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Bundesliga

  • 8. Dezember 2012
  • • 15:30
  • • MAGE SOLAR Stadion, Freiburg im Breisgau
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 22600
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ENDE
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Freiburg ringt Fürth mit 1:0 nieder und zwingt die Mittelfranken im Tabellenkeller zu überwintern

Freiburg ringt Fürth mit 1:0 nieder und zwingt die Mittelfranken im Tabellenkeller zu überwintern

Bongarts

Für Tabellenschlusslicht Fürth ging es vor allem darum Punkte im Abstiegskampf zu sammeln, wohingegen Freiburg mit einem Sieg an den Europacup-Plätzen kratzen wollte.

Freiburg. Im Schwarzwald kam es zu einem Treffen mit völlig unterschiedlichen Perspektiven vor der Begegnung. Der SC Freiburg wollte sich den Europapokal-Rängen nähern, während Bundesliga-Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth unbedingt Punkte holen wollte, um dem Tabellenkeller langsam zu entfliehen. Am Schluss hieß es 1:0 für Freiburg, das von Europa träumt, während Fürth den winterlichen Anker im Tabellenkeller ausgeworfen hat.

Verhaltener Start im Schwarzwald

Beide Teams begannen mit einer sehr tempoarmen Spielweise. Die Fürther Offensivschwäche ließ sich am Anfang der Partie wieder deutlich erkennen. Im Spiel nach vorn lief wenig zusammen bei den Gäste. Aber auch die Hausherren brauchten eine Viertelstunde, um sich die erste Möglichkeit zu erspielen, allerdings nutzten die Spatzen diese Gelegenheit sofort eiskalt aus. Daniel Caligiuri zeichnete sich in der 15. Minute mit einer ganz starken Einzelaktion aus. Der Mittelfeldmann umkurvte gekonnt die gesamte sich ihm in den Weg stellende Fürther Defensive und krönte seine tolle Leistung mit einem feinen Flachschuss aus knapp 20 Metern in linke Eck. Das 1:0 beflügelte zugleich die Gastgeber, die nun den Druck erhöhten und unmittelbar nach dem Führungstreffer nachsetzten.



Freiburg tut nur das Nötigste

Fürth schaffte es in der Folge nicht zurück in die Spur zu finden. Völlig von der Rolle konnten sich die Gäste keine erfolgsversprechende Chance erarbeiten. Freiburg übernahm die Kontrolle und ließ den Ball einfach in den eigenen Reihen laufen. Ab und an setzte man gute Nadelstiche, wie in der 32. Spielminute als Makiadi Mitspieler Rosenthal klasse in Szene setzt. Doch Rosenthals Schuss konnte im letzten Moment abgeblockt werden. Eine Minute später hatte Fürth Glück als Gerard Asamoah nach überhartem Einsteigen nur mit Gelb verwarnt wurde. Eine sehr grenzwertige Entscheidung des Unparteiischen, der den ehemaligen deutschen Nationalspieler durchaus auch hätte härter bestrafen können. Aber auch mit weiterhin elf Mann gelang dem Tabellenschlusslicht nicht in der Bewegung nach vorn, sodass die erste Hälfte mit 1:0 für Freiburg zu Ende ging. Die Schlussminuten nahmen schlagartig an Turbulenz zu. In der 86. Minute scheiterte bei einem Gegenstoß Kruse im eins gegen eins am Fürther Torwart Hesl.

Fürth braucht ein Tor und bringt dafür einen Abwehrspieler

Die schwache Offensiv-Vorstellung aus den ersten 45.Minuten hatte eine Auswechslung bei den Mittelfranken zur Folge. Doch widererwarten kam kein Angreifer, sondern ein Verteidiger wurde eingewechselt. Welche Taktik Trainer Mike Büskens damit verfolgte, war nicht ersichtlich. Denn das Aufbauspiel und das Umschalten von Defensive in Offensive klappte teilweise noch schlechter als in Durchgang eins. Freiburg spielte weiterhin kontrolliert und ergötzte sich dabei ein wenig an der Livetabelle, wo man an den Plätzen für den europäischen Wettbewerb schnupperte. Doch man lag nichts desto trotz nur mit einem Tor in Führung.

Freiburg lässt gewähren und Fürth nimmt Fahrt auf

Die Hausherren verpassten es einen komfortablen Vorsprung herauszuspielen und so eine Vorentscheidung in der Begegnung herbeizuführen. Man versuchte das Tempo weiter aus der Partie zu nehmen, doch dabei lullte man sich selber weit mehr ein als den Gegner, der immer mehr begann Druck aufzubauen. Und dieser Trend hielt dauerhaft an. Minute um Minute erhöhte das Bundesliga-Schlusslicht das Pressing und warf Welle um Welle alles nach vorn. Gelegentliche Ecken oder Fouls waren für die Freiburger gern gesehen Entlastungspausen. In der 82.Minute dann die Riesenchance zum Ausgleich. Ein Missverständnis zwischen Flum und Keeper Baumann sorgte für den Ballverlust den Fürth sofort zum Torschuss aufs leere Gehäuse der Freiburger nutzte, doch Krmas grätschte beherzt dazwischen und lenkte die Kugel sensationell noch an den Pfosten und verhinderte so den Gegentreffer. Doch ein weiterer Treffer wollten keinem der Teams mehr gelingen, sodass die Partie mit 1:0 für Freiburg endete.

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