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Serie A

  • 24. November 2013
  • • 15:00
  • • Stadio Comunale Luigi Ferraris, Genova
  • Schiedsrichter: D. Orsato
  • • Zuschauer: 20352
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Der AS Rom und Marquinho stehen an der Spitze der Liga

Serie A, 13. Spieltag: AS Rom und Juventus können der Konkurrenz enteilen

Der AS Rom und Marquinho stehen an der Spitze der Liga

Getty Images

Am Sonntag können die Hauptstädter und der Verfolger aus Turin ihren Vorsprung auf SSC Napoli und Co. weiter ausbauen. Und: Kann Inter die Aufbruchstimmung bestätigen?

Mailand. Vor dem 13. Spieltag der Serie A hat sich bereits eine Zweiklassengesellschaft gebildet. Hinter den Top Sechs klafft ein ordentliches Loch. Bereits am Samstag ist es dem AC Mailand nicht gelungen, es zu schließen, während auch der SSC Neapel patzte (Spielbericht). Das Top-Duo AS Rom, Juventus Turin hat vermeintlich leichte Aufgaben zu bewältigen.

AS Livorno - Juventus (Sonntag, 15 Uhr)

Seit der kapitalen 2:4-Niederlage in Florenz am 8. Spieltag läuft es für Juventus in der Liga. Vier Siege in Folge mit 10:0 Toren haben den Meister in der Tabelle bis auf einen Punkt an Spitzenreiter AS Roma herangebracht. Verteidiger Giorgio Chiellini appelliert an sein Team, an die letzten Vorstellungen anzuknüpfen: "In Livorno müssen wir den Faden wieder aufnehmen, nachdem es vor der Länderspielpause so gut lief."

Personell hat Juve-Trainer Antonio Conte einige Sorgen. So fehlt Verteidiger Angelo Ogbonna gelb-rotgesperrt, auch die Einsätze von Andrea Barzagli (muskuläre Probleme) und Stephan Lichtsteiner (Zerrung) sind gefährdet. Zumindest konnte der Streit mit der FIFA über das Einsatzrecht von Arturo Vidal beigelegt werden: Laut einer Regelung des Weltverbandes hätte der Chilene, der verletzungsbedingt die Länderspiele gegen England und Brasilien verpasste, eigentlich erst ab Sonntag wieder spielen dürfen.

Für Aufsteiger Livorno kam die Länderspielpause gerade recht. Nach solidem Start gewannen die Toskaner lediglich eine der letzten neun Partien, die Abstiegszone ist nur noch drei Punkte entfernt. Zum Spiel gegen den Rekordmeister hat Livorno die Initiative "Kinder ins Stadion" ins Leben gerufen. Der Verein will damit ein Zeichen für eine freundlichere Atmosphäre in den Arenen setzen.

Sampdoria - Lazio Rom (Sonntag, 15 Uhr)

Tiefer konnte es zuletzt fast nicht mehr gehen für Sampdoria, das nach zwölf Spieltagen auf dem drittletzten Platz steht. Deswegen zogen die Genuesen in der Länderspielpause branchenüblich die Notbremse und setzten mit Sinisa Mihajlovic einen Spieler aus erfolgreicheren Tagen auf die Trainerbank.

Der 44-Jährige trainierte zuletzt die Nationalmannschaft Serbiens und soll Sampdoria raus aus der Abstiegszone führen. Seine Motivation für seine Abkehr vom Verband: "Ich besaß in Serbien keine Garantie für eine ruhige, langfristige Weiterarbeit." Genua ist seine vierte Trainerstation in der Serie A nach Bologna, Catania und Florenz.

Mit Lazio empfängt Mihajlovic gleich den Klub, mit dem er als Spieler seine erfolgsreichste Zeit erlebte und sieben Titel gewann. Beim Klose-Klub läuft es derzeit ebenfalls nicht gut. Der alternde Stürmerstar laboriert noch an seiner Schulterverletzung, Trainer Vladimir Petkovic sieht sich nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Ligaspielen heftigem Gegenwind ausgesetzt. Unterstützung durch das Präsidium und das Management war zuletzt Mangelware.

