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Bundesliga

  • 6. Dezember 2014
  • • 15:30
  • • Benteler-Arena, Paderborn
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 14738
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Der SC Freiburg bejubelt die zwischenzeitliche Führung in Paderborn

Kachunga sichert Paderborn einen Punkt gegen Freiburg

Der SC Freiburg bejubelt die zwischenzeitliche Führung in Paderborn

Bongarts

Aufsteiger SC Paderborn hat dem Negativtrend der letzten Wochen getrotzt und abermals Comeback-Qualitäten bewiesen.

Paderborn. Am 14. Bundesliga-Spieltag kam der SC Paderborn gegen den Tabellen-15. SC Freiburg dank des späten Treffers von Elias Kachunga (89.) noch zu einem 1:1 (0:1) und wendeten wie schon vor zwei Wochen gegen Borussia Dortmund (2:2) mit starker Moral die zweite Heimniederlage der Saison ab.

Vladimir Darida hatte den enttäuschenden SC per Foulelfmeter in Führung geschossen (18.). Paderborns wiedergenesener Kapitän Uwe Hünemeier hatte zuvor Felix Klaus im Strafraum zu Fall gebracht. SC-Torhüter Roman Bürki ließ seine spielerisch enttäuschenden Mitspieler lange von einem Sieg träumen, konnte dem Paderborner Dauerdruck letztlich aber nicht mehr standhalten. Kachunga überwand den Keeper.

Durch den mehr als verdienten Punktgewinn gegen die abstiegsbedrohten Breisgauer (13 Punkte) behielt Paderborn (17) dem vierten Spiel in Folge ohne Sieg zum Trotz ein Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge.

Paderborn mit sechs Neuen

Beide Mannschaften gingen nach den deutlichen Niederlagen aus der Vorwoche vor 14.738 Zuschauern betont vorsichtig zu Werke. Freiburg machte die Räume sehr eng und ließ die in einem 4-1-4-1-System aufgestellten Gastgeber das Spiel machen.

Paderborns Trainer André Breitenreiter ließ nach dem 0:4 bei Werder Bremen rotieren und brachte sechs Neue, darunter die wieder zur Verfügung stehenden Stammkräfte Jens Wemmer und Hünemeier. Angreifer Mahir Saglik stand erstmals in dieser Saison in der Startelf.

Freiburgs Trainer Christian Streich vertraute mit Ausnahme des rotgesperrten Stefan Mitrovic, der durch Pavel Krmas ersetzt wurde, auf die gleiche Mannschaft wie im Stuttgart-Spiel (1:4).
Tipico
Der SCP überstand zwar erfolgreich seine kritische Anfangsviertelstunde (bereits sieben Gegentore), doch nach dem starken Antritt von Klaus und dem Foul von Hünemeier lag der taktische Vorteil nach 18 Minuten bei den Gästen, die sich in der Folge extrem zurückzogen und offensiv kaum noch stattfanden.

Paderborn rannte an und kam vor der Pause durch den umtriebigen Saglik (24., 38.) und den immer wieder in die Spitze aufrückenden Marvin Bakalorz (20., 27.) zu Abschlüssen.

Bürki wieder einmal stark

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das spielerische Übergewicht klar aufseiten der Paderborner. Wemmer (52.) zwang Freiburgs Schlussmann Bürki aus spitzem Winkel mit einem Gewaltschuss ebenso zu einer Glanztat wie abermals Saglik mit einem 14-Meter-Schuss in die lange Ecke (61.).

Auffälligste Paderborner waren Saglik und Bakalorz. Bei den Breisgauern war Bürki zum wiederholten Mal in dieser Saison eine Bank. Von den Feldspielern wusste allein Klaus zu überzeugen.

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