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Serie A

  • 25. September 2013
  • • 20:45
  • • Stadio Comunale Luigi Ferraris, Genova
  • Schiedsrichter: G. Calvarese
  • • Zuschauer: 21494
0
ENDE
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Sampdoria 3.75 3.90 4.33 4.00
X 3.50 3.40 3.20 3.50
AS Rom 1.95 1.95 1.91 1.90
Lazio will den Anschluss an die Serie A-Spitzenplätze nicht verlieren

Serie A: Favoriten vor Pflichtaufgaben - Lazio Rom will Wiedergutmachung nach Derby-Pleite

Lazio will den Anschluss an die Serie A-Spitzenplätze nicht verlieren

Getty Images

Während in Deutschland der Pokal das Geschehen bestimmt, rollt in der Serie A der Ball. Milan muss ohne Balotelli die Kurve kriegen. Wird Sassuolo auch von Napoli abgeschossen?

Rom. Am 5. Spieltag der Serie A muss der AC Milan ohne den gesperrten Mario Balotelli ran, Juventus Turin erwartet ein defensives Chievo Verona und Lazio Rom will Wiedergutmachung nach der Derby-Pleite. Bezwinger AS Rom marschiert derweil in Genau ein und der SSC Neapelwill das Schlusslicht aus dem Weg räumen.

FC Bologna - AC Milan (Mi., 20.45 Uhr)

Lange Gesichter in Milanello nach der 1:2-Pleite gegen Neapel am Sonntag: Nicht nur, dass Mario Balotelli den ersten Elfmeter seiner Profikarriere vergab, sich die Gelb-Rote Karte abholte und  wegen Schiedsrichterbeleidigung für drei Spiele gesperrt wurde - die Niederlage war vor allem unnötig. Trainer Massimiliano Allegri sah von seinem Team "das beste Spiel der Saison".

"Wenn wir unsere Leistung betrachten, ist der Abstand zwischen Napoli und uns nicht existent", ist auch Ignazio Abate weiter überzeugt von den Qualitäten der Rossoneri. Nur: Neapel liegt nach vier Partien schon acht Punkte vor Milan. Mit vier Punkten auf Platz elf liegend, sind die Mailänder der Spitze deutlich ferner als dem Tabellenkeller. "Wir müssen gewinnen, für uns und für die Tabellensituation, und das beginnt am Mittwoch", versprach Abate forsch.

Der Knoten muss also platzen gegen Bologna. Auf dem Papier ist die Auswärtsaufgabe in der Emilia-Romagna für Milan machbar. Die Mannschaft von Trainer Stefano Piolo hat erst zwei Zähler geholt und verlor am Sonntag nicht nur das Heimspiel gegen den FC Turin (1:2), sondern auch Abwehrmann Cesare Natali, der wegen Meckerns vom Platz flog - immerhin eine Parallele zwischen Mailand und Bologna.

Chievo Verona - Juventus Turin (Mi., 20.45 Uhr)

Juventus Turin quälte sich am 4. Spieltag nach Rückstand zu einem 2:1-Sieg gegen Hellas Verona. Am Mittwoch geht es mit gegen den anderen Vertreter aus der venezianischen Metropole. Chievo dürfte dabei so auftreten wie Hellas - aus der massierten Defensive heraus. "Es ist schwierig, gegen Teams zu spielen, die uns aus ihrem Strafraum ausschließen wollen", gab sich Carlos Tevez etwas unfreudig.

Der Argentinier knackte allerdings selbst das Hellas-Bollwerk und erzielte sein drittes Saisontor. Viel mehr freute er sich aber über den Torerfolg seines Kollegen Fernando Llorente. "Er arbeitet gut und hat sich diesen Moment verdient", sagte Tevez über den Siegtreffer des Spaniers, der zeitweise wieder mit einem Abgang geliebäugelt haben soll.

Ob er aber auch gegen Chievo in der Startelf steht, ist ungewiss. Trainer Antonio Conte setzte zuletzt vermehrt auf das Rotationsprinzip, das letztlich auch Llorente erst in die Mannschaft spülte. "Wir können es uns nicht leisten, zu glauben, dass wir Spieler haben, die immer spielen müssen. Wir spielen alle drei Tage", so Conte, der ankündigt, auch Tevez bald eine Pause zu verordnen. Gegen Chievo dürfte das aber angesichts seiner derzeitigen Form keine Option sein.

