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Bundesliga

  • 7. April 2012
  • • 15:30
  • • Schwarzwald-Stadion, Freiburg im Breisgau
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 24000
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ENDE
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Freiburg und Nürnberg trennen sich nach einem Wechselbad der Gefühle mit 2:2

Freiburg und Nürnberg trennen sich nach einem Wechselbad der Gefühle mit 2:2

Getty Images

Die erste Hälfte dominierten die Gäste, nach der Pause kam Freiburg zurück und erzielte den Ausgleich. Am Ende blieb die Nürnberger Schlussoffensive unbelohnt.

Freiburg. Zum Start einer englischen Woche in der Fußball-Bundesliga empfing der SC Freiburg am Karsamstag den 1. FC Nürnberg. Schon vor der Pause schien das Spiel nach zwei Treffern durch Daniel Didavi und Tomas Pekhart zugunsten des FCN entschieden, doch Daniel Cagliuri brachte die Hausherren kurz nach dem Pausentee noch einmal zurück. Mit dem Anschluss im Rücken warf Freiburg alles nach vorne, Cedric Makiadi sorgte schließlich für den Ausgleich.

Nürnberg legt los wie die Feuerwehr


Das Spiel begann äußerst munter, besonders den Gästen aus Nürnberg war das Bemühen anzumerken, die drei Punkte aus dem Breisgau mitzunehmen. Die Elf von Dieter Hecking griff früh an, setzte so Freiburg schon weit in der eigenen Hälfte unter Druck. Folgerichtig gehörten die ersten Minuten ausschließlich Nürnberg, gleich drei Freistöße von Feulner und Didavi fanden aber nicht den Weg ins Tor, zudem verpassten die Club-Angreifer knapp eine scharfe Hereingabe von Chandler, der über die rechte Seite kam.

Didavi nutzt Diagnes Aussetzer zur Führung


Das Anrennen der Franken wurde schnell belohnt, Diagne spielte einen katastrophalen Fehlpass und Daniel Didavi bedankte sich. Der Ex-Stuttgarter kam aus vollem Lauf angestürmt und ließ Oliver Baumann im Freiburger Kasten mit einem wuchtigen Distanzschuss, der sich ins lange Eck senkte, keine Chance (8.). Die Hausherren kamen in der Folge kaum in die Zweikämpfe, Nürnberg wirkte spritziger, kaufte dem SC mit laufintensivem Spiel den Schneid ab.

Schuster muss verletzt raus

Freiburg verkraftete den Schock nur schwer, beschäftigte sich mehr mit dem Schiedsrichter als mit dem Gegner und forderte zwei Elfmeter, in beiden Situationen entschied Schiedsrichter Kinhöfer aber zu Recht nicht auf Strafstoß. Und es kam noch dicker: Nach einem Kopfballduell mit Pekhart musste Kapitän Julian Schuster mit Verdacht auf Nasenbeinbruch den Platz verlassen, für ihn kam Flum.



Freiburg wird mutiger, findet aber kein Mittel

Mit zunehmendem Spielverlauf kam Freiburg besser ins Spiel und kreierte die ersten Möglichkeiten, die größte Chance hatte dabei Daniel Cagliuri, der den Ball über Schäfer, aber auch am Tor vorbei, lupfte (29.). Auf der Gegenseite verpassten es vor allem Balitsch mit einem Kopfball (27.) sowie Mak (30.), die Führung auszubauen.

Mit dem Pausenpfiff schlägt Pekhart zu

Als alle Akteure sich auf eine knappe Führung für die Gäste eingestellt hatten und gedanklich schon in der Pause waren, schlug der FCN noch einmal zu. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte die SC-Abwehr den Ball nach einer Ecke nicht klären, Simons stoppte das Spielgerät mit etwas Glück  und Pekahrt ließ sich die Chance nicht nehmen und vollendete aus gut sieben Metern (47.) zum durchaus verdienten 0:2, da die Streich-Elf nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnte.

Elfmeter für Freiburg, Cagliuri eiskalt


Fast aus dem Nichts dann plötzlich Aufregung im Strafraum des FCN: Nilsson schubste Cagliuri leicht, Schiedsrichter Kinhöfer zögerte nicht und zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte selbst trat an – und verwandelte (53.)! Damit war Freiburg wieder zurück im Spiel, so ergab sich eine völlig neue Situation, in der Nürnberg auf einmal verunsichert war, Freiburg  hingegen mit viel
Rückenwind nach vorne spielte. 



Makiadi belohnt seine Mannschaft


Der Anschluss sorgte für viel Auftrieb beim SC, es spielte nur noch eine Mannschaft. Zwar warfen die Gastgeber alles nach vorne, doch fehlte lange die nötige Präzision im Abschluss, sodass Nürnberg um den Sieg zittern durfte. Gut zehn Minuten vor dem Abpfiff kam es dann aber, wie es kommen musste. Nach einer Ecke von der rechten Seite wehrte Pinola mit der Schulter zu kurz ab und Makiadi knallte den Ball von der Strafraumgrenze zum Ausgleich in die Maschen (79.)!

Nürnberger Schlussoffensive


Der Ausgleich schien Nürnberg noch einmal aufgeweckt zu haben, fortan hatte die Hecking-Elf wieder mehr Spielanteile und beteiligte sich in den Schlussminuten wieder. Schlussendlich blieb es beim Unentschieden, 50 Minuten lang dominierte Nürnberg, 40 Minuten Freiburg, die FCN-Offensive kurz vor Abpfiff kam zu spät.

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