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Serie A

  • 18. November 2012
  • • 20:45
  • • Stadio Comunale Luigi Ferraris, Genova
  • Schiedsrichter: P. Mazzoleni
  • • Zuschauer: 22000
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ENDE
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Sampdoria gewinnt das Derby, Genoa nun Tabellenletzter der Serie A

Sampdoria gewinnt das Derby, Genoa nun Tabellenletzter der Serie A

Getty Images

Kuriose Treffer, viele Zweikämpfe, jede Menge Theatralik und überschaubares Niveau: Beim großen Derby in Genua ging es hitzig zu. Am Ende triumphierte Aufsteiger Sampdoria.

Genua.  Im ersten „Derby della Lanterna“ nach knapp zwei Jahren hat Sampdoria Genua den Erzrivalen FC Genua in die Schranken gewiesen. Ein umkämpftes Nachbarschaftsduell entschied der von Ciro Ferrara trainierte Aufsteiger für sich. Bitter für Genoa: Die Pleite im Derby bedeutet in der Tabelle der Serie A auch das Abrutschen auf den letzten Rang.

Poli besorgt die Samp-Führung

Die Anfangsphase war vor beeindruckender Kulisse im „Marassi“ eine abwechslungsreiche Angelegenheit: Sampdoria hatte mehr vom Spiel, Genoa die gefährlicheren Aktionen. So scheiterte Sturmhoffnung Ciro Immobile zunächst per Kopf (2.) und dann an Schlussmann Sergio Romero (8.). Sampdoria war dagegen mit der ersten zwingenden Aktion direkt erfolgreich: Ein Distanzschuss Enzo Marescas fiel Andrea Poli vor die Füße. Der Ex-Mailänder fackelte nicht lange und vollstreckte aus zwölf Metern unhaltbar für Sebastien Frey ins linke Eck (16.).

Icardi dreht auf

Ein Treffer, der für Sicherheit bei den „Blucerchiati“ sorgte. Sie bekamen die Partie immer besser in den Griff. Spielerisch hatten beide Teams viel Luft nach oben, dafür sorgten viele Fouls und Nickeligkeiten dafür, dass kaum flüssige Angriffe zustande kamen. Erst nach gut einer halben Stunde sorgte Sampdorias Youngster Mauro Icardi für Highlights: Zunächst verzog er nach feinem Solo aus halbrechter Position knapp (33.). Wenig später zwang er Sebastian Frey zur einer Abwehr nach vorne, die Cesare Bovo unglücklich ins eigene Tor stolpert (33.). Frey rettete seine Mannschaft allerdings kurz vor der Halbzeit gleich zwei Mal vor einem noch höheren Rückstand (44./47.).



Joker Bertolacci sticht fast

Auch Durchgang zwei blieb von harten Zweikämpfen, Fouls und einer gehörigen Portion Theatralik geprägt. Der kurz zuvor eingewechselte Andrea Bertolacci hatte in Minute 49 das 2:1 auf dem Fuß, fand jedoch in Romero seinen Meister. Neben Bertolacci hatte Genoas Trainer Luigi Delneri nach dem Seitenwechsel auch Juan Vargas in die Partie gebracht. Beide sorgten zwar für etwas mehr Druck im Spiel der „Gäste“ richtig zwingend war das lange Zeit jedoch immer noch nicht.

Immobile macht es nochmal spannend

So war der Anschlusstreffer für Genoa dann auch mehr ein Zufallsprodukt. Vargas hatte sich zweimal aus der Distanz versucht, seine Schüsse wurden aber jeweils abgeblockt. Das Leder fiel schließlich Immobile vor die Füße und er netzte aus acht Metern unbedrängt ein (73.). Dieser Treffer bescherte den Fans eine heiße, spannende Schlussphase. Genoa drängte zwar auf den Ausgleich, allerdings fehlte der Delneri-Elf die spielerischen Mittel, um weitere dicke Chancen gegen aufopferungsvoll verteidigende Gastgeber zu kreieren. Der deutsche Junioren-Nationalspieler Alexander Merkel drückte 90 Minuten lang die Ersatzbank.

Statt des Ausgleichs setzte es sogar noch die endgültige Entscheidung für Sampdoria: Mauro Icardi tauchte nach einem Konter völlig frei vor Frey auf und schloss zum 3:1-Endstand ab (88.).

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