Lazio Rom - Catania Calcio (Mi., 20.45 Uhr)

Lazio Rom leckt nach der bitteren 0:2-Pleite im Derby della Capitale seine Wunden. An Ort und Stelle im Stadio Olympico soll drei Tage später ein Sieg gegen Catania die Laziali-Seele zumindest etwas beruhigen. Unabdingbar dafür: Tore. Die Römer kreieren Chancen, treffen aber zu selten. Miroslav Klose steht derzeit erst bei einem Treffer und blieb auch gegen den Stadtrivalen ohne Tor.

"Vielleicht fehlt bisher die Genauigkeit, die ihn in der letzten Saison ausgezeichnet hat, aber er braucht nur ein Tor, um das Eis zu brechen und wieder in der Spur zu sein", glaubt Kloses Trainer Vladimir Petkovic. Ob der deutsche Nationalspieler gegen Catania seinen Torriecher wiederfindet?

Die Sizilianer reisen als Vorletzter der Serie A in die ewige Stadt - aber trotzdem ist die Stimmung bei den Rossazzurri gut. Gegen Parma holte die Mannschaft von Trainer Rolando Maran den ersten Zähler der Saison. "Wir brauchten einige Zeit, unseren Kampfgeist zu finden. Am Sonntag haben wir ihn gefunden", so Maran, der gute Erinnerungen an Lazio hat: Der 4:0-Erfolg der Elefanti aus dem November 2012 war der höchste Saisonsieg 2012/13.

SSC Neapel - Sassuolo Calcio (Mi., 20.45 Uhr)

Platz 20, vier Pleiten in Folge, dazu zuletzt das historische 0:7 gegen Inter Mailand - Sassuolo Calcio ist derzeit nicht zu beneiden. Und nun muss der bemitleidenswerte Aufsteiger beim SSC Neapel im Hexenkessel San Paolo bestehen. Trainer Eusebio Di Francesco soll kurz vor der Entlassung stehen. "Wir müssen jetzt den Sassuolo-Spirit wiederfinden", so Sportdirektor Nereo Bonato.

Nicht auszuschließen, dass Sassuolo sich nach Mittwoch nach einem neuen Übungsleiter umsehen muss, denn Napoli ist derzeit eine Macht. In der Liga ohne Verlustpunkt, dazu der Sieg gegen Borussia Dortmund in der Champions League, zuletzt am Sonntag der Erfolg gegen Milan - Neapel strotzt vor Selbstbewusstsein. Mit Marek Hamsik (vier Tore) und Gonzalo Higuain (drei) hat Napoli zudem zwei der treffsichersten Torjäger der bisherigen Saison - und Sassuolo mit 15 Treffern die meisten Gegentore.

Higuain, Siegtorschütze gegen Milan, bekam sogar vor dem Spitzenspiel Beistand von ganz oben. Diego Maradona, Napoli-Vereinslegende, prophezeite per SMS: "Geh und mach' ein Tor im San Siro." Die Süditaliener hätten allen Grund, euphorisch zu sein. Sie üben sich aber selbst vor dem Spiel beim Tabellenletzten in Bescheidenheit. "Ob das unser Scudetto-Jahr wird? Keine Ahnung. Wir arbeiten weiter hart", so Sportdirektor Riccardo Bigon.

Sampdoria Genua - AS Roma (Mi., 20.45 Uhr)

Ebenso wie Neapel hat auch der punktgleiche Tabellenführer aus Rom am 5. Spieltag eine machbare Aufgabe vor der Brust. Die Giallorossi reisen nach Genua zur sieglosen Sampdoria (zwei Punkte). Der Derbysieg gegen Lazio verleiht den Römern zudem weiteren Aufwind. "Die Mannschaft versteht den Stil des Trainers und die Resultate geben uns Recht", sagt Verteidiger Federico Balzaretti.

"Es ist vielleicht ein Vorteil, dass Milan, Juventus, Neapel und Florenz international spielen", erklärte Coach Rudi Garcia über seine Roma: "Wir haben aber noch nicht genügend Spiele absolviert, um unser wahres Level zu kennen." Garcia warnt nicht zu Unrecht: Mit Livorno, Hellas und Parma hatte sein Team es neben Lazio bisher eher mit Liga-Leichtgewichten zu tun.

Zudem liegt Sampdoria dem Spitzenreiter nicht unbedingt. In der letzten Saison holte der AS Rom lediglich einen Punkt in den beiden Spielen gegen Genua. Kraft schöpfen die Gastgeber aus dem Auftritt am letzten Spieltag: Nach der 0:3-Pleite im Genua-Derby reichte es zu einem Punkt gegen Cagliari. "Wir sind kein Phänomen, haben aber durchaus etwas zu sagen in der Liga", so Trainer Delio Rossi selbstbewusst.

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