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Bundesliga

  • 7. April 2012
  • • 15:30
  • • Schwarzwald-Stadion, Freiburg im Breisgau
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 24000
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ENDE
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Kann Freiburg sich gegen Nürnberg drei weitere Punkte ins Osternest legen?

Kann Freiburg sich gegen Nürnberg drei weitere Punkte ins Osternest legen?

Bongarts

Im Breisgau stehen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber - das sagt zumindest die Tabelle. Tatsächlich aber könnten die Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein.

Freiburg. Zum Auftakt einer englischen Bundesliga-Woche empfängt der SC Freiburg am Ostersamstag den 1. FC Nürnberg. Die Kontrahenten stehen punktgleich im Mittelfeld der Tabelle – logisch, dass beide Trainer ein enges Spiel erwarten.  Freiburg will die fast schon unheimliche Serie von fünf ungeschlagenen Spielen hintereinander unbedingt fortsetzen, während die Franken den Negativtrend der letzten Wochen stoppen möchten.

Streich lässt sich nicht blenden

Der 2:0-Erfolg des SC Freiburg in Leverkusen, der daraufhin zur Entlassung von Bayer-Coach Robin Dutt führte, war nicht nur der dritte Sieg in Serie, sondern der Sportclub blieb damit zum fünften Mal in Folge ungeschlagen. Ein Umstand, der SC-Trainer Christian Streich nicht aus der Reserve locken kann: „Serien, das interessiert mich nicht. Ich schaue mir eh selten Serien an, auch im Fernsehen“, so der Nachfolger von Marcus Sorg auf der vereinseigenen Internetseite.

Trotz der Serie der letzten Wochen beträgt der Vorsprung der Breisgauer auf den Relegationsplatz – ebenso wie jener des FCN – lediglich drei Punkte, immerhin fünf Zähler sind es bis zum vorletzten Rang. Grund genug für SC-Kapitän Julian Schuster, seine Teamkollegen ausdrücklich zu warnen: „Wir haben noch nichts erreicht. Wir sind froh über die Punkte, aber wir müssen auch in der nächsten Woche hart arbeiten und bis zum Schluss so weitermachen“, fordert der Torschütze der frühen Führung in Leverkusen auch gegen die Gäste aus Nürnberg absolute Konzentration.

Höhn und Dembele wieder dabei

Beim Unternehmen „Nicht-Abstieg“ muss Freiburg im heimischen MAGE SOLAR Stadion dabei auf die sich noch im Aufbautraining befindlichen Oliver Barth, Simon Brandstetter, Beg Ferati, Anton Putsila und Jan Rosenthal verzichten. Wieder zählen könnte SC-Coach Streich dagegen wieder auf Immanuel Höhn und Garra Dembele, die beide Anfang der Woche ins Mannschaftstraining zurückkehrten, was Streich dementsprechend froh zur Kenntnis nimmt: „Es sind wieder ein paar Optionen mehr da", so der Erfolgstrainer, „das ist erfreulich.“

Hecking: „Wollen drei Punkte mitnehmen“

Die gute Form des Sportclubs ist auch Nürnbergs Trainer Dieter Hecking nicht verborgen geblieben, der dem Tabellendreizehnten attestiert: „Freiburg hat einen guten Lauf, die machen ihre Sache sehr gut.“ Trotzdem bestünde für seine Mannschaft die Möglichkeit, „aus Freiburg nicht nur einen Punkt, sondern drei Punkte mitzunehmen“, zeigt sich Hecking auf fcn.de angriffslustig.

Um in Freiburg bestehen zu können, müssten seine Schützlinge „die Konzentration hochhalten und die nötige Ruhe und Gelassenheit behalten“, so Club-Trainer. Dabei sei es wichtig, die zuletzt immer ordentlichen Defensivleistungen auch konsequent in der Offensive weiterzuführen, man müsse vielmehr „einen Mittelweg finden und daran arbeiten, dass wir die Gewinner sind. Auch für Freiburg wird das Spiel kein Selbstläufer.“



Nilsson läuft für Wollscheid auf

Verzichten muss Hecking beim Duell der Tabellennachbarn auf die verletzten Alexander Esswein, Christian Eigler und Adam Hlousek, zudem ist Philipp Wollscheid gelb-gesperrt. Ihn soll Routinier Per Nilsson ersetzen. „Jetzt sind andere gefordert, in die Bresche zu springen“, lässt Hecking trotz der Ausfälle keine Ausreden gelten. Schließlich sei es wichtig, „den Negativtrend zu beenden und dass Freiburg nach dem Spiel auch hinter uns bleibt.“

Freiburg mit der Serie im Rücken, Nürnberg mit den Niederlagen


So steht auf der einen Seite beim SC die klasse Serie, während Nürnberg eine Niederlagenserie hinnehmen musste. Eine Tatsache, die für Heckings Gegenüber Christian Streich keinerlei Bedeutung hat. „Unsere Jungs sind fokussiert auf den Platz und auf die Aufgabe. Auch sie lassen sich nicht von irgendwelchen Statistiken blenden.“ Streich verweist darauf, dass ihm der FCN in der Hinrunde als „eindeutig physisch stärkste Mannschaft in der Liga“ aufgefallen sei, „wie sie taktisch spielen, ist schwer abzuschätzen, aber sie werden ihre Physis einbringen. Darauf müssen wir uns einstellen: es wird ein richtig schweres Spiel.“

Eure Meinung: Welche Mannschaft kann das Spiel nutzen, um sich ein wenig abzusetzen?

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Spieler im Fokus

J. Schuster

Position: Mittelfeldspieler

Spiele: 13

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P. Nilsson

Position: Abwehrspieler

Spiele: 0

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Redaktionstipp

Für beide Mannschaften geht es um viel, Freiburg ist mit dem Rückenwind der letzten Wochen drückend überlegen, aber Nürnberg weiss, worauf es im Abstiegskampf ankommt und erkämpft sich schlussendlich einen Punkt.

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

SC Freiburg

1. FC Nürnberg

Siege
3
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1
Siege

Wetten & Tipps

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Unentschieden
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1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg
82%

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