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Bundesliga

  • 21. März 2014
  • • 20:30
  • • MAGE SOLAR Stadion, Freiburg im Breisgau
  • Schiedsrichter: M. Weiner
  • • Zuschauer: 24000
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ENDE
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Der SC Freiburg setzt Ausrufezeichen gegen arbeitsverweigernde Bremer im Abstiegskampf

Eigentlich galten die Bremer vor dem Spiel als Freiburgs Angstgegner. Freiburg wusste Bremen nach 13 Jahren erstmals wieder daheim zu knacken.

Freiburg. Der SC Freiburg hat sich mit seinem 100. Heimsieg in der Bundeliga etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und die Sorgen von Werder Bremen wieder vergrößert. Zum Auftakt des 26. Spieltages kletterten die Breisgauer durch ein verdientes 3:1 (1:0) gegen die Norddeutschen auf Rang 14 und verließen mit 25 Punkten zunächst den Relegationsplatz.

Vor 24.000 Zuschauern besiegelten Kapitän Julian Schuster (15.), Felix Klaus (53.) und Admir Mehmedi mit seinem achten Saisontreffer (59.) den ersten Heimerfolg der Freiburger gegen Bremen seit 13 Jahren. Der eingewechselte Nils Petersen verkürzte nur noch (70.).

Für die Gastgeber war es der zweite Dreier in Folge, während Werder (29 Zähler) die erste Schlappe nach fünf Partien ohne Niederlage kassierte. Das Team des ehemaligen Freiburger Coaches Robin Dutt verpasste es damit, sich mit einem Sieg aller Abstiegssorgen zu entledigen.

Die Freiburger taten sich nur zu Beginn schwer mit dem Pressing der Gäste, bei denen Cedrick Makiadi gegen seinen Ex-Klub für Petersen in die Startelf gerückt war. Der Wechsel hatte allerdings nicht den erhofften Effekt, das Spiel der Bremer wirkte erschreckend ideenlos.



Dagegen fanden die Freiburger nach anfänglichen Problemen besser ins Spiel und zeigten einige flüssige Kombinationen. Gleich die erste gute Chance nutzte Schuster, als er sich nach einer unübersichtlichen Situation im Bremer Strafraum ein Herz fasste und mit seinem Vollspannschuss ins lange Eck Erfolg hatte. Es war das zweite Saisontor des defensiven Mittelfeldspielers.

Weitere gute Gelegenheiten ergaben sich erst am Ende einer zerfahrenen ersten Hälfte. Bremens Luca Caldirola warf sich kurz vor der Pause in einen gefährlichen Schuss von Karim Guédé (42.), ehe Franco di Santo quasi im Gegenzug nur das Außennetz des SC-Gehäuses traf.

Freiburgs Coach Christian Streich hatte sein Team fünf Tage nach dem Auswärtscoup bei Eintracht Frankfurt (4:1) auf zwei Positionen verändert. Für den gelbgesperrten Gelson Fernandes (Gelbsperre) und Christian Günter rückten Klaus und Mensur Mujdza ins Team.

Unmittelbar nach dem Wechsel musste Freiburgs Keeper Oliver Baumann seine Klasse unter Beweis stellen, als er eine Hereingabe von Zlatko Junuzovic zur Ecke klärte (46.). Nur wenig später setzte sich der emsige SC-Stürmer Admir Mehmedi auf der linken Seite durch und bediente Klaus maßgerecht mit einem Flachpass. Der Ex-Fürther nutzte die Gelegenheit zu seinem vierten Saisontreffer.

Klaus bedankte sich kurz darauf, als er seinerseits Mehmedi bediente. Der Schweizer war mit einem Rechtsschuss erfolgreich. Die Breisgauer spielten sich danach in einen wahren Rausch, während die Bremer Abwehr wackelte. Petersen beendete immerhin noch seine Torflaute nach über drei Monaten.

Im Streich-Team überzeugten vor allen Dingen Mehmedi und Klaus. Bei Werder verdiente sich Sebastian Prödl noch die beste Note.

EURE MEINUNG: Kann sich Freiburg mit solchen Leistungen da unten aus der Gefahrenzone wursteln?

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