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Bundesliga

  • 3. Mai 2014
  • • 15:30
  • • MAGE SOLAR Stadion, Freiburg im Breisgau
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 24000
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Zwischen Freiburg und Schalke ging es richtig zur Sache

Schalke dicht vor Champions League: 2:0 in Freiburg

Zwischen Freiburg und Schalke ging es richtig zur Sache

Bongarts

Schalke 04 ist in Freiburg wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und steht kurz vor dem Erreichen der Königsklasse.

Freiburg. Schalke 04 steht unmittelbar vor dem direkten Einzug in die Champions League. Die Mannschaft von Trainer Jens Keller siegte beim SC Freiburg mit 2:0 (1:0) und benötigt am letzten Spieltag der Bundesligagegen den 1. FC Nürnberg lediglich einen Punkt, um auch in der kommenden Saison ganz sicher in der europäischen Königsklasse vertreten zu sein.

Der 19-jährige Kaan Ayhan mit seinem ersten Bundesligatreffer (13.) und Kapitän Klaas-Jan Huntelaar (65.) in seinem 100. Erstliga-Spiel schossen die Schalker nach zuletzt zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße.

Felipe Santana (73.) sah wegen einem wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Die Freiburger, die ihr Saisonziel mit dem Klassenerhalt bereits am vergangenen Spieltag erreicht hatten, mussten nach drei Partien ohne Pleite den Platz wieder als Verlierer verlassen.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion, darunter Bundestrainer Joachim Löw, übernahmen die Gäste von Beginn an die Kontrolle. Bis zur Mittellinie durfte Königsblau dabei praktisch ungestört kombinieren - dann warteten die zwei dicht gestaffelten Freiburger Reihen. Und dennoch dauerte es nur sieben Minuten, bis Youngster Max Meyer die erste Gelegenheit zur Führung besaß.

Auch in der Folge beherrschten die Schalker, bei denen für den gelbgesperrten Sead Kolasinac der Brasilianer Santana in die Startelf rückte und im Sturm Huntelaar vor Adam Szalai den Vorzug erhielt, ihren Gegner. Ayhan sorgte von der Außenbahn mit seinem Kunstschuss in das lange Eck für die bereits zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung.

Weil aber die Freiburger, von Beginn an wieder mit Rechtsverteidiger Oliver Sorg und damit ihrer derzeit besten Formation, nach etwa 25 Minuten besser ins Spiel fanden, büßten Schalke Teile seiner Dominanz ein. Und das hätte sich nach Abstimmungsfehlern in der Defensive beinahe gerächt: Erst vergab Felix Klaus (30.) den möglichen Ausgleich, dann setzte Leihstürmer Admir Mehmedi (43.), den die Breisgauer auch wegen seiner zwölf Saisontore langfristig an sich binden möchten, den Ball wenige Zentimeter neben den Pfosten. Zuvor hatte Huntelaar (39.) in seinem 100. Bundesliga-Spiel nur die Latte getroffen.

Nach dem Seitenwechsel machten zwar die Freiburger den etwas engagierteren Eindruck, die besseren Chancen aber besaß Schalke. Zunächst scheiterte Huntelaar mit einem Kopfball erneut am Aluminium (59.), wenige Sekunden später Julian Draxler, der mit 20 Jahren als jüngster Spieler der Geschichte ebenfalls sein 100. Erstliga-Spiel absolvierte, mit einem Fernschuss. In der Schalker Drangphase fand Huntelaars abgefälschter Versuch dann doch den Weg ins Tor.

Der tschechische Nationalspieler Vladimir Darida überzeugte im Freiburger Team. Bei Schalke waren Draxler und Ayhan bis zu seiner Auswechslung in der Halbzeit die besten Akteure.

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