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Freundschaftsspiel

  • 14. November 2012
  • • 20:30
  • • Friends Arena, Solna
  • Schiedsrichter: S. Moen
  • • Zuschauer: 49967
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ENDE
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Vier Tore: Ibrahimovic-Gala gegen England

Schweden bezwingt England mit 4:2 und hat dies nur einem Mann zu verdanken: Zlatan Ibrahimovic. Dieser trifft aus allen Lagen und schießt die Briten damit im Alleingang ab.

Solna. Bei der Neuauflage zwischen Schweden und England konnten sich die Schweden diesmal durchsetzen. Sie spielten vor heimischer Kulisse im neu eingeweihten Stadion in Solna 4:2. Nachdem Zlatan Ibrahimovic den Führungstreffer erzielt hatte, kam England noch stärker auf und drehte die Partie. Danny Welbeck und Steven Caulker trafen noch vor der Halbzeit. Im zweiten Durchgang war es erneut Ibrahimovic, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und die Partie entschied.

Druckvoller Beginn nicht belohnt

Gleich zu Beginn legten die Engländer hohes Tempo und ein noch höhere Passfrequenz an. Schweden lief anfangs nur hinterher. Erste kleinere Chancen ergaben sich, die erste größere hatte Cahill mit einem Kopfball nach einem Gerrard-Standard. Nach gut 20 Minuten wurde die Partie dann völlig auf den Kopf gestellt - auf Vorlage von Rasmus Elm war es Zlatan Ibrahimovic, der nach einem flott vorgetragenen Konter vollendete und den Führungstreffer erzielte. Schweden hatte den Ball erobert und zügig nach vorne gespielt.

Spiel gedreht in drei Minuten

Doch England ließ sich auch vom Rückstand nicht beeindrucken und spielte engagiert weiter. Das Hodgson-Team hatte dabei Glück, dass Ibrahimovic nicht gleich eine weitere Chance nutzen konnte. Dann ging alles ganz schnell: Nach einem tollen Sololauf über die linke Seite bediente Young mustergültig Welbeck, der nur noch einschießen musste. Nur wenige Minuten später war es erneut ein Gerrard-Standard, der Gefahr brachte - und diesmal auch ein Tor. Am langen Pfosten wartete Debütant Steven Caulker und brachte England erstmals in Führung.



Viel Leerlauf

Die zweite Halbzeit hingegen bot lange Zeit einiges an Leerlauf. Zwar waren die Schweden bemüht, doch hatte die Truppe von Roy Hodgson große Teile der zweiten Halbzeit auch weiterhin das Spiel im Griff. Nennenswerte Chancen gab es kaum, Ibrahimovic verpasste ein weiteres Mal. Für die Engländer zog Gerrard volley aus knapp 20 Metern ab - der Ball zischte am Tor vorbei.

Der magische Ibrahimovic

In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst bestrafte Ibrahimovic eine Unaufmerksamkeit vom gerade erst eingewechselten Shawcross, indem er sich unauffällig von ihm absetzte und den Flankenball mit Wucht ins Netz schoss. In der Folge erhöhte Schweden den Druck - und das Team von Erik Hamren wurde belohnt. Einen Freistoß zimmerte der Superstar flach ins rechte untere Toreck ein, das 3:2. Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit setzte Ibrahimovic seiner Gala die Krone auf. Mit einem wahnwitzigen Fallrückzieher aus gut 25 Metern düpierte er den heute fehlerhaften Torwart Joe Hart zum 4:2 - viermal Ibracadabra: ein magischer Abend.


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