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Bundesliga

  • 19. April 2014
  • • 15:30
  • • MAGE SOLAR Stadion, Freiburg im Breisgau
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 24000
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ENDE
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SC Freiburg befreit sich gegen Borussia Mönchengladbach

In einer herausragenden zweiten Halbzeit hat der SC Freiburg einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Freiburg. Der SC Freiburg steht in der Bundesliga dicht vor dem Klassenerhalt. Gegen den Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach siegten die Breisgauer 4:2 (0:1)und können damit wohl für ein weiteres Jahr in der Erstklassigkeit planen. Für Gladbach war es wahrscheinlich der entscheidende Rückschlag im Kampf um den Qualifikationsplatz für die Königsklasse.

Admir Mehmedi (51.) glich zunächst die Führung der Gäste durch Patrick Herrmann (10.) aus. Nach Gelb-Rot gegen Granit Xhaka (69.) wegen wiederholten Foulspiels trafen Oliver Sorg (71.) und Vladimir Darida (72.) mit einem Doppelschlag, ehe Mehmedi (87.) und Havard Nordtveit (89.) für den Endstand sorgten. Der Gladbacher Kapitän Filip Daems war beim Stand von 1:1 mit einem Foulelfmeter an Torhüter Oliver Baumann gescheitert (65.).

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion, darunter wie so oft Bundestrainer Joachim Löw, bot Freiburgs Trainer Christian Streich bis auf den verletzten Verteidiger Pavel Krmas (Muskelfaserriss) die vermeintlich beste Elf auf, sein Gladbacher Kollege Lucien Favre hingegen brachte im defensiven Mittelfeld den Schweizer Xhaka. Für ihn musste Christoph Kramer nach zuletzt mäßigen Leistungen zunächst auf der Bank Platz nehmen.



Nach den ersten zehn Minuten, in denen sich beide Mannschaften größtenteils belauerten, gebührte die Aufmerksamkeit allerdings anderen. Nach einer flachen und präzisen Hereingabe von Juan Arango traf Herrmann mit der ersten Chance des Spiels aus kurzer Distanz.

Gladbach-Führung das Highlight aus Halbzeit eins

Die Führung der Gäste blieb lange Zeit der einzige Höhepunkt einer unterdurchschnittlichen Bundesliga-Partie. Nach Herrmanns Treffer kontrollierte Gladbach zwar das Geschehen, Torgefahr aber strahlte die Fohlen-Elf nicht aus. Erst Raffael (26.) näherte sich mit einem Distanzschuss wieder dem Freiburger Gehäuse an. Der Brasilianer war es auch, der vier Minuten später nach einem Missverständnis der Freiburger Defensive das 2:0 hätte machen müssen. Nach einem Dribbling durch den Strafraum klärte SC-Kapitän Julian Schuster auf der Linie.

Auf der anderen Seite ließen die Gastgeber ihre in den vergangenen Partien wiedererlangte spielerische Qualität vermissen. Einmal im Ballbesitz, fehlten dem zuletzt starken SC-Stürmer Mehmedi und seinen Kollegen gegen clever verteidigende Gladbacher die zündenden Ideen. Auch deshalb ging es ohne einen einzigen Schuss auf den Kasten von Marc-Andre ter Stegen in die Kabine.

Sorgs Traumtor ebnet den Weg

Sämtliche dort besprochenen Pläne hätten sich vier Minuten nach Wiederanpfiff beinahe zerschlagen, als Immanuel Höhn mit einem katastrophalen Rückpass ein Eigentor nur um wenige Zentimeter verfehlte. Im Gegenzug sorgte Mehmedi für den schmeichelhaften Ausgleich. Und dieser schien Auftrieb zu verleihen: In den Zweikämpfen waren die Freiburger bissiger, in der Offensive zielstrebiger - und im Tor zeigte Baumann gegen Daems sein ganzes Können.

Sorg ebnete mit einem Traumtor den Weg zum Sieg der Gastgeber, den Mehmedi gegen nun zusammenbrechende Gäste noch ausbaute. Nordtveits direkt verwandelter Freistoß war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

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