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Bundesliga

  • 18. April 2015
  • • 15:30
  • • Schwarzwald-Stadion, Freiburg im Breisgau
  • Schiedsrichter: S. Stegemann
  • • Zuschauer: 24000
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ENDE
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Shinji Okazaki erzielte gegen Freiburg einen Doppelpack

Mainz verschärft Abstiegssorgen des SC Freiburg

Shinji Okazaki erzielte gegen Freiburg einen Doppelpack

Bongarts

Die Rheinhessen schienen zur Pause bereits klar auf Kurs, mussten am Ende doch noch zittern. Den wichtigen Dreier fuhr Mainz aber ein.

Der 1. FSV Mainz 05 hat besonders dank Doppeltorschütze Shinji Okazaki einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt in der Bundesliga gemacht und gleichzeitig die Abstiegssorgen des SC Freiburg wieder vergrößert. Am 29. Spieltag setzte sich das Team von Trainer FSV-Martin Schmidt im Breisgau mit 3:2 (2:0) durch - nach dem dritten Auswärtssieg in der laufenden Saison liegen die Rheinhessen in der Tabelle mit 34 Punkten damit klar vor dem Sportclub (29).

Tipico

Der japanische Nationalstürmer Okazaki (39./45.+1) schnürte seinen entscheidenden Doppelpack schon vor der Pause und überstrahlte mit seinen Saisontoren elf und zwölf die über weite Strecken schwache Mainzer Vorstellung. Nach Freiburgs Anschluss durch den Schweizer Admir Mehmedi (81.) beseitigte Yunus Malli (83.) trotz Jonathan Schmids Treffer zum Endstand (90.) die letzten Zweifel am Erfolg der Gäste. Jairo (45.) war zudem ebenso wie auf Freiburger Seite Christian Günter (17.) am Aluminium gescheitert.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion, darunter Bundestrainer Joachim Löw, übernahmen die Gastgeber schnell die Initiative. Dank ihres überraschend starken Umschaltspiels drangen die Freiburger dabei immer wieder gefährlich in den Strafraum der Mainzer, doch Mehmedi scheiterte in der zehnten Minute ebenso wie wenig später Oliver Sorg (14.) an FSV-Keeper Loris Karius. Kurz danach zielte Günter aus der Ferne zu genau.

Freiburg nicht kaltschnäuzig genug

Während eine Führung der offensiv überzeugenden Freiburger spätestens nach Schmids beiden Fernschüssen (24./27.) mehr als verdient gewesen wäre, ließ das Mainzer Spiel weiterhin zu wünschen übrig. In der Hintermannschaft stimmte häufig die Abstimmung nicht, in vorderster Front fehlten Spielwitz und Passgenauigkeit. Mit dem ersten gelungenen Angriff allerdings erzielte Okazaki erst die schmeichelhafte Führung und stellte vor dem Pausenpfiff in der Nachspielzeit den Spielverlauf komplett auf den Kopf.

Der Schock des unverdienten Rückstands steckte den Freiburgern nach dem Seitenwechsel aber offenbar nicht mehr in den Knochen. Direkt nach Wiederanpfiff drängten die Platzherren die Gäste in die eigene Hälfte und selbst auf den Anschluss. Die besten Chancen in dieser Phase von Julian Schuster (55.) und Nils Petersen (62.) entschärfte der starke Karius aber erneut ohne größere Probleme.

Mit seinen Paraden zog Karius den Freiburgern offenbar den Zahn, nach einer Stunde nämlich ließ der Druck der Hausherrem wieder nach. Zudem ermöglichten Konzentrationsfehler im Freiburger Spielaufbau den Gästen immer wieder gute Konterchancen. Mehmedis Treffer zu Beginn der Schlussphase ließ das SC-Team schließlich auch nur kurz noch einmal wenigstens auf einen Zähler hoffen.

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