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UEFA Champions League

  • 21. November 2012
  • • 20:45
  • • Veltins-Arena, Gelsenkirchen
  • Schiedsrichter: B. Kuipers
  • • Zuschauer: 52254
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Spätes Siegtor: Fuchs bringt Schalke das Achtelfinalticket

Spätes Siegtor: Fuchs bringt Schalke das Achtelfinalticket

Getty

Der FC Schalke hat zuhause eine ordentliche Partie absolviert und wurde spät belohnt. Mit einem linken Hammer hat Christian Fuchs die Schalker ins CL-Achtelfinale geschossen.

Gelsenkirchen. Auch im dritten Champions League-Spiel bleibt der FC Schalke zuhause ungeschlagen. Gegen die griechischen Gäste von Olympiakos Piräus siegte die Truppe von Huub Stevens mit 1:0. Den goldenen Treffer für die Gastgeber erzielte Christian Fuchs.

Holtby eröffnet mit einem Lattenknaller

Mit viel Ballbesitz und schönen Ballstafetten begannen die Gastgeber stark, Piräus war von Anfang an in die Defensive gedrängt. Auch ein schnelles Chancenplus erspielten sich die Knappen schnell. Nach sechs Minuten war es bereits Jones, der mit einem wuchtigen Schuss nur knapp verfehlte. Wenige Augenblicke später war es Holtby, der in zentraler Position Maß nahm, aber nur die Latte traf. Der Ball prallte vom Gestänge zurück ins Spielfeld, wurde aber nicht weiter gefährlich.

Die Schalker suchten in der Zentrale immer wieder Neustädter, der das Spiel ordnete und sich, gerade in der Anfangsphase, präsent zeigte. Über die Flügel flitzten Farfan und Draxler immer wieder mit Tempo, zunächst aber ohne großen Ertrag. Die Defensive der Stevens-Elf stand zunächst gefestigt und agierte fehlerlos.

Schalke druckvoll, aber ohne Zählbares

Eine bis dato fehlerlose Abwehr und eine Menge Ballbesitz. Was Schalke fehlte, war der Torerfolg. In der Folge verpasste man weiter beste Chancen. Nach einer Ecke kam Goalgetter Huntelaar an den Ball, wirkte aber etwas überrascht. Sein wuchtiger Versuch strich nur haarscharf am Tor vorbei. In der Folge schaltete sich Flügelakteur Draxler besser ein und kam so auch zu Torraumszenen. Zweimal versuchte es der Youngster aus der Distanz - zunächst schoss er neben, dann über das Tor. Schalke ging mit einem klaren Übergewicht in die Pause, verpasste es allerdings, bis zum Pfiff in Führung zu gehen.



Schalke drückt weiter

Auch nach der Pause war Schalke weiter das stärkere Team und drückte auf den Führungstreffer. Immer wieder waren es Huntelaar und Draxler, die Chancen verbuchten. Huntelaar kam einmal gar völlig frei zum Kopfball, doch er blieb zu unpräzise und auch glücklos. Mitte der zweiten Halbzeit wirkten die Schalker zunehmend ideenlos. Distanzschüsse und lange Bälle waren augenscheinlich nicht des Rätsels Lösung, Piräus verteidigte kompakt und konzentriert.

Doppeltes Glück: Fuchs erlöst Schalke

Am Ende war es nach vielen erfolglosen Versuchen eine doppelte Glücksitation, die Schalke das Achtelfinalticket und damit die Erlösung brachte. Zunächst kam Matip gegen Abdoun im Strafraum einen Tick zu spät und erwischte neben dem Ball auch das Standbein des Angreifers. Die Knappen hatten Glück, dass nicht auf Elfmeter entschieden wurde. Nur zwei Minuten später wurden die stürmenden Gastgeber erlöst. Jones spielte quer auf Fuchs, der aus gut 25 Metern abzog - präzise, wuchtig und flach ins rechte Toreck. Die Erlösung.

Im Endeffekt siegten die Knappen verdient, weil sie sich über 90 Minuten bemühten und den besseren Fußball spielten. Die Hausherren versuchten es dabei vermehrt aus der Distanz und gaben nie auf. Die Erlösung letztendlich war ein Glücksprodukt. Erst hinten dank des Schiedsrichter, dann dank der Wucht von Christian Fuchs.

Durch den Sieg hat der FC Schalke das Achtelfinale erreicht. Im letzten Spiel in Montpellier würde ein Sieg reichen, um sich vor dem FC Arsenal zu behaupten. Dies würde den Gruppensieg bedeuten.

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