Udinese Calcio - AC Florenz (Sonntag, 15 Uhr)

Seit knapp einer Woche wechseln sich Meldungen, wonach der deutsche Nationalstürmer Mario Gomez gegen Udinese wieder eingreifen kann, mit Berichten ab, wonach ein Einsatz nach zwei Monaten Verletzungspause zu früh käme. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: Fiorentina-Trainer Vincenzo Montella hält eine Nominierung zumindest für "möglich".

Doch auch ohne Gomez lief es für das Team vor der Länderspielpause glänzend, was vor allem am anderen Top-Stürmer Giuseppe Rossi lag. Zwölf Punkte holte die Viola aus den letzten fünf Spielen und schob sich auf Platz fünf vor, sechsmal schlug der 1,73 Meter kleine Italiener dabei zu. Mitspieler Alberto Aquilani geriet unter der Woche ins Schwärmen: "Er macht im Moment einfach alles richtig."

Dass Udinese Calcio momentan alles richtig macht, kann man weniger behaupten. Die Elf von Francesco Guidolin ist gewissermaßen das Spiegelbild des nächsten Gegners, sie holte nur drei Punkte aus den letzten fünf Partien und liegt bereits elf Punkte hinter der Fiorentina. Vereinsboss Giampaolo Pozzo steht dennoch zum Trainer: "Guidolin sitzt fest im Sattel."

FC Bologna - Inter Mailand (Sonntag, 20.45 Uhr)

Bei Inter herrscht in diesen Tagen Aufbruchstimmung. Das zwischenzeitliche Herbsttief wurde mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen vor der Länderspielpause beendet. Auch der neue Präsident Erick Thohir schürt momentan Hoffnungen. Der indonesische Geschäftsmann will einerseits die Mannschaft verstärken, andererseits ein neues Stadion bauen, um nicht mehr länger mit dem Erzrivalen Milan unter einem Dach zu leben.

Auf dem Platz sorgt ausgerechnet ein 40-Jähriger für frischen Wind. Beim 2:0 gegen Livorno gab Kapitän Javier Zanetti sein Kurz-Comeback nach Achillessehnenriss, nun ist sogar eine Vertragsverlängerung bis 2015 im Gespräch. Sein früherer Mitspieler Hernan Crespo, der mit seinen 38 Lenzen längst im Ruhestand ist, adelte Zanetti nun in der Gazzetta dello Sport als "Alien mit einer unglaublichen mentalen Stärke."

Beim Tabellensechzehnten FC Bologna ist Inter mit so viel Rückenwind klarer Favorit. Verteidiger Cesare Natali will dennoch nicht klein beigeben: "Klar haben wir Respekt vor Inter. Aber die Situation ist nicht neu für uns. Auch im letzten Jahr haben wir uns nach einem schlechten Start enorm gesteigert."

AS Roma - Cagliari Calcio (Montag, 20.45 Uhr)

Mit zehn Siegen aus den ersten zehn Spielen startete die Roma so furios wie keine andere Vereinsmannschaft in Europa in die Saison. Umso überraschender waren die jüngsten "Rückschläge" gegen Torino und Sassuolo, als die Mannschaft von Rudi Garcia nach Führung jeweils 1:1 spielte. Nichtsdestotrotz sind die Giallorossi weiterhin Spitzenreiter.

Geht es nach Keeper Morgan de Sanctis, wird sich daran auch so schnell nichts ändern: "Wir haben die Ressourcen, um den Spitzenplatz zu halten. Wir arbeiten hart und wir glauben daran." Grund sich zu grämen besteht in der Tat kaum: Die Abwehr ist mit drei Gegentoren nach zwölf Spielen die beste in Europa, der Angriff mit 26 Treffern der zweitbeste der Serie A hinter Inter.

Cagliari hat da schon mehr Sorgen. In einer zweigeteilten Liga mit sechs Teams, die sich abgesetzt haben, gehört der Verein dem großen zweiten Teil an, dessen Blick nach unten geht. Daneben sind die Sarden von der Flutkatastrophe tangiert, welche die Insel zu Beginn der Woche heimgesucht hat. Aus diesem Grund wird vor allen Partien des 13. Spieltags eine Schweigeminute eingelegt.

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Lazio Roma

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