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Bundesliga

  • 17. Dezember 2014
  • • 20:00
  • • Benteler-Arena, Paderborn
  • Schiedsrichter: M. Fritz
  • • Zuschauer: 15000
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Glückliche Schalker drehen Spiel in Paderborn

Die Champions-League-Achtelfinalist überzeugte in Paderborn nicht, feierte am Ende aber dennoch einen glücklichen wie wichtigen Sieg im Kampf um den internationalen Wettbewerb.

Paderborn. Im Rennen um die Champions-League-Plätze hat Schalke 04 beim Aufsteiger SC Paderborn einen wertvollen, aber glücklichen Sieg gefeiert. Am 16. Bundesliga-Spieltag gewannen die Knappen nach Rückstand und einer indiskutablen ersten Halbzeit noch mit 2:1 (1:1) und nähern sich den Champions-League-Plätzen an.

Kaan Ayhan (31.) hatte Paderborn zunächst per Eigentor in Führung gebracht. Aus dem Nichts glich Eric Maxim Choupo-Moting (43.) mit seinem neunten Saisontor für die Gelsenkirchener aus, Roman Neustädter (78.) traf per Kopf zum Sieg.

Paderborns Trainer Andre Breitenreiter brachte gegenüber dem 1:1 beim VfL Wolfsburg Mario Vrancic, Mahir Saglik und Stefan Kutschke für Daniel Brückner, Moritz Stoppelkamp und Torjäger Elias Kachunga. Schalke-Coach Roberto Di Matteo setzte nach dem 1:2 gegen den 1. FC Köln anstelle von Christian Fuchs und Tranquillo Barnetta auf Ayhan und Marco Höger.

Schalke agierte dabei im 3-5-2-System der Vorwochen, während Breitenreiter vom erfolgreichen Experiment mit fünf Abwehrspielern abrückte und auf ein 4-4-2 setzte.

Paderborns Dominanz wird nicht belohnt

Auf dem vom Regen aufgeweichten Rasen fand der heimstarke Aufsteiger vor 15.000 Zuschauern besser ins Spiel und stand durch Alban Meha per Freistoß (11.) und Kutschke (12.) dicht vor dem Führungstreffer. Schalke agierte ideenlos nach vorne und hatte Glück, als Rafael Lopez per Fallrückzieher nur den Pfosten traf (25.).

Entsprechend verdient war die SCP-Führung nach einem starken Spielzug über Kutschke, den Ayhan vor dem einschussbereiten Lukas Rupp ins eigene Tor drückte. Umso überraschender fiel der Schalker Ausgleich durch aus 20 Metern nach einer zu kurzen Paderborner Abwehr.

Die Hausherren schüttelten sich aber nur kurz und wurden durch den etwas zu zögerlichen Rupp (50.) schnell wieder gefährlich und blieben über weite Strecken der zweiten Hälfte am Drücker.

Huntelaar enttäuscht

Schalke sendete erst in der Schlussphase durch den starken Fernschuss des ansonsten blassen Klaas-Jan Huntelaar (72.) und den Versuch von Dennis Aogo (74.) wieder Lebenszeichen. Der bis dahin wenig geprüfte SCP-Keeper Lukas Kruse war aber auf dem Posten.

Beste Paderborner waren Meha und der umsichtige Vrancic, bei den fast durch die Bank schwachen Schalkern gefiel am ehesten Torschütze Choupo-Moting.

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