besonders vor dem Angriff des Gegners zeigt Hitzfeld großen Respekt. "Die Stürmer sind überragend. Sie kontern sehr gut. Wir werden nicht auf ein Tor spielen, dafür ist Ecuador viel zu stark", sagte der ehemalige Meistermacher von Borussia Dortmund und Bayern München vor seiner letzten großen Mission.

"Wir sind bereit"

An seinen bevorstehenden Renteneintritt verschwendet Hitzfeld aber noch keinen Gedanken. Nach dem Vorrundenaus bei der WM 2010 in Südafrika trotz eines Auftaktsieges gegen den späteren Weltmeister Spanien und der verpassten Qualifikation für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine brennt der Gentleman auf Wiedergutmachung: "Wir sind bereit, eine große WM zu spielen."

Dafür überlässt Hitzfeld nichts dem Zufall. Im Estadio Municipal in Porto Seguro ließ er in den vergangenen Tagen oft hinter verschlossenen Türen trainieren. "Wenn wir öffentlich trainieren", stellte Hitzfeld mit Nachdruck fest, "geht das um die ganze Welt. Der Gegner könnte sich auf uns einstellen."

Das soll weder Ecuador noch die weiteren Vorrundengegner Frankreich und Honduras. "Es wird schon schwer, überhaupt durch die Gruppe zu kommen. Vom Viertelfinale will ich nicht sprechen", sagte der Gladbacher Coach Lucien Favre zur Ausgangslage seiner Schweizer Landsleute. Frankreich sei Favorit, Ecuador und Honduras gefährlich. Auch, weil sie an das Klima gewöhnt seien, so Favre.

Hitzfeld befreit ins letzte große Turnier

Routinier Hitzfeld hat die besonderen Umstände in Brasilien aber berücksichtigt. Um sich an die klimatischen Bedingungen zu gewöhnen, ließ Hitzfeld wie Bundestrainer Joachim Löw in der Mittagshitze trainieren. "Diese Bedingungen zu ignorieren, wäre fatal", sagte Hitzfeld, der das Abschlusstraining mit der "Nati" am Samstagmorgen im Estadio Nacional in Brasilia absolvierte.

Dass die Begegnung gegen Ecuador bereits seine drittletzte als Trainer sein kann, daran denkt der Lörracher nicht. Wehmut soll ohnehin nicht aufkommen: "Für mich ist es eher eine befreiende Motivation, dass ich weiß: Nach der WM ist Schluss - und man muss nicht schon wieder die EURO vorbereiten." Seine Spieler sehen das allerdings anders. "Schade, dass er geht", sagte der Wolfsburger Ricardo Rodriguez.

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