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Bundesliga

  • 28. März 2014
  • • 20:30
  • • Veltins-Arena, Gelsenkirchen
  • Schiedsrichter: G. Perl
  • • Zuschauer: 61550
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War gegen Hertha BSC ein ständiger Gefahrenherd: Klaas-Jan Huntelaar

Obasi führt junge Schalker auf Platz zwei: "Die Nummer eins im Pott"

War gegen Hertha BSC ein ständiger Gefahrenherd: Klaas-Jan Huntelaar

Bongarts

Hertha BSC hatte bei der Niederlage auf Schalke wenig entgegenzusetzen. Schalke springt vorerst auf Platz zwei der Bundesliga.

Gelsenkirchen. Mit jugendlichem Elan ist Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga auf den zweiten Platz gestürmt. Mit sieben Eigengewächsen und fünf Spielern unter 21 Jahren trotzten die Königsblauen ihrer unglaublichen Verletztenmisere und feierten mit 2:0 (1:0) gegen 
Hertha BSC bereits ihren achten Sieg in der Rückrunde.

Drei Tage nach dem 0:0 im Revierderby bei Borussia Dortmund zogen die Gelsenkirchener damit zumindest für eine Nacht an ihrem Erzrivalen vorbei. "Die Nummer eins im Pott sind wir", sangen die Fans. Die Berliner, bei denen der wohl zum BVB wechselnde Torjäger Adrian Ramos enttäuschte, stecken nach der vierten Pleite in Folge im Niemandsland der Tabelle fest.

Obasi trifft und legt auf

Matchwinner war Chinedu Obasi. Der Nigerianer erzielte zunächst das Führungstor (16.) und bereitete dann das entscheidende 2:0 durch Klaas-Jan Huntelaar nur 30 Sekunden nach Wiederbeginn vor. Für den lange verletzten niederländischen Torjäger war es bereits der elfte Treffer im 13. Spiel und das insgesamt 90. Pflichtspieltor für Schalke. Obasi, der ebenfalls lange hatte pausieren müssen, verbuchte in einem Spiel halb so viele Scorerpunkte wie in fast vier Jahren zuvor.

Schalke-Trainer Jens Keller musste eine komplette Mannschaft ersetzen: Elfter Ausfall war Mittelfeldstar Kevin-Prince Boateng, der in Dortmund die fünfte Gelbe Karte kassiert hatte. Für den gebürtigen Berliner rückte Obasi ins Team.

Luhukays Umstellungen fruchten nicht

Hertha-Coach Jos Luhukay krempelte sein Team nach dem 1:3 gegen März-Meister Bayern München um. Sieben Umstellungen nahm der Niederländer vor. Weil Stammtorwart Thomas Kraft bei der Geburt seines ersten Kindes weilte, kam der erst im Winter verpflichtete Norweger Rune Jarstein zu seinem Bundesliga-Debüt.



Der 29-Jährige begann nervös und zeigte bereits nach 40 Sekunden eine erste Unsicherheit, als er einen Weitschuss von Julian Draxler etwas unglücklich mit den Fäusten abwehrte. Glück hatte er dagegen, als Kaan Ayhan einen Freistoß ans Lattenkreuz setzte (9.).

Der 19-jährige Schalker, der erst sein drittes Bundesligaspiel von Beginn an bestritt, hätte wenig später den Gästen beinahe die Führung geschenkt. Den zu kurzen Rückpass ersprintete Ramos, doch sein Lupfer landete auf dem Tor (13.).

Langkamp-Treffer zählt nicht

Eine Einzelaktion bescherte den Königsblauen das 1:0. Obasi hatte den Ball eigentlich schon verloren, setzte sich aber dennoch gegen die zögernden Nico Schulz und Lewan Kobiaschwili durch und spielte auch noch Jarstein aus.

Danach verstärkten die Gäste ihre Offensivbemühungen, für Schalke ergaben sich Räume zum Kontern. Allerdings fehlte auf beiden Seiten die Präzision beim finalen Pass. Die besten Chancen hatte Änis Ben-Hatira, der zweimal knapp das Tor verfehlte (37. und 43.).

Nach dem Seitenwechsel schlug zunächst Huntelaar zu. Seine zweite hochkarätige Chance ließ der "Hunter" allerdings liegen (60.). Einem Kopfballtor des Berliners Sebastian Langkamp (80.) verweigerte Schiedsrichter Günter Perl (Pullach) aus zunächst unersichtlichem Grund die Anerkennung.

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