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DFB Pokal

  • 24. September 2013
  • • 19:00
  • • Preußen-Stadion, Münster
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 14379
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Augsburg freut sich auf die nächste Pokalrunde

FC Augsburg ohne Mühe bei Preußen Münster

Augsburg freut sich auf die nächste Pokalrunde

Bongarts

Ohne Probleme setzte sich der Bundesligist beim Drittligisten Preußen Münster durch und bestätigte die gute Form der letzten Wochen.

Münster. "Turban-Torjäger" Tobias Werner hat den Bundesligisten FC Augsburg ins Achtelfinale des DFB-Pokals geführt. Der nach einem Zusammenstoß mit einem Kopfverband spielende Offensivmann ebnete dem Favoriten am Dienstag mit zwei Treffern den Weg zum 3:0 (1:0) bei Drittligist Preußen Münster. Augsburg erlebte ein Déjà-vu: Vor rund elf Monaten waren die Augsburger durch ein 1:0 an gleicher Stelle ebenfalls in die Runde der letzten 16 Mannschaften eingezogen.

Werner, dem eine blutende Platzwunde am linken Ohr zu schaffen machte, schlug zunächst kurz vor der Pause mit einem Kopfball zu (45.+1). Nachdem der 28-Jährige unmittelbar nach Wiederanpfiff eine Großchance ausgelassen hatte, senkte sich wenig später sein abgefälschter Schuss zum 2:0 ins Münsteraner Tor (57.). Sascha Mölders sorgte kurz darauf für die Entscheidung (59.).

Callsen-Bracker zufrieden

"Wir haben den Klassenunterschied deutlich gemacht. Ich habe zu keiner Sekunde das Gefühl gehabt, dass wir das hier abgeben", sagte FCA-Abwehrspieler Jan-Ingwer Callsen-Bracker.

Mit einem gewaltigen Spruchband hatten die treuesten der rund 14.379 Anhänger im Preußenstadion das Motto für den Abend ausgegeben: "Revanche", stand dort in großen Lettern geschrieben - und das Team von Trainer Ralf Loose nahm sich die Vorgabe zunächst zu Herzen.

Vom forschen Auftreten des Außenseiters, der sicher und schnell kombinierte, schien das Gäste-Team von Trainer Markus Weinzierl, der den angeschlagenen Mittelfeldspieler Jan Moravek ersetzen musste, zu Beginn überrascht. Ernsthafte Gefahr ging für FCA-Schlussmann Alexander Manninger aber auch von Münsters bester Chance nicht aus, als Matthew Taylor eine Hereingabe nicht verwerten konnte.

Chancen liegen gelassen

Erst nach rund 20 Minuten fanden die Augsburger besser in die Begegnung, auch bedingt durch Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten in der Münsteraner Abwehr. Da Augsburg durch Callsen-Bracker (23.) oder Werner (27.) aber zunächst auch beste Chancen liegen ließ, konnten die in der Liga zuletzt kriselnden Westfalen noch auf die erfolgreiche Revanche für die Pleite aus dem Vorjahr hoffen.

Doch durch das souveräne Spiel nach dem Wechsel ließen die Augsburger kaum Hoffnung auf eine Pokal-Sensation aufkommen. Vorstöße über die Außen brachten die Defensive der Gastgeber immer wieder in Verlegenheit, eigene Angriffe blieben Mangelware.

Beste Spieler bei den Augsburgern waren Doppel-Torschütze Werner sowie Mölders, bei den Preußen stach Kapitän Stefan Kühne hervor.

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