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Bundesliga

  • 22. November 2014
  • • 15:30
  • • Benteler-Arena, Paderborn
  • Schiedsrichter: W. Stark
  • • Zuschauer: 15000
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Enttäuscht: Dortmunds Neven Subotic

Dortmund lässt Punkte in Paderborn und zittert um Reus

Enttäuscht: Dortmunds Neven Subotic

Getty Images

Zur Pause schienen dem BVB die drei Punkte bereits sicher. Nach der Pause kam es dann aber anders. Obendrein musste Reus auch noch verletzt ausgewechselt werden.

Paderborn. Vizemeister Borussia Dortmund bleibt auch nach dem zwölften Spieltag im Tabellenkeller der 1. Bundesliga. Im Westfalen-Derby verspielte der BVB gegen seine "Filiale" SC Paderborn eine 2:0-Halbzeitführung und musste sich letztlich mit dem enttäuschenden 2:2 zufrieden geben. Zudem zittert die Borussia um Nationalspieler Marco Reus, der offenbar schwerer verletzt ausgewechselt wurde.

Der Überraschungs-Aufsteiger Paderborn, der mit vier Ex-Dortmundern in der Startelf angetreten war, liegt durch das Remis weiter vor der Borussia. Pierre-Emerick Aubameyang (12.) und Reus (45.+1) trafen für den BVB, der gegen den zunächst ungewohnt ängstlich auftretenden SCP lange keine Probleme hatte, das Spiel nach dem Anschlusstreffer von Lukas Rupp (60.) aber aus der Hand gab. Mahir Saglik (81.) traf zum 2:2.

Bender fehlt kurzfristig

Paderborns Trainer André Breitenreiter wartete gegenüber der 0:3-Niederlage beim FC Augsburg mit gleich fünf Änderungen in der Startelf auf. Vor allem die Hereinnahmen von Rafael Lopez, Florian Hartherz und Idir Ouali überraschten. An den ersten elf Spieltagen waren die drei Profis zusammen auf nur 108 Minuten Einsatzzeit gekommen. Für den spanischen Neuzugang Lopez war es sogar das Bundesligadebüt.

Bei Dortmund musste Coach Jürgen Klopp den verletzten und ohnehin gesperrten Sokratis sowie kurzfristig auch Sven Bender (Hüftprellung) ersetzen, Matthias Ginter und Ilkay Gündogan rückten in die Mannschaft.

Tipico

Erwartungsgemäß bestimmte der BVB die Anfangsphase vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Paderborner Arena. Die Gastgeber standen dicht gestaffelt, überließen Dortmund bereitwillig den Ball und warteten auf Fehler. Nach einer ersten Chance von Reus (3.) war es allerdings der Vizemeister, der eine Unaufmerksamkeit auf der rechten Abwehrseite des SCP nutzte - Aubameyang drückte die präzise Flanke von Erik Durm über die Linie.

Auf der Gegenseite hätte der zum Stürmer umfunktionierte Flügelflitzer Süleyman Koc fast einen Ballverlust von Reus genutzt, scheiterte alleine vor BVB-Keeper Roman Weidenfeller (19.). Davon abgesehen blieben aber vor allem die Dortmunder gefährlich, die zielsicher die Lücken in der Paderborner Abwehr aufdeckten. Nach Pass von Reus schob Aubameyang den Ball am langen Pfosten vorbei (25.).

Kruse verhindert Entscheidung

Trotz des Rückstands blieb der SCP bei seiner defensiven Grundeinstellung, bot aber zu viele Freiräume. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Kapitän und Ex-Borusse Uwe Hünemeier destabilisierte die Abwehr weiter, sodass Reus kurz vor dem Pausenpfiff einen klugen Pass von Aubameyang zum zweiten Treffer nutzte.

Auch nach der Pause waren es vor allem die beiden Torschützen, die als beste Dortmunder für Konfusion in der Abwehr der Gastgeber sorgten. Der Gabuner Aubameyang scheiterte an Torwart Lukas Kruse (56.). Ansonsten fiel den Gästen aber nicht mehr viel ein, vor allem über die rechte Seite gegen den guten Linksverteidiger Hartherz kam kaum ein Angriff zustande. Rupp bestrafte die zuehmende Lethargie mit dem Anschlusstreffer, Saglik mit dem Ausgleich.

Das Spiel war jetzt von zunehmender Hektik geprägt, die in der Verletzung von Reus gipfelte. Das Foul des Ex-Dortmunder Marvin Bakalorz sorgte sowohl bei Klopp als auch bei Breitenreiter am Spielfeld für Ärger.

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