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Bundesliga

  • 18. Oktober 2014
  • • 18:30
  • • Veltins-Arena, Gelsenkirchen
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 61973
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Hatten Grund zum jubeln: Schalke besiegt Hertha BSC

Perfekter Einstand für Di Matteo auf Schalke

Hatten Grund zum jubeln: Schalke besiegt Hertha BSC

Getty Images

Der FC Schalke siegt im ersten Spiel gegen Hertha BSC unter der Leitung von Neu-Trainer Roberto Di Matteo. Huntelaar und Draxler machten den Deckel drauf.

Gelsenkirchen. Trainer Roberto Di Matteo ist ein Traumeinstand beim Bundesligisten Schalke 04 gelungen. Im Samstagabendspiel des 8. Spieltags feierte der Nachfolger des in der Länderspielpause beurlaubten Jens Keller ein 2:0 (1:0) gegen Hertha BSC. Dabei ließen die Schalker unter ihrem neuen Übungsleiter bereits erste Fortschritte erkennen. Hertha agierte nur vereinzelt auf Augenhöhe und konnte die vierte Saisonniederlage nicht abwenden.

Torjäger Klaas-Jan Huntelaar brachte die Hausherren nach einer präzisen Hereingabe von Nationalspieler Julian Draxler in Führung (19.). In der zweiten Halbzeit sorgte Draxler nach einem Solo für die Entscheidung (65.). Durch den Erfolg ging S04 mit elf Punkten auf Tuchfühlung mit den internationalen Plätzen, Berlin (music) muss sich weiter nach unten orientieren.

Die Fans in der Veltins-Arena hatten Di Matteo einen warmen Empfang bereitet und den neuen Coach mit lautstarkem Applaus begrüßt. Der in feinem Zwirn gekleidete Italo-Schweizer präsentierte sich als Aktivposten an der Seitenlinie, gestikulierte viel und gab seiner Mannschaft immer wieder lautstark Anweisungen.

Schalke defensiv stabil

Und in den ersten Minuten hatte Di Matteo einiges zu korrigieren. Den Schalkern fehlte im Zusammenspiel noch die Genauigkeit, die Zuteilung in der Abwehr dagegen funktionierte weitgehend. Wie Di Matteo sich das Offensivspiel vorstellt, zeigte einige Male Kevin-Prince Boateng, der in der Mittelfeldzentrale das Spiel lenken durfte. Der 27-Jährige spielte Eric Maxim Choupo-Moting auf der rechten Seite frei, dessen Hereingabe setzte Huntelaar aber freistehend aus knapp fünf Metern am Tor vorbei (8.). Besser machte es der Niederländer rund zehn Minuten später per Kopf.

Auch die Berliner versteckten sich zunächst nicht und kamen über die linke Seite immer wieder zu Möglichkeiten. Die beste Chance ließ Peter Pekarik liegen, dessen Schuss nur am Außennetz landete (14.). Bis zur Pause blieb das Team von Trainer Jos Luhukay, das nach dem 3:2 gegen den VfB Stuttgart selbstbewusst und ohne veränderte Startaufstellung antrat, mutig. Dabei suchten die Berliner häufig Salomon Kalou, der erneut als einzige Spitze spielte, dabei aber keine Akzente setzte.



Höwedes überragend

In Di Matteo traf der Ivorer auf seinen Ex-Coach, mit der 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen hatte. Beide umarmten sich vor dem Spiel im Kabinengang herzlich und tauschten sich kurz aus.

Bei Schalke war auch nach dem Seitenwechsel das von Di Matteo geforderte verbesserte Defensivverhalten zu erkennen. Besonders die Außen Draxler und Choupo-Moting wurden stärker als gewohnt in die Abwehraufgaben eingebunden. Berlin war zwar um den Ausgleich bemüht, fand gegen die kompakten Gastgeber jedoch kaum ein Durchkommen.

Die Stabilität in der Defensive war auch dem wiedergenesenden Kapitän Benedikt Höwedes zu verdanken, der in der Innenverteidigung neben Kaan Ayhan ein gutes Spiel machte. Nachdem sich Hertha mehrfach am Schalker Strafraum festgespielt hatte, brach Draxler die Gegenwehr. Sein Distanzschuss wurde noch von Kapitän Fabian Lustenberger abgefälscht. Herthas beste Chance im zweiten Durchgang durch Roy Beerens vereitelte S04-Keeper Ralf Fährmann (76.).

Beste Spieler bei Schalke waren Torschütze Draxler und Abwehrchef Höwedes, bei Hertha überzeugte mit Abstrichen Beerens.

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