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UEFA Champions League

  • 21. August 2013
  • • 20:45
  • • Veltins-Arena, Gelsenkirchen
  • Schiedsrichter: S. Lannoy
  • • Zuschauer: 52444
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ENDE
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CL-Playoffs: Die Angst der Schalker vor der "Sensation"

Die Schalker stecken nach nur zwei Saisonspielen bereits in ihrer ersten Krise. Charkiw muss glücklicherweise passen, gegen PAOK Saloniki ist jetzt aber das Weiterkommen ein Muss.

Gelsenkirchen. Der Fehlstart in der Bundesliga ist perfekt. Nach der peinlichen 0:4-Schlappe in Wolfsburg hat der FC Schalke 04 nach nur zwei Spielen bereits seine erste Krise. Und ausgerechnet jetzt steht für die Königsblauen das erste "Millionenspiel" gegen PAOK Saloniki (Mittwoch, 20:45 Uhr) auf dem Programm. Eine Niederlage könnte für die Schalker richtig teuer werden.

Rund 20 Millionen Euro winken dem Verein beim Erreichen der Champions-League-Gruppenphase. Geld, das die Knappen gut gebrauchen könnten, denn auf Schalke ist aktuell wohl lediglich die Mannschaftskasse gut gefüllt. Seit dieser Spielzeit müssen die Schalker Spieler für jeden Gegentreffer nach einer Standardsituation zahlen. Und davon gab es an den ersten beiden Spieltagen gleich drei Stück.

Vorbei sind die Zeiten, in denen es auf Schalke hieß "Die Null muss stehen." Geprägt hat diesen Satz ausgerechnet PAOK-Trainer Huub Stevens. 1997 holten die Königsblauen unter dem Niederländer ihren bis heute letzten internationalen Titel. Nun gibt es ein Wiedersehen mit dem Knurrer von Kerkrade, der von den Schalkern einst zum Jahrhunderttrainer gewählt worden war.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Doch Wiedersehensfreude dürfte angesichts der momentanen Schalker Situation nicht aufkommen. Zu groß sind die Probleme, mit denen die Königsblauen aktuell zu kämpfen haben. "Sieben Tore in zwei Spielen sind definitiv zu viel", urteilte Kapitän Benedikt Höwedes nach der Niederlage in Wolfsburg gegenüber der "Sportschau" und flüchtete sich in Durchhalteparolen: "Wir müssen jetzt versuchen das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen. Es war auch nicht alles schlecht, auch wenn sich das blöd anhört."

Dabei hatte sich das vor Saisonbeginn noch ganz anders angehört. "Wir sollten nicht nur von Platz zwei bis vier reden. Unser Ziel sollte es sein, um die Deutsche Meisterschaft mitzuspielen", hatte Jermaine Jones damals gegenüber dem "Kicker" erklärt - und dafür vom Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies umgehend einen Maulkorb verpasst bekommen. Die leblose Vorstellung in der Autostadt gibt letzterem voll und ganz Recht.

Szalai ersetzt Huntelaar

Man hat das Gefühl, dass es auf Schalke wieder einmal an allen Ecken und Enden brennt. Beim Auftaktspiel gegen den HSV wurde Innenverteidiger Joel Matip von Teilen der Fans ausgepfiffen und fand sich beim Spiel in Wolfsburg nur auf der Bank wieder. Sein Vertreter Felipe Santana konnte allerdings ebenfalls nicht für mehr Stabilität sorgen, so dass es noch unklar ist, wen Jens Keller am Mittwoch an der Seite von Benedikt Höwedes auf den Rasen schicken wird.

Und dann ist da ja auch noch Klaas-Jan Huntelaar. Der Niederländer zog sich in Wolfsburg einen Teilriss des Innenbandes im rechten Knie zu und wird den Knappen für mehrere Wochen fehlen. Gegen PAOK darf ihn wohl Neuzugang Adam Szalai ersetzen. "Ich freue mich riesig auf das Spiel. Auch wenn es 'nur' ein Quali-Spiel ist, ist es mein erstes Champions-League-Spiel", so Szalai. "Für mich zählt nur, dass ich einfach Spaß habe und meine beste Leistung abrufen kann."

Stevens: "Wir wollen die Sensation schaffen"

Passend zum aktuellen Schalker Chaos sorgte auch der Gegner lange Zeit für Unklarheit bei den Königsblauen. Zunächst war den Knappen Metalist Charkow zugelost worden, dann wurden die Ukrainer wegen einer vermeintlichen Spielmanipulation aus dem Wettbewerb ausgeschlossen. Für kurze Zeit kursierte sogar das Gerücht, dass die Schalker nun ein Freilos erhalten würden und kampflos in die Königsklasse einziehen würden.

Stattdessen rückte dann aber doch Underdog PAOK nach, das zuvor gegen Charkow eigentlich bereits ausgeschieden war. Die Griechen beendeten die vergangene Saison in der Super League auf Rang zwei hinter Serienmeister Olympiakos Piräus und haben damit die Möglichkeit, erstmals in ihrer Geschichte die Champions League zu erreichen. "Im Fußball hast du immer eine Chance. Es ist eine große Herausforderung für uns, wir wollen die Sensation schaffen", erklärte Stevens gegenüber der "Bild". Er baut vor allem auf Torjäger Stefanos Athanasiadis: Der 24-jährige Stürmer hat in den letzten beiden Jahren insgesamt 26 Tore und zehn Vorlagen verzeichnet.

Endgültig abgeschlossen ist das Kapitel Metalist aber noch nicht: Am Montag zogen die Ukrainer bereits zum zweiten Mal vor den Internationalen Sportgerichtshof, um dort doch noch eine Teilnahme an der Champions League zu erwirken. Das dürfte bei all den anderen Problemen momentan allerdings noch die geringste Sorge der Schalker sein.

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-Íñigo LópezAbwehr
-Sekou Jabateh OlisehMittelfeld
26Ergys KaceMittelfeld
33Stefanos AthanasiadisAngriff
89Tomas NecidAngriff
Das Duell
Adam Szalai
Adam Szalai
Position: Angriff
Trikotnummer: 28
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Nach Huntelaars Ausfall muss der Ungar es richten und die Knappen weiterschießen. Von seinen Treffern hängt nun auch Wohl und Wehe der Knappen ab.
Dimitris Salpingidis
Dimitris Salpingidis
Position: Angriff
Trikotnummer: 14
Spiele Tore GK RK
3 0 1 0
Der 67-fache griechische Nationalspieler gehört zu den 'alten Hasen' im Kader. Auf seine Erfahrung und seine Zuspiele auf Athanasiadis wird Huub Stevens hoffen.
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Das ganz große Zittern bleibt gegen die Griechen aus: Schalke arbeitet sich überlegen, aber schmucklos eine gute Ausgangslage für das Rückspiel heraus.
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