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Bundesliga

  • 24. November 2012
  • • 15:30
  • • Veltins-Arena, Gelsenkirchen
  • Schiedsrichter: G. Perl
  • • Zuschauer: 61673
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ENDE
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Schalke zahlt gegen Frankfurt für Champions-League-Kraftakt

Schalke zahlt gegen Frankfurt für Champions-League-Kraftakt

Bongarts

In der ersten Halbzeit spielte der Aufsteiger auf Schalke ganz stark mit. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber, doch es blieb beim Unentschieden.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat für den Kraftakt in der Champions League zahlen müssen. Drei Tage nach dem Achtelfinal-Einzug in der Königsklasse gegen Piräus kamen die Gelsenkirchener im Spitzenspiel gegen den punktgleichen Verfolger Eintracht Frankfurt nur zu einem 1:1 (1:1). Das Remis gegen den Aufsteiger war nach dem 0:2 gegen Bayern München erst der zweite Punktverlust im siebten Heimspiel. Das Tor von Klaas-Jan Huntelaar vor 61.673 Zuschauern in der ausverkauften Arena nach elf Minuten war eine Woche nach dem enttäuschenden 0:2 in Leverkusen zu wenig für Heimsieg Nummer sechs. Stefan Aigner (13.) gelang postwendend der Ausgleich für die Hessen, die nach drei Auswärtsniederlagen hintereinander wieder einen Punkt holen konnten.

Zwei Tore in der Anfangsviertelstunde

Zum ersten Mal in der Bundesliga-Historie standen sich die Schalker und Frankfurter mitten in der Saison in einem Duell gegenüber, bei dem beide Vereine einen der ersten drei Plätze einnahmen. In diesem Spitzenspiel vertrauten die Trainer ihrem Stammpersonal. Nur einen Wechsel nahm Huub Stevens im Vergleich zur Niederlage in Leverkusen vor einer Woche und dem 1:0 gegen Piräus in der Champions League am Mittwoch vor. Atsuto Uchida, der nach einer Verletzung wieder zur Verfügung stand, kam für den Gelb-Rot gesperrten Kyriakos Papadopoulos in die Startelf. Armin Veh verzichtete im Vergleich zum 4:2 gegen Augsburg in der Vorwoche auf jegliche Wechsel bei der Eintracht.

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Die Partie begann flott. Alexander Meier, der beste Schütze der Eintracht, verfehlte in der 3. Minute mit einem Flachschuss knapp das Tor. Schalke hielt dagegen, setzte die Gäste unter Druck. Stefan Aigner verlor unter dem Pressing den Ball an Lewis Holtby, der mit einem schnellen Pass Klaar-Jan Huntelaar bediente. Der Niederländer stand frei vor dem Tor von Kevin Trapp, der im Sommer 2011 beinahe nach Schalke gewechselt wäre. Huntelaar ließ dem Eintracht-Torwart keine Chance und erzielte mit seinem vierten Saisontor das 1:0 (11.).

Doch die Eintracht zeigte, warum sie zur Spitzengruppe gehört. Unbeeindruckt schlug das Veh-Team zurück. Nach einer Flanke von Bastian Oczipka war die Gelsenkirchener Abwehr noch nicht geordnet, Aigner kam zum Kopfball und machte seinen Fehler wieder wett. Per Kopf traf er zum 1:1, Lars Unnerstall hatte im Schalker Tor keine Chance, zu parieren.



Kraftlose Schalker zu ungenau

Die Begegnung war ausgeglichen, Frankfurt spielte wie gewohnt forsch nach vorne und brachte die Westfalen immer wieder einmal in Verlegenheit. Die Gastgeber ihrerseits wirkten drei Tage nach dem Kraftakt gegen Piräus nicht richtig frisch. Das Stevens-Team enttäuschte zwar nicht kämpferisch. Aber zu viele Ungenauigkeiten bei den Aktionen verhinderten, dass sich Schalke entscheidend durchsetzte.

Jermaine Jones, der gebürtige Frankfurter in Reihen der Schalker, hatte nach einem Eckstoß mit einem Kopfball noch die beste Torgelegenheit (36.). Drei Minuten vor der Pause war Aigner plötzlich noch einmal allein vor dem Schalker Tor nach einem perfekten Pass von Takashi Inui, aber der Mittelfeldspieler schien selbst überrascht, völlig allein gelassen vor Unnerstall in Ballbesitz zu kommen. Der ehemalige Münchner Löwe beförderte die Kugel, grätschend im Stile eines Abwehrspielers, neben das Tor (43.). Es war ein weiterer Nachweis, dass Schalke hinten arg anfällig war, aber auch nach vorne kaum etwas Zählbares zustande brachte.

In der zweiten Halbzeit mühten sich die Gastgeber, kamen durch Huntelaar, dessen Kopfball die Latte berührte (68.) zur besten Chancen, aber der Sturmlauf wurde nicht belohnt. Immerhin sind die Westfalen nun seit 13 Spielen gegen Frankfurt ohne Niederlage, aber nur ein Sieg hätte sie wirklich zufrieden gestellt - den schafften sie auch nicht, nachdem in der 87. Minute Frankfurts Karim Matmour Gelb-Rot vom Platz gestellt worden war.

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